291. Mentale Gesundheit und Produktivität (Jonas Keil)
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Oft sind es dann schon die Unternehmen, Adressieren wollen, die einfach sagen hey wir wollen eigentlich in der Kultur sein.
00:00:07: Wo die Leute gerne arbeiten und wo die Leute zusammenkommen?
00:00:10: Die Leute wachsen!
00:00:11: Die Leute natürlich dann auch leistungsfähig sind.
00:00:13: Du hast natürlich vollkommen recht dass das auch ein bisschen zynisch sein kann wenn ich jetzt extrem beispiele eine sehr schlechte sehr negative sehr toxische Kultur habe.
00:00:22: Die Leute sind krank.
00:00:24: Leute haben keine Lust mehr zur Arbeit zu kommen.
00:00:26: Dann natürlich zu sagen hey aber hier habt ihr doch Nilo ist doch alles gut das funktioniert natürlich nicht.
00:00:41: Ja hallo und herzlich willkommen bei Organisationen entwickeln, dem Become Better Podcast.
00:00:47: Ich bin Christina Grubendorfer und spreche hiermit ausgewählten Gästen über Führung, Zusammenarbeit und Veränderungen – ich freue mich, dass du dabei bist!
00:00:57: In der heutigen Folge widmen wir uns einem Riesenthema das aber in unserer Arbeitswelt immer noch zu kurz kommt….
00:01:05: mentale Gesundheit.
00:01:07: Zu Gast ist heute Jonas Keil.
00:01:09: Er ist CEO bei Nilo Health, einer Plattform die Unternehmen dabei unterstützt, mentale Gesundheit präventiv und wirksam zu verankern.
00:01:18: Und Jonas bringt die Perspektive mit aus der täglichen Zusammenarbeit mit Führungsteams und HR- und gemeinsam sprechen wir darüber wie mentale Gesundheits durch Unternehmen verbessert werden kann!
00:01:31: Ja hallo Jonas ich freue mich sehr dass wir heute endlich sprechen.
00:01:36: Hi Danke für die Einladung, bin gern dabei und freue mich auf den Austausch.
00:01:41: Ja sehr gerne.
00:01:42: ich darf ruhig verraten wir mussten ein paar mal verschieben.
00:01:46: deswegen steigt da bei mir natürlich die die Anspannung und Neugier.
00:01:52: Sehr gut mache ich beim nächsten Mal bewusst vielleicht?
00:01:55: Ja genau ja sag mal wie kam es denn dazu?
00:02:00: also wenn du jetzt mal auf deine persönliche Laufbahn, Entwicklung schaust.
00:02:05: Kannst du dich noch erinnern?
00:02:07: Wie kam das Thema mentale Gesundheit zu dir?
00:02:12: Bei mir war... Ich hatte tatsächlich mit dem Thema relativ wenig am Hut, würde ich sagen bis so im Jahr zwei Tausend neunzehn, dass eigentlich durch einen meiner besten Freunde damals eng mitbekommen hatte.
00:02:22: der Depression hat super langen Therapieplatz gesucht und ich das erste Mal, dass es eigentlich so live miterlebt hat Wie wahnsinnig schwer das ist ein Therapieplatz zu finden in Deutschland, in den Großstädten.
00:02:35: Er war damals in Berlin und ich habe noch in München gewohnt.
00:02:38: Das war also auch vor Corona, dass Thema in Deutschland schon noch deutlich stigmatisierte als heute der Fall ist.
00:02:47: Es war zum einen auch schwer für ihn so im Freundesbekanntenkreis darüber zu reden, es war schwer diesen Therapie-Platz zu finden.
00:02:55: Und das war damals der Punkt wo ich angefangen hab mir das tiefer anzugucken Und mit vielen Leuten gesprochen habe, im Freundeskreis bekannten Kreise im Umfeld.
00:03:03: Das heißt irgendwie die selber Therapeuten sind oder die Therapieplätze gesucht haben und dann einfach gemerkt hat das ist eigentlich ein strukturelles Thema und ein großes Problem und hatte mir dann mit meiner damaligen oder immer noch jetzigen Mitgründerin Ines Das angeguckt und gesagt, hey das muss doch möglich sein.
00:03:26: oder was Besseres zu machen.
00:03:27: Einfache schnelle Unterstützung.
00:03:29: Und gleichzeitig haben wir dann den Weg über den Arbeitsplatz gewählt weil wir auch gesehen haben Unternehmen leiden einfach immer mehr darunter.
00:03:36: Burnout-Raten haben sich verdoppelt in den letzten zwanzig Jahren.
00:03:40: Ausfalltage wegen mentale Gesundheit sind mittlerweile Grund Nummer eins je nachdem welchen Krankenkassen report man nimmt.
00:03:47: dieses Jahr war dass das erste mal vom DHK Report dass mentale gesundheit die nummer eins ist quasi der ausfalltage.
00:03:57: Und das heißt ja unternehmen leiden darunter und wir haben dann so gesagt, das ist doch eigentlich total charmant wenn wir da so in der mitte sitzen.
00:04:05: den mitarbeitenden geben wir quasi einfache schnelle passgenaue unterstützung bei mentalen herausforderungen und dem unternehmen helfen wir krank dazu reduzieren produktiver zu sein effizienter zu sein.
00:04:19: Startschuss für Nilo damals.
00:04:22: Ja, danke fürs Teilen und da sind wir ja auch schon mittendrin nämlich das Thema mentale Gesundheit ist alles andere als ein privates Thema, sondern es ist ein Thema an dem Unternehmen unmittelbar beteiligt sind und zwar wahrscheinlich in beide Richtungen.
