274. Einladen statt Anordnen: Organisationales Lernen (mit Christian Kaiser)

Shownotes

Wie lernen Organisationen wirklich? Und was hat Einladen statt Anordnen damit zu tun?

Christian Kaiser ist Leiter Diversity & Transformation bei DATEV und gestaltet dort seit Jahren kollaborative Plattformen des organisationalen Lernens. Im Gespräch mit Christina Grubendorfer erzählt er, wie ein freiwilliger Samstag mit 15 Kollegen und einem Barcamp 2017 den Anstoß für hunderte Lernformate gab und warum er überzeugt ist: Change managen kann man nicht. Aber man kann Interventionen machen und beobachten, was sie auslösen.

Wir sprechen über das Prinzip invite, decide, engage, über die Frage, warum Mitverantwortung keine weiche Haltungssache ist, sondern eine harte Designentscheidung und darüber, was DATEV mit offenen Lernformaten über viele Jahre in der Organisation aufgebaut hat, ohne es je anordnen zu können.

Über Christian Kaiser:

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Newsletter #Christianlernt: https://www.linkedin.com/build-relation/newsletter-follow?entityUrn=6925689183537618944

Homepage: https://christianwkaiser.de/

DATEV-DigiCamp: https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/veranstaltungen/weitere-veranstaltungen/datev-digicamp

DATEV-CoCreationCamp: https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/veranstaltungen/weitere-veranstaltungen/datev-cocreationcamp

Learning Circle Experience: https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/veranstaltungen/weitere-veranstaltungen/learning-circle-experience

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Transkript anzeigen

00:00:02: Man kann Interventionen machen und beobachten, was die Intervention auslöst.

00:00:07: Und dann kann man darauf reagieren!

00:00:09: Wenn man das systematisch tut, dann hat es sicher etwas mit Steuern, Planen und Kontrollieren zu tun aber die Fantasie dass man etwas genau weiß wo's hingeht ist zumindestens bei den Problemen die Gerhard Wohland als roh zu gezeichnen und sicher nicht möchtet.

00:00:34: Ja hallo Das ist Organisation entwickeln Dein become better podcast.

00:00:38: Wir bei Bikam-Wetter wollen Führung und Arbeit wirksam gestalten.

00:00:42: Und eine Welt, in der wir alle gerne leben und arbeiten möchten!

00:00:46: Ich bin wie immer Christina Grubendorfer, Unternehmerin Autorin, Organisationsberaterin und Ausbilderin für Systemische Beratungen und Führungen.

00:00:56: Heute geht es um die Frage, wie Organisationen wirklich lernen können?

00:01:02: Und welche Rolle ein Einladen statt Anordnen dabei

00:01:07: spielt?!

00:01:08: Es geht also darum, wie Lernen, Co-Kreation und kulturelle Entwicklung in Organisationen ermöglicht

00:01:15: werden.

00:01:16: Mein heutiger Gast lebt genau diese Form von Transformation – er ist Leiter Diversity & Transformation bei der DATEF, es ist Christian Kaiser!

00:01:27: Und er gestaltet mit seinem Team inklusive kollaborative Plattformen des organisationalen Lernens.

00:01:36: Und er lädt Menschen ein, gemeinsam Zukunft zu gestalten!

00:01:40: Wir werden über seine Erfahrungen aus seiner Praxis sprechen – über offene Lernräume wie das Datev DigiCamp die Learning Circle Experience und das Co-Creation Camp und darüber was das alles mit einer neuen Haltung zur Führung lernen und Wandel zu tun hat.

00:02:01: Ja... Herzlich willkommen lieber Christian.

00:02:04: Schön, dass du mal wieder da bist!

00:02:06: Herzlichen Dank liebe Kristina für die Einladung und zu der wunderbare Anborderation.

00:02:10: ich bin ja schon ganz neugierig.

00:02:12: Ich auch.

00:02:15: Ja lass uns doch mal persönlich anfangen.

00:02:18: also du bist jetzt ja schon wirklich ein paar Jahre bei der Datef mit dabei.

00:02:21: wie lange eigentlich?

00:02:23: Je nach Lesart, was du mitzählst der unordlichen Arbeitsverhältnisse am Anfang als Praktikant und Student sind es über dreißig Jahre.

00:02:32: Ja okay Wahnsinn!

00:02:33: So jetzt beschäftigst Du Dich ja schon auch einige jahre Mit Lernen-und Veränderungsinitiativen.

00:02:40: so würde ich's mal zusammenfassen.

00:02:45: Welches Momentum fällt Dir jetzt ein?

00:02:48: Als Antwort auf die Frage Was hat dich denn persönlich am meisten Ja, so überrascht oder bewegt im Kontext von Lerninitiativen.

00:03:02: Da gibt es viele, Christina ich verbinde mit dir viele Lernformate wo ich einen anderen Zugang zum Einladen von Menschen in die Verantwortung für sich und für die Organisation zu erleben aber für mich immer noch das prägendste Erlebnis war Dativ-Internendarkent war.

00:03:27: Und als Erwachsenenbilder, der das ja mal studiert hat eigentlich in einer Intensität eigenverantwortliche Mitgestaltung erlebt habe wie ich sie vorher zwar theoretisch mehr erklären konnte aber so persönlich erlebt eigentlich noch nicht.

00:03:43: und Ich bin da schon mit Neugierde hingefahren weil man über dieses Format ja schon sprach.

00:03:48: Aber das würde ich sagen ist für mich der stärkste Unterschied wo ich gemerkt hab Wieso sich mit Verantwortung fürs fürs eigene Lernen und in dem Fall auch fürs lernen im Gemeinschaft, wie sich die anfühlen können.

00:04:02: Ja vielleicht gehen wir da noch kurz rein weil das Thema Eigenverantwortung oder Mitverantwortungen ist ja auch immer wieder Thema in Unternehmen also der Wunsch vor allen Dingen danach Kannst du sagen was genau dich daran so berührt hat zu spüren?

00:04:22: Hier entsteht ganz viel Mitverantwortung, also wieso ist dir das so wichtig gewesen?

00:04:31: Also warum es mir wichtig ist war damals schon klar dass ich merke wenn jemand in die Verantwortung geht für etwas dann ist die Chance höher.

00:04:40: Das was Bleibendes entsteht im Sinne eines Lernarfolgs oder wie immer man das dann auch nennen will und dieses Vertrauen eines Formats ohne Programm zu starten Also diese Konsequenz zu sagen, wir werden nur einen Tag haben wenn mit Verantwortung ernst genommen wird.

00:05:01: Und in der Konsequent auch die, die das organisiert haben keine inhaltliche Verantwortung übernehmen konnten und wollten.

00:05:08: Das war wahrscheinlich das was ich damals als so intensiv erlebt habe.

00:05:14: und dabei zu merken dass die Menschen die es dann gefüllt haben unabhängig der Qualität Form von Auseinandersetzung mit den Inhalten erlebt haben, wie bei großartig vorbereiteten tollen Speekern.

00:05:27: Mit großartigen didaktischen Konzepten ich es häufig erlebt habe vorsichtig geformelt und ich vermutlich ist das was?

00:05:34: Ja, okay.

00:05:35: Jetzt muss man ja dazu sagen vielleicht kennen ja gar nicht alle das aber Barcamp ist ja sozusagen wirklich so eine Art Unkonferenz.

00:05:42: also man hat eben nicht die tollen Speaker eingeladen.

00:05:45: Also nicht unbedingt sondern es geht ja eher darum dass man einen Rahmen schafft und dann die Leute die Agenda bestücken mit eigenen Themen und Ideen.

00:05:53: so.

00:05:54: Und in die Richtung ging das bei euch auch wenn ich richtig weiß

00:05:57: genau war sehr pur von der Barcamp Design.

00:06:02: Das ist sicher das, was du heute wenn du die Formate anguckst immer wieder an verschiedenen Stellen analogien oder in Anlehnung daran ähnliche Format Initiativen siehst.

00:06:12: Kannst du dich noch erinnern, was genau der unternehmerische Nutzen davon sein sollte?

