290. Selbstwert und Selbstführung (Chrissi Münch)

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Die Herausforderung, die wir haben oft ist, dass wir uns so lange nicht mehr gespürt haben.

00:00:05: Wenn wir gerade bei diesem High-Performatype sehr ambitioniert, sehr viel Leistungen, sehr viele Pressure jeden Tag spüren wir uns nicht mehr und dann die Rückverbindung mit uns selbst einzugehen fühlt sich erst mal gefährlich an weil sich Ruhe gefährlich anfühlt Weil wir gar nicht mehr kennen.

00:00:24: also ein reguliertes Nervensystem fühlt es sich bedrohlich an.

00:00:27: ja weil wir dann vom Gaspedal runter gehen müssen.

00:00:40: Ja,

00:00:40: hallo!

00:00:40: Das ist Organisationen entwickeln.

00:00:43: Dein Become Better Podcast.

00:00:44: Wir bei Become Better wollen Führung und Arbeit wirksam gestalten

00:00:48: Und natürlich

00:00:49: auch ein Welt in der wir alle gerne leben und arbeiten möchten.

00:00:53: Ich bin wie immer Christina Grubendorfer Unternehmerin Autorin, Organisationsberaterin und Ausbilderin für systemische Beratungen und Führungen.

00:01:03: Und heute sprechen wir darüber dass viele ambitionierte Menschen irgendwann an einen Kipppunkt kommen und sich fragen, was will ich eigentlich wirklich?

00:01:14: Wir schauen darauf wie wir aus dem Funktionieren- und Reagieren zurück in echte Selbstführung kommen.

00:01:21: Und was inner success bedeutet dazu ist heute Chrissie Münch bei mir.

00:01:26: Sie isst Expertin für Selbstwert und Selbstführung, begleitet ambitionierte Frauen dabei ein Leben zu gestalten das nicht nur von Außengut aussieht sondern sich auch stimmig für sie anfühlt.

00:01:40: Aus eigener Erfahrung kennt sie die Kehrseite von höher schneller weiter denn sie landete nach der Geburt ihres Sohnes im Burnout.

00:01:49: Heute ist es ihre Mission, Frauen dabei zu unterstützen ihren Wert nicht länger an Leistung zu knüpfen wieder ihrer eigenen Stimme zu vertrauen und ihr Leben bewusster selbst zu gestalten.

00:02:01: Und aktuell schreibt sie übrigens an einem Buch über die vermeintlichen Versprechen mit denen wir versuchen uns endlich gut genug zu fühlen – ich darf schon mal Ankündigen, dass wir dazu dann auch noch mal sprechen werden.

00:02:14: Jetzt aber erstmal herzlich willkommen, Chrissie Münch!

00:02:17: Ich freue mich wirklich riesig auf unser Gespräch.

00:02:20: Danke schön ich freue mich auch wirklich sehr hier mit dabei zu sein.

00:02:24: vielen Dank.

00:02:25: Ja sehr gerne.

00:02:26: und habe ich dich denn ordentlich und richtig anmodriert?

00:02:29: oder magst du noch was ergänzen?

00:02:32: Ja also du hast schon einen sehr schönen Einblick gegeben.

00:02:37: Was ich vielleicht ergänzen darf, ist so ein bisschen meine Reise.

00:02:41: Wie ich da hingekommen bin?

00:02:42: Was denkst du?

00:02:43: Sehr gerne!

00:02:44: Das wär jetzt nämlich auch meine erste Frage tatsächlich gewesen.

00:02:47: Denn ich hab ja eben schon selber gesagt, du bist zum Thema Selbstwert und Selbstwirksamkeit ja auch über einen heftigen Einschnitt in deinem Leben gekommen.

00:02:56: Und vielleicht magst du zu dieser Phase ja auch was mit uns teilen.

00:03:00: Ja total gerne.

00:03:02: Ich glaub das rückt nämlich das ganze Thema in Kontext und vielleicht fange ich dafür noch mal ein bisschen früher an, denn also mein Fokus auf Selbstführung oder auch das Thema Inner Success kam eigentlich durch meine eigene Suche nach Zufriedenheit.

00:03:17: Also ihr könnt euch vorstellen Ich bin im kleinen Dorf aufgewachsen und ich hatte nie so richtig das Gefühl hier rein zu passen.

00:03:25: Ich hatte jedoch auch keine Role Models um mich herum.

00:03:27: ja meinen Papa der war im klassischen Versicherungsmanagement tätig.

00:03:32: Mama hat als Teilzeitsekretärin gearbeitet und ich hatte aber irgendwie so das Gefühl, ich passe nicht so richtig hier rein.

00:03:39: Und es wartet noch irgendwas Neues auf mich!

00:03:42: Und deswegen bin ich wahrscheinlich in meinem Lebenslauf einige Umwege gegangen.

00:03:46: Mit sechzehn habe ich die Schule gewechselt gegen den Willen meiner Eltern, weil sie mir nicht zugetraut haben dass ich um sechs Uhr und vierzig an der Bushaltestelle stehen kann um in die etwas entferntere Schule zu fahren.

00:03:59: aber ich wollte unbedingt Psychologie als Leistungskurs wählen und das war da möglich.

00:04:05: Und dann bin ich auch nach dem Abitur als Au-pair nach England gegangen, obwohl zu der Zeit all meine Freunde direkt ins Studium gestartet sind und habe auch in meinem BWL-Studium einen Auslandssemester dran gehangen um in Bali zu studieren.

00:04:22: Normalerweise also wenn man sonst auf meinen Lebenslauf blickt ist er eigentlich relativ traditionell.

00:04:27: Ich hab ein Einsehabi, ich hab BWl studiert.

00:04:29: danach habe ich in den Tech Unternehmen gearbeitet, bin da relativ schnell aufgestiegen Aber genau diese anderen Momente in meinem Leben.

00:04:35: die zeigten mir, dass ich gestalten kann.

00:04:38: Dass ich wirklich mitwirken kann und von diesem klassischen Pfad auch abweichen kann.

00:04:44: aber ich wusste trotzdem nicht so richtig was ich wollte und was mich zufrieden machen wird.

00:04:49: und viel schlimmer damals dachte ich, dass sich etwas im Außen brauche.

00:04:53: Dass ich die nächste Beförderung brauche, dass ich meinen Traummann unbedingt finden muss.

00:04:58: oder wenn ich dann endlich eine Arbeit habe, die mich wirklich erfüllt oder meine Routinen optimiere das ich dann irgendwann richtig glücklich und zufrieden sein werde.

00:05:08: und du hast es schon in dem Intro eingekündigt nach der Geburt unseres Sohnes durfte ich dann herausfinden Nichts im Außen gibt, was mich wirklich zufrieden machen kann.

00:05:18: Weil da folgte dann mein Burnout.

00:05:21: also hier durfte ich feststellen dass sich meine Messlatte einfach immer weiter nach oben geschoben haben.

00:05:26: von einem Wenn Ich das erreicht habe Dann werde ich glücklich folgt eben immer Das nächste.

00:05:32: wenn so und genau deswegen ist es heute Mein Thema ich begleite eben wie du schon gesagt hast Frauen dabei herauszufinden Wie können wir denn unsere beruflichen Ambitionen mit unserer persönlichen Zufriedenheit vereinen und uns dabei auch gut fühlen.

00:05:48: Ja, spannend!

00:05:49: Also wenn ich dich richtig verstanden habe dann entstand das ursprünglich aus so einer bisschen auch so eine Weg von Bewegung aus dem System oder aus so irgendwie... Wenn ich so um mich rumschaue gehört das zu mir bin ich das auch?

00:06:06: Oder was bin ich noch?

00:06:07: Das ist ja eigentlich erst mal eine schöne Motivation, da auf die Suche zu gehen.

00:06:12: Aber gleichzeitig hört sich das auch so ein bisschen danach an, dass das dann schon der Grund ist, warum du immer wieder an den Punkt gekommen bist zu sagen okay und noch weiter... Und ich habe es irgendwie immer noch nicht gefunden.

00:06:24: Zu irgendwie...?

00:06:25: Ja, das hast du super beschrieben.

00:06:27: Genau viele Dinge sind ja auch wunderschön also die Reisenausstandsemester mein Traummann zu finden.

00:06:33: Das sind alles ganz tolle Sachen und da liegt ja auch so ein bisschen die Krux versteckt dass es ja von außen erstmal super aussieht.

00:06:41: aber solange ich immer denke ich brauche das um mich wertvoll zu füllen um irgendwie zufrieden zu sein um meinen traumleben aufzubauen dann wird halt so eine so ne Gefahr daraus.

00:06:53: Ja.

00:06:55: Ich möchte da direkt einmal so auf einen bestimmten Punkt zu sprechen kommen, weil der mich gerade so anspringt.

00:07:01: Nämlich du sagst ja naja das sieht immer alles so schön aus von außen und da denkt man sich wow ein Sabi tolles Studium dann auch in Bali cool was weiß ich alles?

00:07:14: Und die Frage ist ja aus welcher Position heraus wird denn Erfolg eigentlich definiert?

00:07:22: Also wie viel davon ist denn wirklich unsere eigene Stimme und kann sie auch überhaupt sein?

00:07:29: Und was sind eben alles so?

00:07:33: Fremdbespielungen von Gesellschaft, Familie aber auch kleiner noch mal gedacht.

00:07:40: Freundschaften irgendwelchen sozialen Gefügen in die wir irgendwie eingebunden sind... Haben wir oder welche chancen haben wir eigentlich diese ganzen.

00:07:53: Stimmen in uns die uns eben immer wieder sagen du musst du musst Du musst dann irgendwann mal in so eine, ja in so ne ruhe zu kriegen und zu sagen den moment mal was definiere ich denn jetzt für mich als Erfolg, was ist denn nun eigentlich wirklich für mich zufriedenstellend?

00:08:15: Und sorry und jetzt noch ein Gedanke und dann freue ich mich wenn du antwortest.

00:08:20: Das führt ja auch total zu dieser Frage und wer bin ich eigentlich?

00:08:25: und da haben wir es wieder und wenn ja wie viele.

00:08:28: Ganz genau.

00:08:29: Ja super wichtiges Thema weil du wie du schon gesagt hast also ich glaube wir alle haben so ein bisschen so einen Blueprint mitbekommen, durch der immer wieder verstärkt wird.

00:08:41: Wie so ein erfolgreiches Leben im klassischen Sinne auszusehen hat.

00:08:45: ja also wir machen irgendwie unsere Ausbildung danach steigen wir ein in einem Job dann werden wir im Idealfall befördert dann kommt irgendwann eine Partnerschaft-Familie Eigentumswohnung.

00:08:56: das ist ein bisschen wie die Sparkassenwerbung von früher mein Haus und mein Auto Und ich glaube, dieses Narrativ ist erstmal in uns allen ganz tief verankert.

00:09:05: Es ist ganz interessant!

00:09:06: Ich hatte gerade erst gestern ein Gespräch mit einer sehr unternehmerisch denkenden Frau die eigentlich auch ihr Leben ganz anders gestaltet.

00:09:15: und doch bei einem Entscheidungsprozess, indem sie gerade drin steckt kam dieser Blueprint wieder auf.

00:09:21: also ich glaube der ist teilweise so stark festgesetzt Es liegt ja auch so ein bisschen die Krux, weil wir haben dann wie eine Landkarte, die uns zeigt wo wir hinlaufen sollten.

00:09:34: Aber das sind eben alles externe Marker im Außen Das Abi Die Uni die Familie.

00:09:42: und Dann beschäftigen wir uns auf einmal die ganze Zeit mit fragen was wird gerade von mir erwartet?

00:09:48: Wie sollte ich mich dann verhalten?

00:09:49: Wie sollte ich mich jetzt entscheiden, was ist denn der nächste logische Schritt.

00:09:53: Die Klassiker, was sieht denn gut auf meinem Lebenslauf aus?

00:09:56: und das kann natürlich in großen Momenten passieren wenn wir so lebensverändernde Entscheidungen treffen, wenn wir uns fragen welchen Beruf wir als nächstes ausüben wollen aber auch in kleinen Momenten Wenn wir in eine Meeting gefragt werden oder uns selber fragen Was erwartet denn meine Führungskraft jetzt gerade von mir?

00:10:13: Und jedes Mal wenn Erst nach Ausblicken anstatt uns zu fragen, was will ich denn eigentlich?

00:10:21: Was empfinde ich hier als wahr.

00:10:25: Was will ich?

00:10:26: Was denke ich über die Situation?

00:10:28: Dann entfernen wir uns so ein Stück weit von uns selbst.

00:10:30: Wir beantworten dann diese Fragen nicht mehr mit von innen nach außen sondern von außen nach innen und da verlieren wir dann eben über die Zeit irgendwann den Zugang zu uns selbst.

00:10:42: Ja das passiert glaube auch häufig relativ unbemerkt ja Und trotzdem kommen ja dann einige Menschen, die dann nämlich erfolgreich sind.

00:10:54: Beruflich und vielleicht auch sonst so im Leben.

00:10:56: Trotzdem irgendwann an so einen Punkt.

00:10:59: An dem sie sich dann fragen was will ich denn eigentlich wirklich?

00:11:03: Und du sagst ja auch dass du das so beobachtest, dass es vor allen Dingen bei Frauen passiert.

00:11:09: Habe ich dich da richtig verstanden!

00:11:12: Wenn ja auch... Was sind dann so typische vielleicht auch Auslöser?

00:11:17: Oder was hörst du für Geschichten?

00:11:19: Wie kommt es dazu, dass dann doch irgendwann dieses Innerhalten passiert.

00:11:27: Ja also ich glaube das betrifft uns alle Frauen wie Männer.

00:11:32: in meinem Fall kann ich den tieferen Einblick in die Auslöser eben vor allen Dingen bei Frauen beobachten weil ich mich darauf spezialisiere.

00:11:41: aber ich glaube... Also ich arbeite ich erlebe es immer wieder.

00:11:46: Die Frauen, die zu mir kommen, haben erst mal im Außen alles erreicht.

00:11:51: Eine gute Position.

00:11:52: Sie leisten viel.

00:11:53: Familie stehen mitten im Leben.

00:11:54: doch oft ist der Auslöser so ein Punkt wie es kann ... Wie bei mir, ne?

00:12:00: Die Geburt eines Kindes sein.

00:12:02: Es kann der nächste Schritt auf der Karriereleiter sein.

00:12:05: Das kann auch eine Kündigung sein oder sowas wie den Verlust seines Eltern teils.

00:12:10: also so... Momente, wo man eigentlich noch mal... Wo wir uns darum gegeben haben.

00:12:14: Genau.

00:12:15: Ja, wo wir nochmal so Entscheidungen treffen muss und darf ja.

00:12:21: Und wenn wir dann eben nicht gelernt haben nach innen zu blicken und zu fragen was will ich eigentlich?

00:12:27: Dann wird die Frage irgendwann, wenn wir diesen Blueprint den wir so vorgegeben haben Wenn wir ihn immer weitergehen, dann merken wir halt Ist doch komisch, ich hab jetzt schon so viel erreicht.

00:12:39: Auf dem CV habe ich schon so viele

00:12:41: abgehakt.".

00:12:43: Ich müsste eigentlich mit meinem Leben zufrieden sein!

00:12:46: Das höre ich ganz oft.

00:12:49: Eigentlich ist mein Leben gut und müsste dankbar sein.

00:12:51: Dann zukommt dann auch die Stimme, die sich schlecht dabei fühlt, dass er mir überhaupt anmaße nicht ganz zufriedenzusein.

00:12:59: Die Selbstverwäufe, die damit einhergehen... Aber dass da einen Auslöser im Außen oft da ist, so ein Entscheidungspunkt ... Wo dann die Frage aufkommt und größer wird.

00:13:10: Okay, aber geht es jetzt einfach so weiter?

00:13:12: Also meistens mit dreißig vierzig wo wir einfach so ein Stück weit des vordefinierten Plans schon gegangen sind Und uns dann fragen okay, aber mache ich das auch noch für die nächsten zwanzig Dreißig Jahre.

00:13:25: Würdest du das verkürzt finden wenn man sagt Das sind eigentlich häufig so Situationen wo wir somit Leben und Tod in Berührung kommen oder somit Vergänglichkeit.