00:06:19: Also kannst du dich erinneren, was war der Kontext?

00:06:23: Was sollte dort passieren in diesem Barcamp für das Unternehmen?

00:06:28: Ja, die besondere Situation war das es ein freiwilligem Team waren einem Samstag und dass es kein unternehmerische Initiative war.

00:06:35: Sondern von den Kollegen, die eben selber dieses Format in bestimmten Konstellationen kennengelernt haben muss wissen in Nürnberg.

00:06:43: Die Date ist ja in Nuremberg beheimatet gab's schon zwei Tausend Sechs des Erste Park Camp also wenige Jahre nachdem der Stimmers nur really zum ersten Mal gemacht hat.

00:06:51: Das heißt es gab da in der Stadt schon eine Tradition Und Kollegen sagten, es wird an der Zeit, dass wir das in der Organisation auch einführen und haben die Organisation überzeugt, dass sie das dürfen.

00:07:01: Bei uns ja gar nicht so einfach.

00:07:02: Da gibt's Erregeln und man muss entscheiden wer da am Samstag da rein und warum?

00:07:07: Die haben eben das als Graswurzelinitiative, fünfzehn Kollegen, die das überreifend ehrenamtlich eingeladen haben und haben da eben Kollegen am Samstag dafür gewinnen wollen dort als Teilgebende hinzukommen.

00:07:22: Das heißt, der unternehmerische Nutzen war.

00:07:24: Kollegen wollten Kollegen zeigen dass es das gibt und sich dabei schlauer machen lassen.

00:07:30: Und das hat in besonderer Weise geglückt für mich.

00:07:35: wenn du jetzt siehst, dass ich seit zwei tausendsehntin wahrscheinlich schon jahr hunderte Zeug informate ob man das jetzt als Erfolg würdig ist überlasse ich jetzt anderen.

00:07:44: aber zumindest ein direkter Transfer aus diesem samstag ohne diesen samstag hätte vermutlich vieles von dem nicht gegeben.

00:07:52: Jetzt kenne ich dich ja schon eine ganze Weile und ich meine Beobachte zu haben, dass du dich irgendwann verliebt hast in den Begriff Plattformen organisationalen Lernens.

00:08:03: Und was genau verstehst Du denn heute drunter?

00:08:07: Wie würdest Du das jemandem erklären?

00:08:10: Was ist eine Plattform organisationaler Lernenz?

00:08:16: Ich weiß gar nicht, wie ich zu dem Begriff kam und ob es jetzt eine Liebe ist.

00:08:19: Aber ich habe zumindestens gespürt, dass wenn ich in diesem Begriff verwendet dann entstehen andere Erwartungszusammenhänge wie die klassischen.

00:08:28: Ich mache einen Dialogformat oder ein Lernraum oder eine Weiterbildung.

00:08:34: Ich benutze es dann, wenn wir versuchen Räume zu schaffen, die Räumen zu schaffen wo Menschen eine Verantwortung für sich übernehmen, aber eben auch für die gesamte Organisation.

00:08:51: Das heißt in einem Kontext wo wir im Zusammenarbeiten in Organisationen arbeiten und wo neben dem individuellen Lernen auch durch die Vernetzung etwas entsteht was in der Organisation in Summe wirken kann.

00:09:07: und Plattform deswegen weil es kein geschlossener Raum ist Moment des Lernens allein relevante, sondern eben das als reflektierte Entscheidung dann nach passiert.

00:09:23: Und auch kein Raum der eine Workshop Agenda hat und am Schluss ein To-Do wo Menschen genau wissen was sie tun, sondern eher eine offene Plattform die das ermöglicht aber nicht notwendig Und der Begriff passt für eben vieles.

00:09:42: Das kann sein, dass da fünfhundert Menschen in einem Online-Raum seien oder es sind fünfzehn Menschen in einen Dialog mit dem Topmanagement und beides ist eine Plattform und sie ... Der Begriff vereinheitlicht eben verschiedenste Formen.

00:09:56: Ja!

00:09:57: Und wann hat aus deiner Sicht die Date fast gelernt daraus?

00:10:03: Und was vielleicht auch... Weil wenn man sagt organisationalen Lernens, na ja wer lernt die Organisation?

00:10:11: Also die Datef soll was lernen.

00:10:14: Was hat sie alles so gelernt?

00:10:17: Ich habe in einem organisationaler Experiment im Cross-Solution Center begonnen und bin da gerufen worden weil meine damalige Chefin oder Chefin Personalvorstände und jetzige Chief Operating Officerinnen Sorge hatte, dass sie ein Organisation als Experiment macht und die gesamte Organisation das vielleicht nicht versteht.

00:10:39: Und hat jemand gesucht, der es übersetzen kann?

00:10:43: In diesem Projekt haben wir begonnen einmal im Monat in einem Forum zu laden orientiert am Lien-Coffee Format.

00:10:52: Die Vorständin und die Projektleitung stellt sich offenen Fragen von Menschen, die eingeladen sind in den Organisationen um mitzulernen.

00:11:01: Ich weiß noch gut wie man die ersten Veranstaltungen gemacht hat.

00:11:04: Konnte niemand sich vorstellen, dass man so arbeiten kann wie das Kostoluschen-Center denkt.

00:11:09: Eigenverantwortliche Teams die Agil alle drei Monate ein neues Softwareprojekt annehmen ohne direkt die vorgesetzte selbst gesteuert.

00:11:18: Das war für viele meiner Kollegen aus der Organisation schwer vorstellbar.

00:11:23: und eine Frage Christina was hat die Organisation gelernt?

00:11:27: Heute ist der komplette Softwareentwicklungsbereich annähernd so aufgebaut wie wir im Jahr zu bauen und niemand würde jetzt den direkten ich auch nicht den direkten punkt machen.

00:11:40: das haben wir da gelernt.

00:11:42: aber ich habe ganz viele kolleginnen erlebt in diesen runden die sich nicht vorstellen hätten können dass man so arbeitet und dass es jetzt eine normalität ist, die gar nicht mehr hinterfragt wird mit mehr oder weniger positiver konnotation und effekt.

00:12:01: Aber da würde ich sagen der gibt's einen unterschied Und die kann ich an solche Dialogsformate festmachen.

00:12:08: Aber wie immer bei komplexen Entscheidungen ist es ja nicht eine ursale Wirkungsbeziehung, sondern ein komplexes Miteinander.

00:12:15: Ja oder wer beobachtet was und erklärt sich was wie genau und so weiter.

00:12:19: aber auf deiner Sicht macht das ja total Sinn.

00:12:22: also da so Narrative auch zu haben.

00:12:24: So jetzt hast du das ja wirklich schon einige Zeit gemacht.

00:12:29: Welche Prinzipien nutzt ihr denn oder nutzt du auch, um jetzt vielleicht auch neue Formate zu bauen?

00:12:36: Oder um bestehende Formate nochmal so zu überprüfen.

00:12:45: Also gibt es da überhaupt Prinzipien und wenn ja welche?

00:12:49: aber ich könnte mir vorstellen... Ich hätte wahrscheinlich mittlerweile welche.

00:12:52: deswegen frage ich dich da so danach.

00:12:58: Oberste Prinzip, an dem ich jetzt seit Jahrzehnte, mich orientiere ist die Freiwilligkeit dass sich Einladungen ausspricht.

00:13:05: Du hast ja vorher gesagt ein Laden statt anordnen.

00:13:08: für mich ist eine wichtige ein wichtiges Prinzip das es möglichst Einladung aussprecht die wirklich eine Option der Ablehnung beinhalten und dass Menschen die Einlader bekommen also was teilzunehmend nicht Teil nehmen müssen.

00:13:22: Und das würde ich sagen ist ein Prinzip Und ich habe den Daniel Messier gemlaucht dieser Zeit kennengelernt, dass einen Impulsgeber und er spricht im Englischen von In-Wide, die SIDE ENGAGE.

00:13:36: Das heißt, ich spreche eine Heiladung aus wo jemand wirklich eine Entscheidung treffen kann aber kommt oder nicht?

00:13:42: Und dann glaube ich das ein engage kommt und es engage ist in dem Fall auch eine organisationale Wirkung über das Lernen des Einzelnen hinausgeht.

00:13:52: Ja warum Warum klappt das so viel besser?

00:13:56: Oder warum ist dann das Ergebnis besser, weil das denke ich mal steckt jetzt ja auch dahinter.

00:14:00: Also selbst kein Selbstzweck zu sagen naja es kommen dann halt einfach mehr Leute oder so.

00:14:05: oder ist das schon genau das Prinzip?

00:14:07: Oder kommen andere Leute, warum sind die dann richtiger als die sich nicht einladen lassen?

00:14:14: wie würdest du das beschreiben?

00:14:16: Meine Beobachtung ist dass Menschen die mindestens eine Freiwilligkeit Entscheidung getroffen haben schon mit einer anderen Haltung in so einen Lernraum kommen.

00:14:23: Und die erste Bereitschaft, wenn Lernen was mit sich persönlich verändern mindestens eine Kompetenz oder eine Art etwas zu tun oder eine Arte etwas zu beobachten.

00:14:34: Wenn das die Erwartung ist dann steigt die.

00:14:37: meiner Meinung nach wenn jemand schon freiwillig die Entscheidung troffnet sich dem Impuls auszusetzen und ich erlebe da sehr viel Positives Auch in Momenten, wo jemand merkt er muss etwas lernen was ihm vielleicht gar nicht gefällt oder was er sich auch nicht rausgesucht hat.

00:14:55: Aber die Haltung der Andere ist wenn er in den Raum wurde es erfährt eben mit einer gewissen Form von persönlicher Entscheidung geht und nicht mit einer Dummust sondern mit einem... Ich weiß vielleicht dass ich muss aber ich treffe die Entscheidung bewusst das ich persönlich mich der Sache stelle so würde ich das beschreiben.

00:15:16: Was hast du beobachtet?

00:15:17: Wie hat sich denn dieses Prinzip vielleicht auch auf die Unternehmenskultur der Datef insgesamt ausgewirkt?

00:15:24: oder was hast Du beobachtet, hat sich vielleicht auch Rolle von Führung in so eine Richtung verändert wenn Du damals in den Helikopter steigst und so auf die letzten Veränderungsjahre zurückblickst.

00:15:38: Du hast ja vorhin beschrieben dass ich mir meine eigene Wirklichkeit konstruiert.

00:15:41: das heißt alles was ich jetzt erzähle ist die von mir konstruierte Wirklichke.

00:15:45: Aber was ich beobachte ist, dass das zum einen immer noch kein Selbstläufer ist.

00:15:50: Also die Diskussion darüber, dass wir solche Formate brauchen, ist auch sieben Jahre nach Beginn immer noch eine, die man führen muss.

00:15:58: Also wo ich auch überrascht bin, dass ich sie immer noch führen muss in der Form, weil ich eben beobachtet, dass sie Wirkung hat und ich sehr viel Verantwortung derjenigen erlebt habe, die mit den Formaten auch und ihrer damit verbundenen Arbeitszeit umgehen Das ist schon ein Thema, dass das kein Selbstläufer ist sondern eben ein weiterer Diskurs.

00:16:19: Und was ich beobachtet habe wir haben im letzten Jahr eine AI-Skilling Week in Januar und Februar gemacht wo wir die ganze Organisation zu sechs Tagen Lernen eingeladen haben und der erste Tag war ein klassisches Liegecamp wo wir auch immer Externe eingeladene haben.

00:16:40: Du hast vorhin nach Prinzipien gefragt, eines der Prinzipien war es wenn den großen Lernräumen also dem Liegecam immer auch externe Teilnehmer einladen, obwohl es eigentlich in Format ist fürs interne Lernen.

00:16:51: Wir haben von Anfang an gesagt das ist wichtig dass da auch Externe Impulse kommen und da haben wir einen Tag mit externem Pulsing gemacht und dann gab's fünf Tage nur für die Kollegen intern und die waren aber allesamt angelegt wie unsere DigiCams.

00:17:06: d.h.

00:17:07: wir haben Session Geber eingeladen Sessions anzubieten die Selbstverständlichkeit, wie das eine Organisation jetzt konnte.

00:17:16: Ich glaube, dass war etwas was ich zurückführe auf viele Jahre Übungen mit solchen offenen Dialogformaten sowohl für die Sessiongebenden, die was zu teilen haben oder was zu fragen haben oder Diskussionen ansteuern aber eben auch für Teilgebende, die wissen was es heißt selber aus vielen alternativen einigen herauszusuchen und da sich dem Impuls zu stellen oder ne Thematik zu bearbeiten.

00:17:42: Da habe ich das Gefühl gehabt, da hat man jetzt gemerkt dass ein trainierter Muskel einer Organisation funktioniert.

00:17:49: Wer wird es relativ kurzfristig entschieden haben?

00:17:51: Weil hier das Kopfmanagement eben gemerkt hat KI einführen ist was was ein großes Lernen bedarf an vielen und eben nicht einen.

00:18:01: Ich führe etwas einer dann machen sie alle richtig.

00:18:03: Ja genau Datef DigiCamp ich nehme mal das Stichwort denn Lass uns doch mal diese Formate noch genauer kennenlernen.

00:18:11: Das DigiCamp geht inzwischen in die neunzehnte Runde, ich glaube im Juni findet das wieder statt.

00:18:17: Fünfzehnter Juli ist das nächste.

00:18:20: Genau, fünfzehnten Juli und was macht es aus deiner Sicht so wirksam?

00:18:26: aber vorher noch?

00:18:27: Was können wir uns darunter vorstellen?

00:18:29: also was genau passiert in diesem Format?

00:18:34: Die Leitplanken, die Pfeiler dieses Formats.

00:18:37: Vielleicht wenn man es auch in so einer Art mal nachbauen wollen würde für sein eigenes Unternehmen?

00:18:43: Was bräuchte man?

00:18:44: Sag doch mal!

00:18:45: Die Lego Bausteine für das DigiCamp.

00:18:48: Genau.

00:18:49: Die Lego-Bausteine habe ich kennengelernt.

00:18:51: Das war glaube ich ein Multi-Event-Format von den Kollegen von Intrinsify, dass die Idee eines Barcams kombiniert mit den SASHI Event Themen wo eine Keynote Attraktivität und auch sachlichen Reiz auslöst.

00:19:09: Und im Unterschied zum Barcamp Erlebnis das ich vorher beschrieben habe, wo es gar kein Programm gab ist hier ein kuratiertes Vorherprogramm d.h.

00:19:17: wir laden Menschen jetzt schon ein.

00:19:19: also alle die zu hören können auch Sessions einreichen.

00:19:23: Die Sessions werden dann zu dem Programm eingestellt und es gibt Keynotes, in diesem Fall jetzt im Juli von unserem Topmanagement.

00:19:30: Wir haben in der Mittagspause inzwischen Lightning Talks das heißt fünfminütige Kurzimpulse um weitere Formatanregungen zu bekommen und dann sind es vier Session Slots mit jeweils bis zu zehn Alternativen angeboten indem man sich dann sein individuelles Programm Raus sucht, wir machen das jetzt im Juli-Hybrid.

00:19:54: Das heißt es gibt so Hundertfünfzig Plätze in Nürnberg, wer es gerne in drei D und Kohlenstoff mit anfassen möchte?

00:20:01: Und es gibt aber auch die Online Teilnahmemöglichkeit und wir versuchen den Raum ebenso zu gestalten dass auch die online Teilnehmer an Dialogen und Diskussionen teilnehmen können.

00:20:10: Auch die Sessiongeber können online

00:20:13: Okay und wenn ich das richtig verstehe Die die die die Sessionsgeber könnten auch von extern kommen Aber die Teilnehmenden sind alles mit Glieder, Mitarbeitende von Dativ?