00:13:38: Absolut, nee du triffst es auf den Punkt.

00:13:39: also das ist absolut das.

00:13:41: all die Ja also jeder Moment.

00:13:44: entweder wir empfangen neues Leben Wir verabschieden uns vielleicht von einer Position Die wir mal inne gehalten haben ja wo wir mit der vergänglichkeit und mit unserer eigenen Endlichkeit Wo wir quasi realisieren wir werden nicht für immer hier Auf der Erde sein Dann wird diese frage oft größer.

00:14:05: meistens muss es um aus dem autopiloten auszusteigen.

00:14:10: Nicht immer aber häufiger darf uns etwas da wach rutteln.

00:14:13: im außen und sei ist der eigene körper.

00:14:16: das passiert dann natürlich auch oft wenn wir einfach so lange über unsere eigenen grenzen gegangen sind, dass wir nicht mehr können.

00:14:23: dann kann es natürlich auch passieren dass unser körper die reißleine zieht und dann sowas wie bei mir in burn out oder eine Depression oder so.

00:14:32: Also das sind natürlich dann die extremen Fälle, aber das kann auch passieren dass unser Körper sagt hey du lebst hier gerade nicht konkurrent zu dem was eigentlich wo also in uns drin wohnt immer irgendwie die Wahrheit auch wenn wir sie versuchen zu verstecken und unterdrücken oder vielleicht unter einfach sehr vielen Erwartungen im Außen quasi so wie, als ob das eine Mauer davor uns gelegt hätte.

00:14:54: Weil irgendwo wissen wir, ob wir uns gerade konkurrent zu der Version die wir gerne sein werden verhalten oder nicht.

00:15:01: und spätestens unser Körper wird uns darauf auf Schuss geben.

00:15:09: Also Autopilot ist jetzt gefallen als Wort und auch diese dieses schleichende Gefühl der Unzufriedenheit, obwohl doch eigentlich alles erreicht wurde.

00:15:23: Und dann vielleicht irgendeine Krise und dann auch eine innere Erschöpfung?

00:15:31: Jetzt ist die Frage wie kommt man jetzt da weiter in so einem Moment?

00:15:36: ja also ich sage mal dieses Innerhalten ob jetzt freiwillig oder unfreiwillig Erstmal schon mal gut, oder?

00:15:46: Ja.

00:15:46: Also Inhalten ist wirklich der ... Das ist ja das was so schwerfällt.

00:15:50: Wir sind halt so busy in unserem Alltag dass wir ganz wenige Momente haben wo wir wirklich mit uns einchecken.

00:15:59: wie geht's uns gerade eigentlich wirklich?

00:16:01: Wie Happy macht mich hier grade meine Aufgabe.

00:16:04: Ist es jetzt eine Phase wo ich mich eigentlich so gestresst fühle?

00:16:06: Oder wenn nicht auf die letzten zwei drei Jahre Blicke war das eigentlich der Dauerzustand?

00:16:12: hat sich vielleicht etwas verändert von dem, was mir mal Spaß gemacht hat.

00:16:15: Spür ich da jetzt gar nicht mehr so den Spark?

00:16:17: Also wenn wir uns teilweise unsere vollen Kalender angucken dann haben wir da einfach keinen Zugang und überhaupt solche Fragen zu stellen und eine Angst die ihr hier ganz oft inne wohnt ist boah!

00:16:27: Wenn ich die Tür erstmal aufmache ja... Dann muss ich mich ja vielleicht neu entscheiden.

00:16:31: Da muss ich einen neuen Weg einstagen.

00:16:33: Da musste ich mich damit auseinandersetzen herauszufinden, was ich denn eigentlich will und da ich keine klare Antwort im ersten Moment darauf habe lasse diese Tür lieber zu.

00:16:42: Deswegen sind es dann eben oft diese auslösenden Momente, die diese Tür quasi aufmachen ob wir wollen oder nicht und du fragst was so der erste Schritt ist.

00:16:54: also der erste schritt ist wirklich wieder in verbindung zu kommen mit uns selbst und für mich ist immer der erste punkt wieder zu gucken was will ich denn eigentlich wirklich?

00:17:05: Und da Nicht nur über den Kopf zu gehen, weil das was ja so tricky ist.

00:17:10: Ist dass wir oft auch denken also ich dachte schon mal Ich will ins galierbares unternehmen aufbauen Ja, weil ich also weil ich umgeben war von der start-up berliner startup welt ja ich dachte Mal Das wäre mein traum und heute denke ich daran denke wow das passt überhaupt nicht Zu mir und überhaupt nicht zu dem leben dass ich gerne Mir gestalten möchte.

00:17:31: aber ich war mal davon überzeugt dass sich das wollte.

00:17:35: Und da auch zu unterscheiden, was denkst du, was du willst?

00:17:39: Basierend auf Prägungen, Elternhauserwartung.

00:17:43: Auch dem Umfeld in dem du dich gerade bewegst.

00:17:46: und was willst du wirklich?

00:17:47: Da dürfen wir eben nicht nur über den Kopf versuchen eine Antwort zu finden und uns dadurch im Kreis zu bewegen und meistens nach der nächsten Stelle zu suchen die sehr ähnlich aussieht sondern wir brauchen Ruhe die Rückkehr in unseren Körper.

00:18:03: Wir müssen wieder lernen, uns wirklich zu spüren und ich arbeite da.

00:18:07: was ich schön finde ist es über Visualisierungsarbeiten zu gehen und zum Beispiel sich wirklich mal zu fragen wenn ich jetzt mein neunzigjähriges Selbst treffe auf welche Version von mir möchte ich dann treffen?

00:18:22: Wenn ich wirklich also auch zum Thema Vergänglichkeit und Tod leben und tot wie du's gerade angesprochen hast wirklich ans Ende deines Lebens zu zoomen?

00:18:33: Du stellst dir vor, wie du auf dem Sterbebett liegst und führst ein Gespräch mit deinem neunzigjährigen selbst.

00:18:42: Was soll dir diese Version von dir erzählen?

00:18:44: Ja was hast du priorisiert in deinem Leben?

00:18:47: Was war dir wirklich wichtig?

00:18:48: Was hast du auch gar keinen Fall verpasst?

00:18:51: Was hasst du losgelassen?

00:18:52: Was ist mir nicht für dich wichtig?

00:18:54: Welche Entscheidungen hast du getroffen?

00:18:55: Und da eben nicht nur über den Kopf zu gehen sondern dich mal wirklich... darauf einzulassen zu spüren, was das mit dir macht wenn du so ein Gespräch dir vorstellst.

00:19:07: Und das ist für mich der allererste Schritt wieder einen Zugang zu dir selbst und deiner inneren Wahrheit zu bekommen.

00:19:16: Ja total schön!

00:19:17: Ich habe heute morgen im Auto und Podcast gehört Hotel Matze mit dem Max Raben und er hat so ein ganz interessantes Bild platziert, nämlich da ging es also jetzt auch um die Frage was passiert nach dem Tod.

00:19:37: Und er meinte das ist eigentlich so dass wir... Also ich gebe das jetzt so sinngemäß wieder Wir haben so ein Radio und hören Musik und Jetzt können wir doch nicht ernsthaft denken dass wenn wir das radio aufschrauben dann da die musik drin ist Sondern das wird ja von woanders da rein gespielt.

00:20:01: Und er hatte diese Idee von, wir sind im Prinzip wie Radios und wir werden die ganze Zeit von irgendwas bespielt.

00:20:13: Wenn wir dann sterben können wir irgendwie erfahren was das eigentlich ist.

00:20:19: Das fand ich total schönes Bild!

00:20:21: Wieso komme ich jetzt drauf?

00:20:23: Weil ich gerade so dachte du meintest wieder in den Körper... kommen und auch zur Ruhe kommen.

00:20:30: Und ich hatte dann so den Gedanken, vielleicht geht es auch darum in sich hinein zu hören oder auch in überhaupt das mal reinzuhören was da noch alles so ist und was das auch völlig unwichtig vielleicht macht?

00:20:45: Was wir jetzt gerade als nächstes wollen!

00:20:48: Also so ein Gedanke kam mir gerade und dass das ja auch total heilsam sein kann.

00:20:53: Erstmal zu sagen, nee jetzt bin ich hier einfach mal und hör einfach mal zu.

00:20:58: Und sei es jetzt eine innere Stimme oder irgendwelche Dinge im Außen?

00:21:05: Ja, total!

00:21:06: Ja.

00:21:06: also ganz schönes Bild was du beschreibst und da ist mir gerade der Gedankel gekommen.

00:21:13: Es ist immer so eine Balance.

00:21:15: wir dürfen auch mal wieder rauszoomen irgendwie uns... ... ins Universum und uns von oben betrachten.

00:21:22: Und auch erkennen, dass wir eigentlich so unwichtig sind!

00:21:25: Also unser Leben ist im Vergleich zum großen Ganzen so schnell vorbei... ...und uns da auch zu fragen okay wen interessiert es in hundert Jahren?

00:21:37: Was ich jetzt hier für einen entscheidenden getroffen habe wie wichtig ist das wirklich?

00:21:40: Interessierten mich das selber noch ob ich jetzt ein Fehler gemacht hab in den nächsten fünf jahren?

00:21:45: Ist es wirklich noch wichtig?

00:21:47: Wir dürfen So eine Balance finden aus, eigentlich ist es gar nicht so wichtig.

00:21:52: Und dann dürfen wir wieder reinzoomen und das ist immer so das Paradoxe am Leben, dass zwei vermeintliche Gegensätze gleichzeitig wahr sein können, dann dürfen die wieder rein zoomen in unser eigenes Leben und uns sehr ernst nehmen.

00:22:06: Unsere Bedürfnisse anfangen zu nehmen, unsere Wünsche anfangen sehr ernst zu nehmen.

00:22:11: Das machen wir indem wir uns wirklich mit uns verbinden Die Herausforderung, die wir haben oft ist dass wir uns so lange nicht mehr gespürt haben.

00:22:20: Wenn wir gerade bei diesem High-Performatype sehr ambitioniert, sehr viel Leistungen, sehr viele Pressure jeden Tag spüren wir uns nicht mehr und dann die Rückverbindung mit uns selbst einzugehen fühlt sich erst mal gefährlich an weil sich Ruhe gefährlich anfühlt.

00:22:37: Weil wir gar nicht mehr kennen also ein reguliertes Nervensystem fühlt es sich bedrohlich an.

00:22:42: ja weil wir dann vom Gaspedal runter gehen müssen.

00:22:44: Und das heißt, in der Regel dürfen wir auch erst mal lernen auszuhalten wie sich eigentlich Ruhe an unserem Körper anfühlt und dass es keine Bedrohung ist.

00:22:53: Wenn wir dann ein Stück weit wieder innere Sicherheit fühlen können wir uns wirklich diesen Fragen widmen und wieder so ein bisschen ins Träumen zu kommen.

00:23:02: Das ist meine Empfehlung.

00:23:04: Ich weiß nicht wie's dir ging aber ich hab früher als Kind extrem viel Tagträume gehabt und konnte das total gut, mich da so reinfallen zu lassen.

00:23:13: Und dann eigentlich auch ein bisschen das kindliche selbst zu aktivieren und dir einfach mal vorzustellen hey weißt du?

00:23:20: Du musst jetzt erstmal gar nichts verändern.

00:23:22: erlaubt dir doch einfach mal wieder selber einen Raum in deinem eigenen Empfinden einzunehmen wo du dir einfach erlaubst mal wieder zu träumen und ganz ehrlich gibt dir auch die Erlaubnis dass du nicht in dein Leben verändern musst.

00:23:36: Aber einfach mal, mach das mal für eine Woche.

00:23:38: Nicht ins Bett zu liegen vom Einschlafen und zu sagen okay was?

00:23:42: Was würde mich jetzt mal wieder lebendig fühlen lassen?

00:23:44: Worauf habe ich mir richtig Lust?

00:23:46: Was würden meinem Leben ne neue Farbe geben?

00:23:49: Und dann Traumwelten zu konstruieren mit denen du erstmal gar nichts machen musst!

00:23:54: Weil das ist ja auch oft so wenn wir sehr lösungsorientiert sind denken wir ok jetzt hab' ich die Idee da muss ich dich auch sofort umsetzen dass wiederum löst so einen Alarmzustand in unserem System aus, dass wir dann lieber erst gar nicht auf die Ideen kommen.

00:24:11: Also das erstmal einzulassen und uns auf diesen Raum zum Träumen.

00:24:15: Das wäre meine Empfehlung.

00:24:18: Ja voll!

00:24:19: Ich habe eben auch darüber nachgedacht... ...das kann ich also bestätigen.

00:24:24: Und ich hab mich gerade gefragt wann ist es eigentlich verloren gegangen?

00:24:28: Wann habe ich überhaupt aufgehört ständig rum zu

00:24:32: träumen?!

00:24:33: Aber es ist ja genau was sehr, sehr schönes auch.

00:24:37: Ja ich glaube wir haben irgendwann gelernt dass...ja das ist eine gute Frage!

00:24:42: Ich kann sie nicht sagen aber ich glaub wir haben irgendwie gelernt also gerade wenn wir so MacherInnen sind, dass wir..also sowas bei mir auf jeden Fall.

00:24:51: Ich habe mir einen Zeit lang verboten zu träumen weil ich dann dachte okay wenn ich jetzt schon weiß was ich vielleicht will dann muss ich's auch direkt umsetzen.

00:24:58: und wenn meine To-do Liste dann aber schon so voll ist und aus allen Nähten Platz, dann macht mir das erst mal Angst.

00:25:03: Und ich denke, nee, nee jetzt bloß keine neuen Ideen mehr haben!

00:25:08: Weil dafür habe ich gar keine Kappa und dann müsste sich ja repriorisieren.

00:25:12: Und dann sind wir schon wieder auf ganz verschiedenen Ebenen, wir wollten gerade noch ins Gefühl kommen.

00:25:17: Wir wollten uns auf eine Weite einlassen.

00:25:19: Wir wollen es ausdehnen und mal gucken was eigentlich alles in diesem wundervollen Leben möglich ist.

00:25:24: Und bam!

00:25:25: Dann kommt gleich der Kopf und schiebt uns wieder den Riegel vor mit all den guten Gründen warum das eigentlich utopisch ist.

00:25:34: Ja, wir haben es jetzt glaube ich schon implizit so ein bisschen mit drin gehabt.

00:25:37: Aber lass uns doch mal zum Thema Selbstwert und Selbstzweifel kommen!

00:25:42: Also wie zeigen sich denn diese Themen gerade bei Menschen die nach außen sehr selbstbewusst und erfolgreich wirken?

00:25:50: Was hat denn das mit Selbstwert-und-Selbstzweiffeln zu

00:25:53: tun?!

00:25:55: Es gibt natürlich Menschen, die einfach wirklich nach außen selbstbewusst wirken und es auch sind.

00:26:01: Aber mir begegnen eben ganz viele Menschen bei denen das nicht der Fall ist.

00:26:07: Haben die den perfekten Lebenslauf und wirken vielleicht auch sehr selbstbewusst.

00:26:12: Wenn du sie von außen siehst, dann denkst du wow!

00:26:16: Die Frau hält eine Vorstandspräsentation, verantwortet Millionen Budgets, führt einen Team für die Unternehmen.

00:26:22: Sie trifft schwierige Entscheidungen jeden Tag.

00:26:25: Und wenn du ihr zuhörst und sich öffnet, zweifelt sie trotzdem jeden Tag innerlich stark.

00:26:31: Von außen würdest du das aber nie... Merken, aber ihr Leistungsmechanismus ist eben so darauf ausgerichtet immer mehr zu geben.

00:26:39: Alles perfekt zu machen!

00:26:41: oft dann auch in anderen Lebensbereichen, also nicht nur jetzt beruflich gesehen sondern auch als Mama dann enorm hohe Ansprüche zu haben oder ich kenne es ja von mir selber.

00:26:50: Dann sollte ich natürlich auch jeden Morgen um fünf morgens aufstehen die perfekte Morgengroutine abfertigen mit meiner Sporteinheit und meditieren.

00:26:58: Also dass sich die hohen Ansprüchen dann auch wirklich auf alle Lebensbereiche durchziehen.