00:20:23: Wir haben zwanzig Prozent Teilgebende von extern sowohl als Session-Gebende aber auch als normale Teilgebnde.

00:20:30: Das heißt wir haben ungefähr zwanziger Prozent der Plätze die wir interessanterweise auch jedes mal durch den Freien.

00:20:37: also es hat sich so eingepägelt dass auch die zahlenmäßig ungefähr so zwanzige Prozent nicht genau gezählt.

00:20:46: Beim Thema AI war das hochinteressant für viele.

00:20:49: Jetzt im Juli haben wir das Thema Dativ Portfolioentwicklung, das ist natürlich ein eher spezifisches Thema für unsere organisationale Weiterentwickling unseres Produktportfolios.

00:21:00: da ist jetzt sicher so dass es nicht für alle externe Teilnehmer die gleichen Interesse hat wie beim Thema

00:21:10: AI.

00:21:12: Oder du hast ja eben gesagt, du musst es auch immer noch mal hier und da verargumentieren intern.

00:21:18: Wenn ich da so draufschau klar das ist natürlich ein Riesenkostenfaktor wenn da jetzt so viele Leute teilnehmen die an dem Tag nämlich mal einen auch nicht frei haben sondern dass Arbeitszeit ist Und das ist ja schon auch ein großes Investment was Datev sich leistet.

00:21:36: deswegen wäre so meine Frage Was ist denn so der Business Case davon?

00:21:42: Also was ist sozusagen der Nutzen für das Unternehmen, für die Organisation.

00:21:50: Ich würde inzwischen mehrere nennen.

00:21:51: Der eine ist den ich vorher beschrieben habe dass wir uns schnell darauf einstellen können kurzfristig flexible Inhaltsangebote zu machen.

00:21:59: Dass ich nicht aber bin von externen Impulsgebern oder vor einer monatelangen Vorplanung sondern dass ich innerhalb von Wochen eine Organisation dabei helfen kann Themen zu strukturieren und anzubieten, einer der konkreten Nutzen.

00:22:15: Und wenn meine Hypothese von vorher stimmt dass die Freiwillige auseinandersetzen wie mein Inhalt ist und ich intelligente Menschen habe die nach einer strategischen Ausrichtung auch die richtigen Themen anbringen dann es ist eine Chance das wir diese Themen findet.

00:22:29: Ich hab meinem Topmanager immer gesagt Wenn wir da nicht die richten Themen auf die Agenda kriegen obwohl wir alle einladen ist das ein Zeichen, dass wir uns offensichtlich noch gar nicht sicher sind was sind denn die richtigen Themen?

00:22:40: Weil ich glaube eben nicht mehr, dass es jemand weiß.

00:22:44: Die Herausforderungen, die wir als Veränderung haben da wo wir hingehen wollen, da war noch niemand weil noch niemand hat zweihundertvierzig Produkte in eine Cloud geführt wie wir das tun und wir haben jetzt über neunhunderttausend Anwenderinnen.

00:22:56: Das was wir davor uns haben, hat noch niemand gemacht.

00:22:59: Deswegen glaube ich auch, dass jemand genau weiß was für eine Schulung meine Kollegen brauchen und dass wir das über so einen Format in der Vorbereitung schon transparent bekommen, welche Sessions werden eingereicht.

00:23:12: Dass wir am Tag selber merken?

00:23:14: was für eine Fähigkeit haben wir uns da ums gegenseitig zu überzeugen gegenseits mit Energie und Kompetenz zu vermitteln?

00:23:24: Das ist etwas was wir über diesen Form gelernt haben.

00:23:28: Und wie du das rechnest als Business Case Das ist sicher einer der Punkte, die ein wenig schwieriger ist wie wenn du Weiterbildungstage zählst oder Zufriedenheitsnoten am Ende eines Seminars sammelsst.

00:23:40: Die zufriedenen Detailnehmer waren

00:23:42: ja was immer auch nur irgendwelche komischen vorgeschobene Messkriterien sind da ist ja immer die Frage Was weiß ich denn damit?

00:23:49: bitte?

00:23:50: also Ich würde vielleicht auf nach eher inhaltlich qualitativen Ebenen nochmal fragen.

00:23:54: Was wäre so deine Vermutung, was dann danach anders ist für die Datev?

00:23:58: Also sagen wir mal das neunzehnte DigiCamp zum Thema Produkt-Portfolioentwicklung hieß es hat stattgefunden.

00:24:07: Was glaubst du ist denn danach möglich, was jetzt eben gerade noch nicht geht?

00:24:14: Also einer der Diskussionspunkte, die habe ich vorbestrieben, dass darüber diskutiert haben mit unserem Top-Management ist der Invest in solche Tage notwendig und die Einigkeit war.

00:24:23: wir suchen uns Themen raus wo wir nicht mehr sagen wir orientieren uns an der allgemeinen Strategie sondern nehmen jetzt Hokusthema auch mit einer fachlichen Mitverantwortung eines Managers oder eine Managerin.

00:24:34: Die sagt für dieses Thema stehe ich und bin dann auch Partner für dieses DigiCam.

00:24:38: Und mit der verantwortlichen Geschäftszeitungsgelegen Tina Schulz, die mit der Portfolioentwicklung eine hohe interne Verantwortung haben wir besprochen.

00:24:47: Dass es die Gelegenheit ist dass wir intensiv auch unser internen Diskurs zur Portfolioentwicklung mit den Marktteilnehmern diskutieren.

00:24:56: Das heißt, weil wir ja zwanzig- dreißig Prozent Teilnehmer aus dem Außen haben, laden wir auch unsere Genossenschaftsmitglieder ein, wir laden Partner ein die in diesem Prozess beteiligt sind und auch Anwenderinnen ihre Erwartungen zu diskutieren.

00:25:08: was erwarten sie sich?

00:25:09: Wir haben eine Ankündigung das wenn die Portfolieentwicklungen haben es ist seit Jahren jetzt auch ein transparenter Prozess und er hat natürlich einen Status im Juli Und ich erhoffe mir, dass wir da ein Stück weit wie beim Fieber messen in Gefühle zu kriegen.

00:25:22: Wo stehen wir denn bei dem Thema?

00:25:24: Wenn wir uns eigentlich intern unterhalten was wir bei dem thema wissen und das ist jetzt auch einen der Vorwürfe die meine Kollegen an disformat geben weil wir eben weil externe teilnehmer sind nur noch Sachen sagen können die war am Bahnhof auch sagen also keine vertraulichkeitsdämen und das schränkt natürlich dann die interne kommunikationen stückweit ein.

00:25:47: Aber ich bin aber immer überzeugend, dass die Zusammenhänge zwischen interner Kommunikation und externer Kommunikation aufgrund der vielen offenen Kanälen ohnehin viel transparenter ist wie es vielleicht früher mal war.

00:25:59: Ist das auch ein Form zu üben?

00:26:01: Wie reagiert da Marc wenn wir uns ein Status im Juli zu unseren aktuellen Entwicklungen austauschen?

00:26:08: Und da bin ich sehr zuversichtlich, dass wir anschließend schlauer sind über die Impulse... die wir intern austauschen, wo ihr extern zuhört und auf jeden reagiert.

00:26:18: Na, ich sehe da noch zwei Sachen.

00:26:19: Also das eine ist ja, dass Unternehmen grundsätzlich dazu neigen sich in Illusionsblasen zu begeben.

00:26:25: Sie können es auch gar nicht anders, weil sie immer nur sozusagen ihre selbst erzeugte Umwelt beobachten oder ihre selbsterzeugten Beobachtungen wieder beobachen können.

00:26:34: so und das ist ja die größte Gefahr für Unternehmen, dass sie einfach gemeinsam in den Abgrund fahren und dabei noch die Fanfare blasen, weil Sie's gar nicht merken.

00:26:44: Und ich denke, dass ja der große Nutzen eines solchen Formats auch darin ist sich irritieren zu lassen.

00:26:51: Sich eben Impulse reinzuholen die man sonst vielleicht nie bekommen hätte.