00:27:04: Und das kann eben auch ein Weg sein, um sich selbst zu beweisen dass ich gut genug bin.

00:27:09: Ja?

00:27:10: Dass ich genug leiste!

00:27:11: Dass ich genug bin, dass ich auch keinen anderen Menschen in meinem Umfeld Angriffsschläche biete.

00:27:17: Das ist auch Perfektionismus.

00:27:18: zum Beispiel dafür wenn ich alles perfekt machen will dann habe ich innerlich eigentlich Angst davor für meine Schwächen, für meine Fehler kritisiert zu werden und deswegen beuge ich dem lieber vor indem ich jedes kleinste Detail nochmal dreimal nachprüfe und jede E-Mail noch fünfmal nachlese.

00:27:35: Und natürlich im Außen passieren die dadurch weniger Fehler, das heißt du hast auch noch mal eine positive Verstärkung dass das Verhalten eigentlich dazu führt also es beschützt dich!

00:27:45: Du wirst weniger kritisiert ja aber gleichzeitig zahlst du einen enorm hohen Preis.

00:27:49: und da zwar dass du die ganze Zeit permanent unter Druck bist und da ist dann auch nochmal so ein bisschen die Unterscheidung zwischen selbstvertauen und selbstwert Ja?

00:27:58: Also Selbstvertrauen So wie ich das sehe, bedeutet dass du dich auf deine Stärken verlassen kannst und auf deine Fähigkeit Dinge zu lernen.

00:28:07: Und damit struggling auch schon viele weil sie den Blick gar nicht darauf legen können was die alles bereits gut gemacht haben Wie Sie vielleicht auch ihre stärken dafür genutzt haben Dinge gutzumachen.

00:28:19: oder Vielleicht sind sie auch einfach so sehr damit beschäftigt ihre steck ihre schwächen zu verstecken.

00:28:25: Und dann gibt es aber auch noch die Frauen und Männer, die nach außen eben sehr selbstbewusst auftreten.

00:28:29: Aber innerlich unter einem niedrigen Selbstwert leiden.

00:28:33: Niedriger Selbstwert bedeutet hier das... Also der zeigt sich vor allen Dingen im Momenten wo du einen Fehler machst, wo es mal nicht so gut läuft.

00:28:42: Wo du vielleicht kritisiert wirst, vielleicht sogar zu Recht oder mal nicht die Beste oder der Beste wirst.

00:28:48: Wie gehst du da in solchen Momenten mit dir um?

00:28:51: Wie schaffst du es unangenehme Gefühle auszuhalten, die mit so einer Situation einhergehen?

00:28:57: Ist das für dich total... Also wie als ob der jemand das Fundament unter deinen Füßen wegzieht.

00:29:03: Falls du quasi sehr tief und willst es deswegen permanent vermeiden, so ein unangenes Gefühl in dir zu spüren Oder kannst du liebevoll mit dir umgehen?

00:29:14: Und das erlebe ich eben in meinen Prozessen immer sehr wichtig, dass gerade High Performerinnen da einen liebevolleren, gütigeren Umgang mit sich selbst entwickeln dürfen.

00:29:23: Statt immer mit einer inneren Kritikerin sehr scharf auf sich selber zu schießen und sich da auch mal Halt zu geben in solchen Momenten.

00:29:31: Ja... ja... kommt mir alles nicht so ganz unbekannt vor.

00:29:38: Die Tofen!

00:29:40: Genau.

00:29:41: Aber es ist, glaube ich... wir müssen uns noch mal festhalten.

00:29:44: Weil das ist glaube ich echt ein wichtiger Gedanke zu sagen so dieses immer perfekt alles machen lieber mal mehr machen als zu wenig ja sich überall wunderbar anpassen Das sind Schutzstrategien unter Umständen.

00:29:59: Ja!

00:29:59: Es sind Schutz Strategien dagegen unangenehme Gefühle fühlen zu müssen Sich nicht genügsam zu empfinden Schwach zu empfinden oder sich nicht zugehörig zu fühlen.

00:30:13: Oder was auch immer es ja alles für Glaubenssätze gibt, die da in uns allen so rumwüten und wirken.

00:30:22: Und was sind das vielleicht noch?

00:30:26: Alles so für Glaubenssätzen, die du auch kennst, die Frauen oder auch Männer, die so funktionieren damit sich rumtragen.

00:30:35: Ja, da gibt es einige.

00:30:37: Allein von meiner eigenen Historie kann ich sagen dass also so Ich muss perfekt sein um geliebt zu werden.

00:30:44: ja das bei Frauen ist das oft.

00:30:46: Also das überträgt sich auf die Arbeit aber es fängt auch ganz früh beim eigenen Körperempfinden an.

00:30:51: Also wie betrachte ich meinen eigenen Körper?

00:30:54: Da haben wir natürlich auch ein gesellschaftliches Narrativ was damit einhergeht.

00:30:57: Aber das kann ein Glaubenssatz sein.

00:31:00: nur wenn ich leiste bin nicht etwas wert.

00:31:05: Tolle junge, amitlinierte Frau in meinen Coachings.

00:31:07: Die hat gedacht ich muss immer glücklich aussehen also ich muss mal lachen um geliebt zu werden und gemocht zu werden.

00:31:15: Ich muss immer stark sein Und das sind eben alles so Mechanismen die uns dann eigentlich gefangen halten In einem eigenen konstruierten Hamsterrad.

00:31:28: Ich muss diesen Glaubenssatz quasi ständig beweisen.

00:31:32: Ich muss immer stark sein, ich darf keine Verletzlichkeit zeigen.

00:31:35: Wenn ich Verletztigkeit zeige dann bedeutet das dass ich schwach bin und schwach geht bei mir nicht.

00:31:42: Und diese Glauben setze die können wir identifizieren wenn wir so ein bisschen selber in unsere Vergangenheit gucken und uns fragen also wir können es vorstellen Mit der Geburt werden wir quasi mit zwei Grundbedürfnissen ausgestattet, einmal mit Sicherheit.

00:31:58: Wir müssen uns sicher fühlen als kleines schutzloses Baby und geliebt.

00:32:04: Und wir lernen relativ schnell wer wir sein müssen und was wir tun müssen um in dem System, indem wir aufgewachsen sind also unsere Familie in der Regel diese beiden Bedürfnisse quasi erfüllt zu bekommen.

00:32:19: oder auch worum geht es?

00:32:22: Wann wird Liebe oder Sicherheit entzogen?

00:32:26: Und darauf aufbauend gestalten wir uns dann quasi so ein bisschen diese Glaubenssätze und natürlich auch die Verhaltungsmuster, die entsprechend sind.

00:32:35: Selbst unsere innere Kritikerin wollte, die immer so streng mit uns ist, sie will uns eigentlich schützen.

00:32:41: Sie will uns wirklich unterstützen dabei dass wir diese Muster, wie wir damals gelernt haben, auch einhalten Wenn wir zum Beispiel einmal vor der Klasse gesprochen haben und dafür total ausgelacht wurden.

00:32:54: Und ein ganz starkes Empfinden von Charme ist sowieso also ein starkes Charm empfinden geht damit einher, dass solche Muster quasi gebildet werden weil dann lernt Gerade als Kindern können wir noch nicht so differenziert draufblicken.

00:33:08: Achso, in der einen Situation bei dem Lehrer mit den Mitschülern ... Als ich über den Kontext gesprochen habe das ist viel zu differenzierter.

00:33:17: Das können wir nicht!

00:33:18: Wir machen eine ganz klare Regel Wenn ich meine Meinung teile dann werde ich ausgelacht So und abdann hab' ich vielleicht Herausforderungen meiner Meinung zu teilen.

00:33:26: Und da dürfen wir eben hinblicken Was für Schutzstrategien haben wir uns angeeignet und das Gefühl von Scham, dass wir in unserer Kindheit gespürt haben nie wieder spüren zu müssen?

00:33:36: Da liegt eigentlich der Kern versteckt meiner Meinung nach.

00:33:41: Ja ja und dass das so Basal funktioniert, liegt ja auch am limbischen System.

00:33:45: also weil es natürlich an das Ding verarbeitet.