00:26:56: Das ist das eine und darüber eben auch wirklich ne andere Selbstbeschreibung anfertigen kann also ein anderes selbstbildende andere Idee davon wo stehen wir hier gerade als Unternehmen bekommen können?

00:27:07: Ich glaube es geht halt auch nur so!

00:27:10: Und das andere ist natürlich, dass man sowieso immer Formate braucht, in denen man überhaupt in diese Selbstbeobachtung kommen kann.

00:27:20: Denn die fällt ja immer hinten runter.

00:27:22: im Tagesgeschäft ist auch normal, ne?

00:27:24: Weil dann mache ich eben die Sachen, die jetzt operativ nötig sind und wenn ich Glück habe, dann gehe ich zweimal im Jahr in irgendeine Strategie-Klausur und frag mich wo müssen wir hin?

00:27:32: aber das reicht ja nicht!

00:27:34: Und schon gar nicht in den Zeiten jetzt reicht es gar nicht.

00:27:37: Insofern feier' ich eigentlich diese Formate, die du da oder ihr da auf die Beine gestellt habt und denke ja also dann würde ich einfach jedem wünschen dass er oder sie sieht wie wertvoll das ist was ihr da macht.

00:27:53: Und wie sehr das einfach zur Zukunftsfähigkeit der Organisation beiträgt weil ich würd mal sagen so geht's!

00:28:01: Jetzt könnte man sagen, wie schön dass du mich beschädigst.

00:28:03: Aber ich interessanterweise hatte heute einen Dialog.

00:28:07: Es wird immer der Vorwurf diskutiert, dass wir in Social Media so hart miteinander diskutieren und das da kein Dialog stattfindet.

00:28:14: Und wir haben heute im Team darüber diskutiert Dass wir ganz gezielt Menschen einladen die in LinkedIn Interessante Begleiterungen unserer Portfolioentwicklungen teilen und wir sie einladen, daraus eine Session am DigiCamp zu machen.

00:28:27: Weil ich ziemlich zuversichtlich bin auch aufgrund den vielen Jahren an Erfahrung jetzt dass wir dort wertvollere Dialogformen haben die intensiver sein können wie Antwort-Kommentar-Form in LinkedIn oder als Dativ noch eine eigene Community die noch härter ist.

00:28:45: also da ist man nicht nett zueinander und auch Erwartungen uns gegenüber Liest man jetzt als Datelf-Kollege nicht immer wahnsinnig gern.

00:28:54: Und ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass in solchen Dialogräumen und seien es nur fünfzehn Minuten einfach eine intensive Reform geht, welche Begründungen haben zu dem Zustand geführt?

00:29:06: Haben sie den Entscheidungen geführt, die wir jetzt treffen?

00:29:08: und das ist eigentlich für beide Seiten ein Funksilife wo die Illusionen weg sind.

00:29:14: Das sind nicht immer schöne Erfahrungen, die man macht, aber man ist reflektierter.

00:29:18: anschließend In diesen Formaten kann man förmlich miterleben, ob ein Argument beruhigt oder das Gefühl hat, wir haben noch nicht genug an Antworten und müssen eigentlich andere Antworten bringen.

00:29:35: Das kriegt man in so einem Format in der direkten Kommunikation einfach unmittelbarer, erfahrbarer wie das vielleicht in anderen Kommunikationsformen.

00:29:45: erlebbar ist.

00:29:46: Deswegen herzliche Einladung auch an die, die das Gefühl haben wir machen, dass nicht richtig.

00:29:49: Am fünften Juli ist die Chance und beim kuratierten Format Christina gibt es die Chance, wenn wir jetzt Session eingereicht bekommen können wir intern auch die passenden Teilnehmer suchen.

00:29:59: Das heißt wir können sagen guck mal da reicht jemand eine Session ein?

00:30:02: Ist das in Ordnung?

00:30:03: wie reagieren wir dann darauf?

00:30:04: Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass dann auch dieses Invite durch eine Einladungen eines Session-Themas häufig intern anders genommen wird wie wenn man zuständig erweitend zugeladen wird zu irgendeiner Diskussion.

00:30:18: Ich habe das als sehr positive Formen von auch konfliktierenden Themen erlebt, die in solchen Runden nicht eskalieren.

00:30:27: Da war immer die große Sorge dass diese Räume negativ konnotiert werden wurden sie aber nicht.

00:30:33: zumindest sind's die letzten achtzehn Male nicht

00:30:35: okay.

00:30:36: jetzt habt ihr ein zweites Format das Co-Creation Camp.

00:30:39: was ist jetzt an diesem Format anders als am DigiCamp?

00:30:43: Was passiert da, was im DigiCamp nicht passiert?

00:30:48: Genau.

00:30:48: Was sind alles zu die Unterscheidungskriterien?

00:30:51: Ich glaube du warst sogar mit einer der Impulsgeberinnen zum Co-Grashing Camperin aus dem wir dich darüber gesprochen haben dass es ganz viele Trainer und Beraterinnen gibt Die auch an der Organisation an vielen Stellen wertvolle Arbeit machen.

00:31:06: Und die Frage ist unter welchem Dach tun sie das eigentlich?

00:31:09: in welchen Verständnissen?

00:31:11: Häufig in der lokalen Arbeitsvereinbarung mit Management, aber nicht immer im globalen Verständnis einer großen organisationalen Entwicklung.

00:31:24: Und so die Idee als wir aus den Größeren Auffahren und Ablauforganisatorische Veränderungen hatten intern genannt fit für die Zukunft und eigentlich in meinen dreißig Jahren die einzige große wirkliche Umbau-Situation in der Organisation haben wir gedacht es ist Wichtig, dass wir die Trainer und Berater einladen.

00:31:43: Vor allem die, die vielleicht schon fünfzehn Jahre bei uns Organisationsentwicklung und Personalentwicklungen machen, dass sie die Einladung gemeinsam orientieren.

00:31:51: was soll diese auch vor dem Ablauf organisatorische Änderungen bedeuten?

00:31:54: Das haben wir im Jahr zwei tausend neunzen begonnen und auch mit dem Format eines Barcams aber in diesem Fall wirklich Barcamp wo das Programm am Tag entsteht und mit der Idee einer Co-Kreation.

00:32:05: nicht zu tun, als ob wir den Trainer und Berater sagen was sie zukünftig zu tun haben sondern um Sie einzuladen in die Resonanz zu gehen.

00:32:12: Was löst diese Veränderungsidee oder diese organisationalen Auffahren ablauforganisatorische Änderungen aus?

00:32:19: Was würden Sie uns empfehlen?

00:32:21: Und oder was für Ideen haben Sie auch wenn Sie noch nicht mit uns zusammenarbeiten weil Sie glauben da hätten Sie die richtige Lösung?

00:32:29: Genau das hat sehr viele Parallelen Zu einem Digi-Camp aber eben nicht, weil wir die Kuratierung nicht machen und wird zum Beispiel sehr konsequent dort Vorstellungsrunden machen.

00:32:41: Auch da kann ich die Grasina nach sieben, acht Jahren sagen, weißt du, die Orsgier kennen musste, wie wertvoll es ist sich erst mal miteinander vorzustellen um zu wissen mit wem man krokreativ eine Plattform organisational werden, wenn das einen Unterschied macht.

00:32:55: Wenn ich weiß, wen mich das mache und auch höre, wie die sich vorstellen und mit welchen Hashtags Sie sich einchecken in so einem Dialograum.

00:33:04: Das ist zum Beispiel einer der Momente.

00:33:07: Und wer nimmt da jetzt von euch intern teil?

00:33:10: Also, wer hört denn all das was dann da vielleicht die BeraterInnen Tränerinnen und so weiter von sich geben?

00:33:19: So eingeladen sind wie immer alle und die Einladung annehmen ist ein Phänomen Christina dass es die tun dies für sich gut verstanden, an welchen Nutzen diese Formate haben.

00:33:33: Die kommen gerne wieder was von außen in der Beobachtung?

00:33:36: den Verdacht kommt es immer die gleichen.

00:33:40: das stimmt manchmal dass Menschen solche Formate gern machen und immer wieder kommen aber sie kommen nicht gleich.

00:33:46: also ich merke dass ich einfach kollegale Kollegen habe, die das professionell nutzen für sich und ihre Weiterentwicklung.

00:33:53: Und dann sind's in dem Fall weil wir das gemeinsam mit HR Learning machen, sind das die Verantwortlichen aus der Weiterbildung, die teilnehmen und es sind Stakeholder in der Organisation.

00:34:09: Für mein Geschmack noch zu wenig Topmanagement weil ich immer noch das Gefühl habe dass für diese Rolle... Das war deine Frage vorher.

00:34:17: wie wirkt sich das für Topmanishment aus?

00:34:19: Ich hab wenige, die da an sehr starken sich persönlich nutzbaren Zugang haben weniger, wie ich mir das wünschen würde.

00:34:28: Weil es offensichtlich für die Rolle im klassischen Management immer noch eine nicht ganz einfache Situation ist sich solche Formate nutzbar zu machen.

00:34:40: Das scheint meine Beobachtung zu sein.

00:34:42: Ich kann's nicht besser erklären.

00:34:45: Ich glaube da würde mehr gehen als deine Beschreibung vorher war.

00:34:50: Aber offensichtig ist es nicht gelungen so zu vermitteln dass das leicht fällt.

00:34:56: Na, weil es ist ja erstmal glaube ich ein riesen Ding da so viele Externe da zusammenzubringen und wenn ich das richtig sehe die bekommen dafür ja auch kein Honorar.

00:35:05: Das heißt sie sind da ja mit der Idee euch vielleicht als Kunden weiterzuentwickeln oder und vielleicht im besten Fall so'n bisschen eine Marktanalyse zu machen.

00:35:15: wer ist da noch am Start?

00:35:17: Und wer erzählt jetzt was ne?

00:35:20: Oder was würdest du sagen?

00:35:22: Was ist so die Motivation der BeraterInnen daran jetzt auch überhaupt teilzunehmen.

00:35:28: Also gut, dass du den Unterschied noch einmal machst.

00:35:31: beim DigiCamp ist es so, dass wir inzwischen die Kultur haben wenn externen Brustgeber sagen sie hätten gerne einen Preis Schild drauf das wird dann in der Entscheidungswinne benutzen.

00:35:38: Das heißt da gibt's auch Menschen die Sessions anbieten und dafür Honorar bekommen.

00:35:43: Am Co-Gration Camp haben wir das aus Prinzip von Anfang an und bis heute auch nicht durchgehalten.

00:35:49: Insofern ist genau die Frage was Informie Natürlich auch die Frage, die sich Kräner und Berater stellen.

00:35:54: Und da haben wir unterschiedliche Antworten.

00:35:56: es gibt auch da Wiederholungstäterinnen, die das sehr bewusst tun weil sie einen Mehrwert für sich und zwar jetzt nicht unter Umständen schon gar nicht.

00:36:06: Es ist kein... Wir hatten ja damals glaube ich.

00:36:08: beim ersten Mal hat mir einer deiner Kollegen gesagt naja wer nur Popcorn bringt dann kommen auch nur Affen.

00:36:16: Das heißt wenn's keinen Honorar gibt Dann kommen die guten Leute nicht.

00:36:19: Das würde ich sagen ist widerlegt.

00:36:22: Aber natürlich ist die Frage der Investition eines Drehnaus- und Beraters, da sagt er kommt da pro Bono ohne einen Honorar für seine persönliche Entwicklung anders zu beurteilen.

00:36:33: Und dann gibt es welche, die kommen sehr gezielt, weil sie das Gefühl haben hier ein Momentum zu haben, dass nicht nur orientiert um bei einem mittelfränkischen IT-Dienstleister zu wirken – und es gibt andere, die sagen Sie kommen nicht, weil Sie sagen, dass es für Sie nicht wertschöpfend beide Varianten gibt's!

00:36:52: Und für mich sind die schönsten Momente, wenn ein echtes Lernen kommt.

00:36:56: Ich habe da wirklich erlebt wie drei oder vier Beratungsorganisationen miteinander drüber sprechen welche Beobachtungen haben sie bei ihrer Arbeit und wir dabei merken dass etwas entsteht was niemand vorher planen kann weil natürlich dann Momentum entsteht wenn drei Beratung Organisationen gemeinsam in eine Resonanz gehen über was beobachten Sie?

00:37:15: Welche Hypothesen haben Sie zu der Beobuchtung, die Sie machen und welcher Auftrag hat so welcher Wirkung geführt und wie das zusammengeht?

00:37:21: Das sind dann so besondere Momente, wo ich glaube die nicht nur ich als besonders erlebe sondern auch die Trainer und Berater.

00:37:29: Die da sind ganz besondere Glücksomenten.

00:37:31: wir sind eine Genossenschaft und wenn natürlich auch Mitglieder dabei sind das ist immer ne Handvoll Mitglieder.

00:37:36: Dabei dass sie natürlich die Momente inzwischen habe Ich Mitglieder die Arten von Kommunikation Und Arten Von Lernen Auch In ihren Organisationen Übersetzen und Anmenden.

00:37:48: das Sind Dann Die Momente Wo ich Sagt Da entsteht ein Mehrwert, der in Business Case im besonderen Sinne darstellt wie du es vorbeschrieben hast.

00:37:59: Okay und jetzt geht ihr mit einem dritten Format an den Start nämlich mit einer Learning Circle Experience die startet im September beziehungsweise da ist der Kickoff.

00:38:10: das ist das Ziel dahinter.

00:38:11: und worin unterscheidet sich dieses Format von dem bisherigen Lernformaten?

00:38:16: Auch das machen wir schon in Reine und es ist für die meisten am bekanntesten, vielleicht das Format Working Out Loud von John Stepper.

00:38:25: Peer Learning – vier bis fünf Menschen treffen sich einmal die Woche zu einem entweder gemeinsam gefundenen Lernziel oder eben so unterschiedlichen Lernzielen wie beim Thema working out loud.

00:38:40: sie wollen sichtbarer und vernetzter lernen zu unterschiedlichen Lernziehern.

00:38:45: Und wir arbeiten damit schon seit einigen Jahren, arbeiten da mit der LernOS-Plattform von Simon Dückert und CognoDRD als Creative Common License anbietet.

00:38:54: Deshalb gibt es inzwischen fast zwanzig Lernpfade.

00:38:59: Wir haben das jetzt häufig mit den Digicamps verbunden so dass wir den Kickoff einem Digicamp hatten und man dann dem Tinder Moment wie finde ich denn die drei bis vier mit denen nicht gemeinsam lernen will?

00:39:11: auf einem DigiCamp machen.

00:39:12: und jetzt haben aber gemerkt, dass das auchgrund der abtraktiven Konkurrenzsituationen links und rechts vielleicht ein bisschen marktschädigend ist wenn man gleichzeitig in neunzig Minuten den richtigen Lernpartner findet.

00:39:25: So dass wir jetzt den Kickoff versetzt nach dem Digi Camp machen und aus dem Digicamp nur über die Prinzipien von Learning Circle Experience brechen und eben Einladen sich Gedanken zu machen zu welchem Thema?

00:39:39: für uns in der Organisation jetzt, in den letzten eineinhalb Jahren ist KI das Thema geworden wo ich das Gefühl habe dass selbstlernen plötzlich hoch attraktiv ist.

00:39:48: wenn du mich fragst es ist die einzige Chance bei diesem Thema gezielt zu lernen weil die Dynamik alle anderen Formen von organisierten Lernen meiner Meinung nach infrage stellt.

00:39:59: aber in einem wöchentlichen Format mit intelligenten Menschen die gemeinsam eine weile lange zusammenarbeiten kriegst du halt so viel Impulse.

00:40:07: Dass das persönliche auseinandersetzen und nur Und nur das wird erfolgreich sein, wenn jemand experimentell selber mit den verschiedenen Varianten diskutiert und umgeht darüber den Austausch zu suchen.