00:33:49: wenn dann dann das zack Reflex und das andere ist ja da würde ich auch gerne nochmal hinschauen du hast vorhin gesagt nicht verletzlich zeigen.

00:34:00: Und da ging mir so durch den Kopf, wie connectet das zu diesem späten Gefühl der Unzufriedenheit?

00:34:08: Obwohl ich doch eigentlich alles erreicht habe und dann hab' Ich an Hartmut Rosa gedacht und an seine ganze Resonanztheorie.

00:34:16: und Da geht's darum wenn ich mich Nicht Verletzlich mache also wenn ich quasi mich dicht mache.

00:34:27: Dann kann ich mich auch durch nichts mehr berühren lassen und dann kann ich auch gar nicht mehr spüren, dass vielleicht da draußen was ist womit ich in Verbindung gehen kann und kann dann auch mich dadurch nicht mehr verwandeln lassen.

00:34:42: Und das heißt, da komme ich irgendwann in so eine Stagnation.

00:34:45: also das ging mir gerade so durch den Kopf habe einfach

00:34:49: dargestellt,

00:34:50: diese ganze Resonanztheorie.

00:34:52: Aber ich dachte das könnte eine Erklärung sein ja?

00:34:55: Warum man sich dann irgendwann wie so entkoppelt auch fühlt und dass das da natürlich auch zu Unzufriedenheit oder Trauer führen kann oder was schon muss.

00:35:07: Ja total und da liegt ja auch die Krux begraben, weil wir denken unsere Schutzstrategien schützen uns ausschließlich.

00:35:14: Wir vermeiden dadurch unangenehme Gefühle und natürlich das stimmt ja auch ein Stück weit aber wir drücken sie eben weg.

00:35:22: und was aber dann auch passiert?

00:35:23: Wir können nicht nur das Unangenehmen nicht spüren und vollen Zugang zum Positiven zum Schönen haben.

00:35:29: Genau!

00:35:31: Das ist ja das genau.

00:35:32: und dann also du

00:35:36: Ja, es hat einen sehr hohen Preis.

00:35:38: Weil dadurch dass wir uns ja weiter schützen kommen wir ja nie in die Erlebnisse, die vielleicht auch Heilung bringen könnten.

00:35:44: Dass man eben dann nicht mehr ausgelacht wird obwohl man jetzt steht man halt nicht mehr vor der Klasse sondern irgendwo anders.

00:35:51: aber das verbauen wir uns damit ja auch?

00:35:55: Ja genau also zum ein weil meistens auch dann so blind werden dafür selbst wenn das passiert in unserer In unserer Zukunft quasi, dass wir irgendwo eine Präsentation halten und es gut läuft.

00:36:09: Wenn wir weiterhin den Fokus darauf legen was hätte ich jetzt noch besser machen können?

00:36:12: oder wo hat sich vielleicht einer mal gereuspert?

00:36:15: Und das interpretiere ich dann gleich wieder als Kritik an mir ja also Wir haben da ganz andere Brille auf wodurch wir eigentlich immer wieder nach Bestätigung unserer ursprünglichen Annahme suchen.

00:36:27: und zum anderen wir brauchen Eine Weichheit in unserem Leben, die wir auch meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft viel zu... Wenig darüber sprechen wir zu wenig die entdecken wird so wenig aber um wirklich in Verbundenheit wie du es auch sagst mit dem Leben zu sein.

00:36:42: Wir brauchen eine Weichheit und all dieses höher schneller weiter bis sie bamm bamm einziehen nach dem nächsten.

00:36:49: das hält uns in der Härte, dass hält uns im doing Modus da können gar nicht richtig durchatmen.

00:36:54: ja ich mache auch oft so ne son check wie geht's mir selber gerade weil ich bin natürlich auch nicht davor gefällt mal wieder einen Funktionsmodus zu rutschen.

00:37:02: meine frage ist immer wie kann wie tief kann ich eigentlich Bauch einatmen.

00:37:06: Und ich merke immer, wenn ich jetzt gerade wieder im Funktionsmodus war, dann geht das nicht mehr so gut.

00:37:11: und dann atme ich erst mal wieder ein paar Mal tief in den Bauchatm ein und lasse ihn so ein bisschen größer werden.

00:37:18: Wir dürfen uns mit unserer Weichheit verbinden um dann in Verbindung mit dem Leben zu kommen wie du es auch beschrieben hast, dann verlieren wir diese... Dann müssen wir uns nämlich nicht mehr sehr schützen unseren Panzer ablegen, dann können wir wieder in Verbindung mit all unseren Emotionen kommen.

00:37:36: Aber dafür brauchen wir genau diesen Mut und diese Einsicht, dass unsere unangenehmen Gefühle eigentlich nur Hinweise dafür sind wo wir hinschauen

00:37:45: dürfen.".

00:37:48: Ja!

00:37:48: Und das führt ja vielleicht auch tatsächlich zu diesem Mikro-Praktiken.

00:37:53: aber da kommen wir gleich nochmal hin, da müssen wir noch einen umweg... Ich dachte gerade was ich jetzt öfter mache ist so ein silly dance.

00:38:01: also wenn du jetzt hast irgendwie in den bauch atmen was ich?

00:38:07: also ich stehe dann auf mach halt irgendein musik an und dann tanze ich möglichst unmöglich.

00:38:15: super das ist wie aus dem tau wo du dich mit verschiedenen tieren verbinden darfst und der monkey der affe gehört auch dazu.

00:38:23: und da geht es wirklich darum dass du halt ganz mal richtig Verrückte Sachen machst, die dir selber im ersten Moment peinlich vorkommen.

00:38:32: Und da finde ich es auch... würde mich auch deine Erfahrung interessieren.

00:38:35: Also A- finde ich diese Vorstellung ja?

00:38:38: Du bist alleine mit dir in einem Raum.

00:38:41: Niemand beobachtet dich und du machst Musik an!

00:38:44: Und du tanzt wie so eine einfach Wit geworden.

00:38:49: Aber ist das nicht crazy dass uns das vor uns selbst unangenehm

00:38:52: ist?!

00:38:53: Ich bin ganz mit mir alleine und empfinde trotzdem ein Schamgefühl, weil ich irgendwie denke ... Wenn mich jetzt so jemand sehen könnte.

00:39:00: Tut's ja aber keiner!

00:39:01: Und wir wissen es.

00:39:03: Wir haben trotzdem diesen großen Respekt vor uns diesem unangenehmen Gefühl auszusetzen, Scham zu spüren selbst wenn uns keiner dabei sieht.

00:39:12: Das ist für mich ein ganz großes Paradoxe.

00:39:17: Stimmt, Anflüge hab' ich manchmal auch.

00:39:19: Aber die gehen dann auch wieder schnell weg.

00:39:22: Ich meine, das macht ja auch die Übung.

00:39:24: Genau!

00:39:26: Lass uns mal auf den Begriff Inner-Success kommen.

00:39:31: Wie würdest du denn jetzt im Zusammenhang dessen was wir gerade so besprochen haben hier definieren oder beschreiben?

00:39:38: Oder was machen wir jetzt damit?

00:39:40: Ja sehr gerne.

00:39:42: Also für mich ist es halt der... der Gegenpol zu dem Outer Success, wo wir meiner Meinung nach extrem viel Fokus rauflegen und das heißt nicht dass der nicht wichtig ist oder dass er nicht seinen Platz hat.

00:39:55: Ich möchte auch Dinge erreichen ich möchte auch Geld verdienen.

00:39:57: ja also ich möchte erfolgreich sein.

00:40:00: wenn mein Buch rauskommt möchte ich auch gerne dass es ein Bestseller wird.

00:40:04: Also da sind wir irgendwie alle menschlich und das ist vollkommen okay.

00:40:08: aber wir brauchen diesen Gegenpol.

00:40:09: und für mich bedeutet inner success dass ich mir wirklich einen ein Leben gestaltet, das eben nicht nur im Außen gut aussieht sondern dass sich das auch von mir im Inneren gut anfühlt.

00:40:19: Dass ich einfach in Konkurrenz zu dem wie ich wirklich sein will am Ende meines Lebens gelebt habe und das bedeutet auch immer wieder einzuchecken.