00:40:18: Das ist inzwischen mit vielen Hundert Teilnehmern an verschiedenen Lernreisen nicht nur unser Learning Circle Experience sondern in verschiedenen Lernen Reisen in der Organisation inzwischen wirklich hat Fahrt aufgenommen.

00:40:30: Und die Learning Circle Experience, die wir im September wieder starten, hat eben auch den Scham das wir da unternehmen zu übergreifen einladen.

00:40:36: Das heißt der Lernen-Datyskollegen mit all denen wie sich Bürofen fühlen und sagen ich habe Lust drauf.

00:40:42: Und an dem Einenzwanzigneunten entscheidest du dann welches Thema und mit wem?

00:40:48: Und je nachdem wie groß der Teilnehmerkreis ist in unterschiedlicher Intensität mit einem Vorstellen und dann kannst du sagen, er mich interessiert, da weiß ich den Enklushen.

00:40:57: Da gibt es einen Lernfahrt und wenn sich da drei vier finden, können die gemeinsam das als Treffen null wahrnehmen um dann gemeinsam in so eine Lernreise zu starten.

00:41:08: Okay.

00:41:10: Ja spannend!

00:41:10: Und dass ist natürlich auch wieder eine schöne Möglichkeit sich von außen irritieren zu lassen?

00:41:20: Und das Interessante ist Christina, dass sich innen und außen dann relativ schnell auflöst oder verändert.

00:41:28: Das heißt die Frage wer innen- und außend ist, ist plötzlich in so einem Lernsektor eine ganz andere Dynamik.

00:41:35: Ich schätze das gerade sehr.

00:41:42: Würde sagen, dass wir heute miteinander sprechen hat damit sehr viel zu tun.

00:41:47: Weil er hat mich überzeugt das ich den Change Management lernt hat.

00:41:51: Den Thomas Yennewein von der SAP als einer der mit Autoren geschrieben hat und ich wusste, dass es den gibt und habe den aber noch nicht selber gemacht und er meinte, er hätte da Interesse dran und dann ist er gut.

00:42:02: Dann machen wir das zusammen.

00:42:04: Beim Treffen zwei sagt er, Christian ich hab gegugelt.

00:42:07: Es gibt ja ein Podcast bei Christina Grubendorfer wo du über Change Management gesprochen hast.

00:42:11: den habe ich mir jetzt mal angehört.

00:42:13: Ich werde dann auch nochmal damit ich mit ihm drüber sprechen kann.

00:42:17: und das war so einen Moment und inzwischen ist es wir sind jetzt in Woche acht oder neun da entsteht einfach bei vier fünf Menschen ganz anderes auseinandersetzen, mit den Inhalten.

00:42:29: Wenn ich das allein machen würde oder wenn ich es nur mit Dativ-Kollegen machen würde, die ja alle irgendwas gemeinsam teilen und so ist es wirklich wertvoll, perspektiven unterschiedlicher Art miteinander in Reseranz zu bringen.

00:42:42: Und eigentlich, Christina, sind es hier jeder von uns lernt für sich?

00:42:46: Das war deine Frage was hat denn die Organisation davon... Die Organisation hört dann etwas davon, wenn dieses individuelle Lernen in den Austausch geht und der das was er mit mir gelernt hat, mit unserem Management diskutiert in Link im Teil mit seinen Mitarbeitern teilt.

00:43:02: Und einen anderen Blick auch die Wirklichkeit hat wie ohne den Dialog.

00:43:06: Und dann bekommt es von einer individuellen Note eben eine organisationale Komponente.

00:43:14: Ja klar also wenn wenn es dann auch ein Anschluss daran gibt natürlich genau dass dann anfängt zu zirkulieren.

00:43:21: ja Du hast jetzt ein aktuelles Buchprojekt, das wollen wir ja auch noch ankündigen.

00:43:26: Das Ende der einfachen Antworten.

00:43:30: Wo begegnest du jetzt in deiner Arbeit immer wieder der Versuchung einfache Antworten zu finden oder eigentlich komplexe Themen zu simplifizieren?

00:43:45: Oder wieso kommst du überhaupt auf diesen Titel?

00:43:49: Also den Titel teile ich mit Carolin Menert, meiner Kollegin über die ich jetzt viele Jahre beim Thema Diversity und Transformation zusammenarbeiten durfte.

00:43:58: Und sie hat mich davon überzeugt dass wir diese gemeinsame Geschichte auch festhalten wollen in dem Buch.

00:44:07: Ich würde sagen die größte Gefahr der einfachen Antwort ist das man so sicher ist, dass es so richtig ist wie man's macht.

00:44:15: Vielleicht ist unser Gespräch der letzten halben Stunde voller... einfache Antworten, wenn ich glaube das es jetzt neunzehnmal richtig war oder achtzehn mal richtig war.

00:44:25: Dann geht's doch auch daran festzuhalten und Gefühle für zu kriegen.

00:44:29: woran macht Sinn festzuhalten?

00:44:31: wo ist es borniert?

00:44:34: weil links und rechts was passiert was eigentlich in Frage stellt dessen was man macht.

00:44:39: Ich würde das als Ende der einfachen Antworten suchen und glaube dass die Komplexität von Organizationalen entwickeln eben dringend Vielfalt braucht und die Auseinandersetzungen vielfalt.

00:44:54: Und ich da gelernt habe, dass dieses Modell von Diversity Inclusion Equity soviel mehr beinhaltet und sovier mehr Bedeutung beim Thema Transformation hat wie das üblicherweise passiert.

00:45:10: Ich finde es was tragisch, wie dieses Thema positioniert wird und wir wollen stärker mit dem Thema Transervation verbinden und diese Gedanken auch miteinander dazu einladen, diesen Gedanken ernst zu nehmen.

00:45:25: Was würde es bedeuten wenn die Themen ganz stark miteinander verbunden sind?

00:45:28: Das heißt das Gegenteil von einfach ist dann divers

00:45:33: Ist die Auseinandersetzung mit vielfältigen Impulsen und der Frage wie ist Zugang zu bestimmten Entscheidungsformen?

00:45:43: welche Abhängigkeit hat es Wenn ich in die Transamation gehe?

00:45:47: Und wenn ich glaube das zu wissen und es anordnen kann, dann ist das eben was anderes, wenn ich Menschen in die Mitverantwortung einlade und sage geht mit in der Verantwortung.

00:45:57: Und vielleicht sogar etwas, was ich entschieden habe, dann aber die Frage wie man dorthin kommt, was sich entschieden hat, in der Mitverordnung zu gestalten?

00:46:04: Das wären aus meiner Sicht Themen wo ich viel, wo der Umgang mit Vielfalt, mit Andersartigkeit, mit Zielgruppen unter Beteiligung derer eine hohe Konnotation hat und Belonging und Fragen, die dabei eine Rolle spielen werden wir im Buch reflektieren.

00:46:22: Glaubst du denn das sich Diversität organisational auch abbilden lässt?

00:46:26: Also kann man Diversitäts lernen oder muss man es in jedem Moment wieder neu initiieren und organisieren dass eben verschiedenste Perspektiven zusammenkommen?

00:46:42: also Hintergrund unseres bisherigen Gesprächs war ja, dass wir versuchen Räume zu machen wo das gelingen kann.

00:46:50: Jetzt ist unsere Organisation als Genossenschaft für eine spezifische Berufszigruppe gar nicht besonders prädestiniert davor die Vielfalt in der Dimension von sich zu haben.

00:46:59: vielleicht ein besonderer Grund sie mit einer gewissen Sensibilität und besonderem Augenmerk zu sehen ist zumindest meine Hypothese.

00:47:09: Und ich glaube schon, dass man es üben kann sich die Vielfalt, die ja immer da ist.

00:47:17: Die Diversität ist da!

00:47:18: Man kann das mögen oder nicht mögen aber sie ist in vielen Formen da.

00:47:22: und sich der Vielfall bewusst zu machen durch Sensibilität, sich seiner Urteile und Vorurteile bewusstzuwerden Das ist etwas was ich glaube was man übel kann und sollte.