00:40:29: ja weil ich dachte noch bis vor kurzem dass mir also diese meine eigenen Ambitionen die Vereinbarkeit Noch mit mir als Mama, dass mir das so wichtig ist, dass beides seinen Platz hat und dass ich.

00:40:44: Das mein Business vor allen Dingen auch sehr viel Raum einnimmt.

00:40:47: und dieses Jahr ist mein Sohn sechs geworden der letztes Jahr eingeschult worden in Spanien ja früher Und Ich habe mich bewusst dafür entschieden jetzt meine Arbeitszeit zu reduzieren weil ich gemerkt habe dass mir die Zeit mit ihm gerade soviel bedeutet und es für mich so kostbar dass auf einmal Meine Rolle als Mama und mein Detail.

00:41:09: Als Mama also den ich auch als meine Identität begreife, dass der hat mehr Raum eingenommen, er hat mehr raum.

00:41:14: Also das hat so angepocht langsam wo ich dachte nicht will jetzt eigentlich... Nicht mehr arbeiten sondern eigentlich will ich ihn früher von der Schule abholen was mit ihm unternehmen und eigentlich will Ich mehr Zeit haben.

00:41:24: und Das hat so langsam bei mir angepochten und es war für mich erst mal ein bisschen komisch weil ich mich davor eben anders identifiziert anders definiert habe.

00:41:34: Und was dann aber passiert, ist auch so interessant.

00:41:36: Dann habe ich mich gefragt wie kann ich denn nach den Sommerferien mein mehr Platz für dieses Gefühl einräumen also meine Arbeitszeit reduzieren ohne Umsatzeinbuße?

00:41:49: Wie geht das?

00:41:50: und das spannende was passiert ist dass wenn du dir erlaubst in solche Lebensrealitäten reinzugehen, solche Möglichkeiten die sich für dich auch vielleicht erstmal ein bisschen scary oder anders als gewohnt anfühlen.

00:42:04: Dann fängst du an die kreative Fragen zu stellen wie es möglich sein kann wenn Du Dich auf das Experiment einlässt und dann findest du in der Regel auch ganz kreatieve Antworten.

00:42:14: Und das finde ich ganz interessant.

00:42:15: und das bedeutet heute für mich in das Success, dass ich mein Leben so gestaltet und so liebe.

00:42:19: Dass es zu mir passt und dass ich das aber auch jedes Mal wieder verändern und anpassen darf wenn ich gerade merke, dass ein Teil von von mir mehr Aufmerksamkeit möchte und verdient.

00:42:30: Ja du teilst jetzt wahrscheinlich nicht dein Geheimnis wie man trotzdem den selben Umsatz macht.

00:42:41: Nein, ich hab mich... Also, ich rede da total offen über alles.

00:42:47: Aber ne?

00:42:48: Ich habe mir einfach angeguckt ehrlicherweise relativ, wie soll ich sagen, analytisch.

00:42:55: Ich hab verschiedene Quellen an Einkommen und welche bringen mir den größten Spaß und haben den größen Hebeln.

00:43:01: Und darauf werde ich jetzt einfach noch mehr setzen und das ein bisschen bewusster gestalten.

00:43:06: Ja, ja sehr gut!

00:43:10: Wie kann man denn jetzt so ein Inner-Success auch vielleicht so ein bisschen verankern?

00:43:17: Oder ja, wie kann ich da irgendwie systematisch drangehen.

00:43:22: Gibt es irgendein Handwerk dazu?

00:43:26: Ja also für mich ist dieser inner Success oder auch Selbstführung allgemeinen also basiert für mich...wie komme ich dahin?

00:43:33: Also was ist der Weg dahin?

00:43:35: das basiert auf drei Säulen und die Muss ich nacheinander gehen?

00:43:40: Und die erste Säule, über die haben wir schon gesprochen.

00:43:42: Das ist Klarheit.

00:43:44: also was will ich eigentlich wirklich von diesem Leben?

00:43:47: und das muss keine perfekte Antwort sein es muss auch nicht super rational klingen sondern wir müssen da uns erlauben unser Herz wieder mitzunehmen in die Gestaltung und diesen Space müssen wir für uns schaffen.

00:43:59: Ja was sind denn meine echten wirklichen Prios, wenn ich mich mal loslöse von den Erwartungshaltungen meiner Eltern der Gesellschaft meines Partners sondern mich einfach mal wieder frage und dann auch zu fragen wie viel Platz gebe ich diesen Prioritäten gerade.

00:44:15: Und da finde ich eben das was ich schon geteilt habe diese Vorstellung mit dem neunzigjährigen selbst das kann guter Anfang sein.

00:44:22: Das kann auch ein Gespräch mit einer Freundin, wo du dich superwohl fühlst und das mal gemeinsam explorierst sein.

00:44:28: Es kann Coaching sein aber du brauchst auf jeden Fall diesen Raum!

00:44:31: Und es ist einfach so wichtig... Du brauchst dafür Zeit im Kalender der wird nicht einfach so kommen.

00:44:37: Ja?

00:44:37: Du kannst ja irgendwo einen Yoga-Retreat buchen oder einen Silent Retreat und ich dann diese Frage mal auf die Mathe setzen auch gut Aber der Raum muss irgendwo stattfinden in deinem Kalender.

00:44:48: Zwischen zehn Meetings, fünf Minuten geht nicht.

00:44:50: Ja und wenn du da mal eine erste Version hast das ist auch so wichtig.

00:44:56: Das muss nicht die perfekte Version sein sondern ne erste Version.

00:45:01: dann geht es im nächsten Schritt.

00:45:03: darum traue ich mir zu.

00:45:04: meine Ziele zu verfolgen traue Ich mir zu diese Veränderung auch einzuleiten.

00:45:10: also da geht's für mich um dieses Selbstvertrauen in dich Und was sich da hilfreich finde ist eine neue Perspektive auf dich selbst und auch auf deine Geschichte zu werfen.

00:45:20: Also wirklich mal hinzublicken, was habe ich schon alles erreicht?

00:45:24: Was sind denn meine Stärken und wo nutze ich die jeden Tag?

00:45:27: Worauf kann ich den stolz sein?

00:45:28: Da finde ich ein ganz praktisches Beispiel, es wirklich mal aufzuschreiben... auf die du stolz bist, was sind Dinge von denen du nicht dachtest dass du sie erreichst aber du hast sie erreicht.

00:45:39: Wie zum Beispiel ich bin dreimal durch die Führerscheinprüfe gefallen und hab beim vierten Mal bestanden und das ist so etwas wo ich dachte ja Ich habe Durchhaltevermögen Und ich weiß dass ich gut fahren kann und ne?

00:45:51: Das ist ein Beispiel für mich Wo ich heute stolz drauf bin.

00:45:55: Ja also da einfach mal anzufangen eine lange Liste zu machen um auch so einen stückweit einen Glauben setzen was entgegenzusetzen.

00:46:04: Da kann ich auch total ... da kannst du auch mal mit der KI deiner Wahl einfach alles aufschreiben und danach fragen, leite doch jetzt mal meine Stärken für mich ab!

00:46:15: Was erkennst du dadurch über mich?

00:46:17: Weil wir dürfen erst mal lernen einen positiven Ehren das Blickwinkel auf uns selbst zu entwickeln.

00:46:24: Das ist die zweite Säule neben Klarheit, dieses Vertrauen in dich dass du auch mit schwierigen Situationen umgehen kannst.

00:46:31: Das ist eine schöne Übung, dich zu fragen was für schwierige Momente hast du in deinem Leben schon überwunden?

00:46:37: und wenn das kein... Wenn du das nicht aus einem negativen Blickwinkel betrachtest sondern erlaubst es mal als Prägung deiner Stärke zu sehen wie verändert sich der Blickwinke?

00:46:51: Und die dritte Säule, die dann wichtig ist, ist Fokus.

00:46:57: gebe ich diesem wichtigen auch Raum in meinem Leben, wo wir wirklich unsere anfangen dürfen das was wir uns vornehmen unsere eigenen Ziele zu priorisieren.

00:47:06: Weil solange deine eigenen Prius immer wieder ganz ans Ende der To-do loszurutschen wirst du die nie umsetzen.

00:47:13: und da würde ich eben auch empfehlen was können einfache mögliche nächste Schritte sein?