00:47:36: Und Ich glaube dass es für dieses Thema Veränderungsfähigkeit Christina euer Modell Der liegenden unendlichen Acht der Transformation ist eins, das ich seit was in drei Jahrzehnten hast du es erfunden.

00:47:53: Dass wir das Schick Framework nennen wird, wird der Komplexität der Gesache gar nicht gerecht.

00:47:59: aber dass die Idee, dass man sich Wirklichkeitskonstrukte eben so macht, dass mal etwas ausprobiert und dann guckt ob das was man ausprobieren wird wirklich richtig ist und dann in die Transformation schleite geht und immer hinterfragt wenn ich das in einer Kultur, der auseinandersetzen mit Vielfalt macht diese Form von Transformation.

00:48:17: Da glaube ich dass die Chance höher ist, dass die Ergebnisse besser werden und das die Achtsamkeit ist, das verbraucht eben für diese Transomationsanstrengung in einer Organisation sehr wienig sind.

00:48:31: Ja na du hast jedenfalls keine Angst vor Komplexität.

00:48:36: Und für mich bist du auch einfach jemand ja, personifiziert und dadurch irgendwie auch in der Datef lebendig hält.

00:48:46: Und ich glaube du hast natürlich immer wieder die Herausforderung dass du Menschen gegenüberstehst, die natürlich viel lieber eine Antwort von dir hätten anstatt die nächste Frage oder die nächste Hypothese und dieses Ja.

00:48:59: dann gucken wir mal ob das so greift.

00:49:02: Das ist natürlich auch echt ne Aufgabe.

00:49:08: Ja, so eine Spannung hält oder dass man auch solche Formate über so viele Jahre.

00:49:14: Und ich erinnere mich gut in Berlin als du mir sagst, dass die allen guten Grund haben das sie nicht wollen.

00:49:21: Also dieses Wertschätzen auch einer Haltung dich nicht zu beteiligen, die die nicht aus den gekämpft gehen.

00:49:27: Die haben einen guten Grund.

00:49:29: und Gräsina ist es wirklich interessant.

00:49:31: Ich treff immer wieder Menschen die sagen ne ich habe noch gar nicht wusstet, dass ich eingeladen bin Also die sieben Jahre in der Organisation sind und achtzehn Einladungen nicht wahrnehmen.

00:49:43: Ja, ist ja auch ein guter Grund.

00:49:47: Und die Haltung von mir zu sagen okay es muss einen guten Grund geben weil das gar nicht wahrnehmbar war muss wirklich muss mehr sein wie eigentlich hab's noch überlesen oder es ging einem hier vorbei nicht vorwurfsvoll zu sagen, ich bin beleidigt oder wie konnte denn die das nicht sehen?

00:50:10: Das ist schon etwas was auch zu dieser Frage kommt und dass es natürlich nicht die Allzweck-Lösung für alles ist.

00:50:18: Auch wenn ich das gerne manchmal für mich so konstruiere.

00:50:24: Ja vielleicht zur Richtung Abschluss gefragt kann man Change Managen?

00:50:31: Nein, man kann Interventionen machen was die Intervention auslöst und dann kann man darauf reagieren.

00:50:40: Und wenn man das systematisch tut, dann hat es sicher etwas mit Steuern, Planen und Kontrollieren zu tun.

00:50:49: aber die Fantasie dass man etwas genau weiß wo's hingeht... Das ist zumindestens bei den Problemen die Gerhard Roland als rot zu gezeichnen und sicher nicht möglich.

00:51:05: Na, ich würde vielleicht mit Hartmut Rosa an der Stelle enden wollen.

00:51:08: Mit seinem Buch Situation und Konstellation Denn es gibt natürlich immer die Sehnsucht der Menschen nach dem Plan oder dem Rezept oder dem Thermomix Wo sie nämlich dann nichts mehr kochen sondern nur noch vollziehen Und dann hat eigentlich der Thermomiks gekocht und nicht mehr sie.

00:51:25: Und ich sage mal, das ist ja auch immer noch diese Sehnsucht hinter Fragen danach.

00:51:30: Wie genau geht es denn jetzt?

00:51:32: Und wie genau macht man denn jetzt ein Change?

00:51:35: und ich kenne das natürlich total gut also aus meinen Seminaren dass natürlich Teilnehmende also völlig nachvollziehbar vielleicht auch nur Idee heraus, man könnte es irgendwie richtig oder falsch machen.

00:51:46: Natürlich fragen naja wie geht's jetzt Schritt für Schritt?

00:51:49: und letztlich ist es aber so dass man sich dadurch das handeln verwehrt und eigentlich nur noch zum vollziehenden wird der einfach eigentlich selber dabei ja dann gar nicht mehr gebraucht wird.

00:52:03: und das hilft mir im moment immer zu sagen hey lass uns wieder handeln lasst uns wieder gucken dass wir selber vorkommen in einer situation mit unseren ganzen guten Ideen und unserer Beobachtungsgabe, weil alles andere ist auch wirklich super gefährlich für Organisation.

00:52:22: Ja das passt doch gut zu deiner Frage.

00:52:25: vorher wenn du aus mir hatten bis zu siebzig Sessions die vier Raussuchen sollst die für dich das Richtige sind?

00:52:36: Dann ist es eben was ganz anderes wie eine Rezept.

00:52:39: Genau.

00:52:39: Und die Frage, Christian was mache ich denn?

00:52:42: Das kann ich dir nicht beantworten.

00:52:43: Ich weiß nicht mal genau, was für mich die richtigen vier sind aber das mit siebzig mit der Vielfalt umzugehen und das zu konstruieren dass wir die vielfach gar nicht reinlässt indem man einfach ein Kongress macht in dem es nur vier Optionen gibt für alle und du damit keine Wahlmöglichkeiten hast sondern halt das nimmst was angeboten wird das ist vielleicht angenehmer Aber wird der Wirklichkeit auseinandersetzung weniger gerecht, deswegen lieber vierzig zum auswählen und die richtigen vier finden.

00:53:14: Und dann drüber streiten ob es die richtige waren oder in den Austausch gehen was noch verpasst hat genau

00:53:19: weil wir dann auch wieder ganz anders in der Welt sind.

00:53:22: ne?

00:53:23: Ja!

00:53:24: In diesem Sinne wo kann man sich denn anmelden?

00:53:27: ich könnte mir vorstellen wir können ein paar links in die Shownotes stellen.

00:53:30: oder

00:53:30: ja go.datif.de slash DigiCamp und Slash Cooperation Camp, aber wir machen Show Notes da schicke ich dir die Links und dann kann man sich anmelden.

00:53:40: Und noch wer weiß gar nicht wann du ihn veröffentligst.

00:53:42: Aber bis ähm ähm ja wahrscheinlich Ende Juni Kann man auch nach Sessions einreichen und mitgestalten An der Portfolioentwicklung.

00:53:50: DigiCap gestalten.

00:53:51: Ja wunderbar das passt doch dann.

00:53:53: Ja lieben Dank Christian.

00:53:55: Danke dir für die Einladung Freu mich

00:53:57: Gerne.

00:53:58: Bis demnächst Tschüss.

00:54:00: Ja, das war Organisationen entwickeln.

00:54:03: Der Become Better Podcast für wirksame Führung und Zusammenarbeit.

00:54:07: Danke, dass du deine Zeit mit uns verbracht hast!

00:54:10: Gefällt dir unser Podcast?

00:54:12: Dann würden wir uns riesig freuen, wenn du den Podcast in deinem Netzwerk weiter empfiehlst.

00:54:17: Und falls du über Apple-Podcast oder Spotify hörst dann gib' uns doch auch gleich fünf Sterne und folge uns!

00:54:24: Denn das hilft uns enorm dabei weitere Menschen zu erreichen denen es auch ein Anliegen ist eine Welt zu schaffen, in der wir alle gerne leben und

00:54:32: arbeiten möchten.

00:54:34: Bis zum nächsten Mal Tschüss.

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