00:47:18: wenn du zum Beispiel immer mal überlegt hast ich würd so gerne mal was schreiben, vielleicht einen eigenen Blog haben.

00:47:25: Dann fang einfach mal an!

00:47:28: Also schreib einfach mal deinen ersten Artikel, probier es aus und... Ich empfehle immer, mach das am Anfang deines Tages.

00:47:34: Ganz konkret!

00:47:35: Dann gehen wir in dein Kalender von acht bis neun, blockst du dir eine Stunde für deine Ziele und da setzt du die um.

00:47:42: Und damit signalisierst du Dir auch ich bin wichtig meine Ziele sind wichtig.

00:47:46: und was dann passiert?

00:47:48: Das klingt jetzt so nach kleinen Steps aber was dann ist?

00:47:51: über Zeit sagst Du Dir dadurch auch und Du zeigst Dir selber Ich bin wichtig, meine Prioritäten haben Platz verdient.

00:47:59: Und das sind so die drei Säulen, also Klarheit, Selbstvertrauen und Fokus, die wir aus meiner Meinung nach aus meiner Sicht brauchen um quasi diesen Inner-Success auch für uns zu gestalten.

00:48:12: Ja jetzt ging mir gerade oder mir schaust du ein Gedanke durch den Kopf oh!

00:48:17: Wie können wir aber aufpassen dass wir nicht wieder eine Rolle rückwärts machen?

00:48:22: und dann jetzt doch wieder weiter machen, mit diesem höher schneller weiter.

00:48:28: Also ne?

00:48:29: Wenn ich jetzt einfach nur bei diesem Beispiel... Ich wollte schon immer mal ein Blog oder so.

00:48:34: Also müsste man da nicht nochmal eine Prüfschleife drüber laufen lassen also zu sagen okay, Blog!

00:48:42: Woher kommt jetzt noch einmal die Idee?

00:48:45: Also war das jetzt noch mein altes Ich das wieder im Außen nach Bestätigung sucht?

00:48:52: oder woher kommt jetzt dieser Wunsch, nach dem Block?

00:48:55: Ja finde ich total einen wichtigen Punkt.

00:48:58: Also und da je mehr du wieder dich öffnest, dich selber zu spüren, desto besser ist dann auch die Rückmeldung deines eigenen Körpers.

00:49:10: also heute weiß ich relativ schnell wenn ich eine Anfrage bekomme was macht mein Körper?

00:49:19: quasi zieht es mich dahin, ist es vielleicht selbst wenn Sachen auch am Anfang mir Angst machen weil sie aus meiner Komfortzone sind.

00:49:26: Ist das so ein Ziehen wo ich denke ja das wäre schon cool wenn ich das machen würde oder ist das etwas wo ich eigentlich gerne wirklich physisch mit meinem Körper so meine Hände vorhalten würde und ein Stück weit davon abweichen möchte?

00:49:42: Und das ist für mich jetzt mittlerweile so einen körperliche Anker.

00:49:45: also ich frag dann immer wie reagiert mein Körper was fühle ich in mir drin, wenn ich daran denke das weiterzumachen auch für die nächsten Monate oder Jahre und damit dir einzuchecken.

00:49:58: Was kommt eigentlich als erstes Gefühl hoch?

00:50:00: Und dir dann zu lernen zu vertrauen?

00:50:03: und im Zweifelsfall wenn du denkst ja das klingt super aber ich habe diesen Zugang noch nicht Dann kannst du es einfach mal ausprobieren und gucken wie viel Energie und Wieviel Spaß du dabei hast Auch wenn du sowieso das Gefühl hast, du weißt gar nicht so richtig was du willst.

00:50:19: Find ich Lebendigkeit ist ein ganz schönes Gefühl, wonach du öfter in deinem Leben suchen darfst.

00:50:26: Wann fühle ich mich eigentlich wirklich lebendig?

00:50:29: Mit welchen Menschen?

00:50:30: Wenn ich welche Tätigkeiten mache?

00:50:34: In welchen Orten bin und dann zu überlegen wie kannst du mehr Lebendlichkeit in deinen Leben einladen und dabei kommen oft auch gute Antworten um... damit sich dein Leben wirklich auch gut und schön und lebendig anfühlt.

00:50:49: Ja, vielleicht noch zum Schluss!

00:50:51: Wir sind ja im Podcast Organisationen entwickeln.

00:50:54: wenn man jetzt den Blick mal auf die Organisation richtet und man hört uns zu dann könnte man ja Angst bekommen dass demnächst die Leute alle auf die Idee kommen.

00:51:07: in so einer Organisation zu arbeiten und da in diesen Tretmühlen drin zu sein, das entspricht mir ja nicht.

00:51:13: Da mache ich doch lieber was anderes.

00:51:16: oder würdest du eher sagen ne also es würde sich sogar total lohnen wenn Organisationen ihre Menschen auch darin unterstützen würden wieder mehr Kontakt zu sich selbst zu bekommen?

00:51:31: Sehr wichtige Frage und muss selber sagen Ich finde teilweise wird Selbstständigkeit ein bisschen glorifiziert dargestellt und auch ein bisschen zu sehr gehypt, also je nach Bubble wahrscheinlich wo man unterwegs ist.

00:51:45: Und ich bin jetzt mittlerweile, bist du mal in meinen eigenen Lebenslauf gucken aber bestimmt zwölf Jahre selbstständig?

00:51:52: Ich kann sagen dass es eben nicht nur alles cool und einfach und ich kann ganz viel selbst gestalten isst und das auch die Einwettung und Unternehmen ganz viele Möglichkeiten bietet wie du dich selber einbringen kannst.

00:52:05: Dafür ist es natürlich wichtig, dass gewisse Rahmenbedingungen gegeben sind.

00:52:09: Und wenn Unternehmen das fördern?

00:52:13: Dass Menschen sich wirklich mit sich selbst auseinandersetzen und dann auch ermöglichen, dass Menschen sich weiterentwickeln können im Unternehmen oder umorientieren können in einem Unternehmen.

00:52:22: Auch nochmal vielleicht abteilungsübergreifend Projekte annehmen können oder womit reinschauen können.

00:52:27: Dann kann das eines der größten Geschenke sein weil dann hast du natürlich Menschen die wieder voller Freude bei der Arbeit mitwirken, ihre Stärken einsetzen.

00:52:37: Mehr Energie haben mehr Drive haben auf positiven Sinne und so natürlich auch wiederum einen größeren Beitrag leisten.

00:52:44: du hast dann auch wieder Leute wenn der Spark an ist.

00:52:47: ja dann hast du auch Leute die ganz anders mitdenken die auch unternehmerischer denken in der Regel weil du dann einfach mit einer gewissen Leidenschaft da reingehst.

00:52:56: deswegen sehe ich deine große Möglichkeit für Organisationen das gerade zu fördern, was aber wichtig ist dass sie dann auch die Rahmenbedingungen schaffen wo sich Menschen entfalten können und wo ihre Stärken entsprechend auch gefördert werden.

00:53:11: Ja, das ist doch ein schönes Schlussbild!

00:53:15: Ja liebe Chrissy ich danke dir sehr für das Gespräch und dann freue ich mich schon auf unser nächstes.

00:53:20: Vielen lieben Dank.

00:53:21: es war sehr sehr kurzweilig und ich freue mich auch auf unser nächsten Gespräch.

00:53:26: Ja ging mir auch so.

00:53:29: Ja, das war Organisationenentwickeln.

00:53:32: Der bekam Beta-Podcast für wirksame Führung und Zusammenarbeit.

00:53:37: Danke, dass du deine Zeit mit uns verbracht hast!

00:53:40: Gefällt dir unser Podcast?

00:53:41: Dann würden wir uns riesig freuen, wenn du den Podcast in deinem Netzwerk weiter empfiehlst.

00:53:47: Und falls du über Apple-Podcast oder Spotify hörst, dann gib' uns doch auch gleich fünf Sterne und folge uns!

00:53:53: Denn das hilft uns enorm dabei weitere Menschen zu erreichen, denen es auch ein Anliegen ist eine Welt zu schaffen, in der wir alle gerne leben und

00:54:02: arbeiten möchten.

00:54:03: Bis zum nächsten Mal –

00:54:04: Tschüss.

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