00:04:39: auf der einen Seite kann man glaube ich schon sagen dass die Arbeit Ja, die Strukturen in denen wir da arbeiten doch einen erheblichen Einfluss haben auf unsere mentale Gesundheit und gleichzeitig hat natürlich die mentale gesundheit.
00:04:57: Einen großen Einfluß auf unserer Arbeitsfähigkeit, auf unsere Leistungsfähigkeit und damit natürlich auch auf unsere Wirtschaft.
00:05:08: also würdest du das auch so beschreiben oder wie schaut ihr drauf?
00:05:12: Und wenn wir jetzt auf die Organisation gucken, wo siehst du denn da eigentlich die Einflussgrößen auf die mentale Gesundheit?
00:05:22: Also was sind so typische vielleicht auch Situationen oder Fälle, die euch begegnen.
00:05:29: Wo ihr sagt ja genau also wenn das in Organisationen passiert dann gehen die Krankentage hoch oder so.
00:05:40: Generell diese Wechselwirkung auf jeden Fall, also am Ende des Tages.
00:05:44: meine Gesundheit hat natürlich großen Einfluss auf meine Leistungsfähigkeit und auch umgekehrt.
00:05:50: Wenn ich einen guten Job mache weil ich zufrieden bin, gute Beziehungen mit den Kollegen, Kolleginnen habe wenn ich quasi von meinem Vorgesetzten unterstützt werde das Gefühl habe oder ich hab ein Impact bei der Arbeit, natürlich sind das auch wieder Faktoren die auch wieder eine Einflüss auf meine Gesundkeit haben.
00:06:05: und dass wir hier so eine Wechsel Wirkung haben ist relativ klar und das sehen wir auch in unseren Zahlen.
00:06:11: Wir haben einen relativ wissenschaftlichen, evidenzbasierten Ansatz.
00:06:19: Das heißt, wir messen kontinuierlich wenn Mitarbeiter bei uns auf die Plattform kommen.
00:06:23: wie geht es den Leuten.
00:06:25: was sind die Themen die die umtreibt?
00:06:27: Und auch Wie ist die Leistungsfähigkeit?
00:06:30: also Schihan Disability Score?
00:06:34: heißt das zum Beispiel, dass sind so Fragen die fragen hey innerhalb der letzten Woche wieviel Tage warst du?
00:06:42: hast du aufgrund von mentaler Gesundheit gefehlt.
00:06:45: Wie viele Tage war deine Produktivität eingeschränkt?
00:06:50: Und allein durch diese Fragen können wir sehr gute Korrelationen herstellen zwischen...wie geht es den Leuten?
00:06:57: und wie sagen wir mal produktiv ist eine Person?
00:07:02: Und hier sehen wir Riesenunterschiede zwischen Leuten, die so mal im roten Bereich sind.
00:07:06: Also stark belastet sehn wir enormen Einfluss auf unproduktive Arbeitstage, enormen einfluss auch Fehltage und umgekehrt natürlich vom Spektrum.
00:07:18: Leute den es gut geht, sind sehr produktiv, fehlen kaum... Das ist natürlich auch intuitiv das was wir alle wissen.
00:07:28: körperlichen Gesundheit.
00:07:29: Wenn ich irgendwie krank bin, bin ich natürlich nicht leistungsfähig und genauso ist es natürlich.
00:07:32: wenn man selber mal durch eine intensive Phase gegangen ist kann man das natürlich sehr gut nachvollziehen.
00:07:39: oder wenn man Freunde bekannten Kreis hat Leute die durch intensive Phasen gegangen sind konnte man das auch von der Seitenlinie beobachten.
00:07:48: also intuitiv wissen wir das und wir sehen dass auch in unseren Zahlen Das einmal so Allgemein, hattest du noch speziellere Sachen im Kopf?
00:08:03: Wollte einfach nur wissen was habt ihr so für oder welche Logiken erkennt ihr oder welche Zusammenhänge.
00:08:10: Also was fördert zum Beispiel eine mentale Gesundheit und was schränkt sie eben auch ein?
00:08:17: oder gefährdet Sie wenn wir jetzt eben auf Praktik schauen die Organisationen an den Tag legen Qualitäten von Unternehmenskultur?
00:08:28: oder kannst du dazu was sagen?
00:08:31: Du hast das Richtige ein bisschen eingeleitet, da muss man einfach so ein bisschen unterscheiden.
00:08:35: Es gibt Leute die aktuell in der Krise stecken.
00:08:39: Da ist es natürlich immer sinnvoll passende Unterstützung schnell zu bekommen und da ist einfach das Gesundheitssystem Aktuell auch so, dass man oft lange Wartezeiten für einen Therapieplatz hat.
00:08:50: Überhaupt keinen Zugang hat das System ein bisschen intransparent ist und da helfen wir natürlich immer Leuten schnellen passgenauen Zugang zu geben und dadurch natürlich auch die Leute schnell wieder in eine Leistungsfähigkeit zu bringen.
00:09:01: also ich glaube erst mal in diesem Bereich wo es Leuten irgendwie nicht gut geht schnelle passende Unterstützung bekommen.
00:09:07: Ich glaube das ist immer intuitiv klar oder sehen wie auch das wird erhelfen können.
00:09:11: jetzt dieser andere bereich ist so ein bisschen die Frage, welche Rolle spielt der Arbeitsplatz?
00:09:17: Welche Rolle spielt die Kultur das Arbeitsumfeld und welchen Effekt hat das Ganze auf die mentale Gesundheit.
00:09:26: Und ich glaube dass es am Ende des Tages sind natürlich sehr viele Faktoren, die da einen Einfluss spielen.
00:09:36: Die größte ist immer diese Beziehung zu der Führungskraft, wie manischt die Führungskraft das Ganze.
00:09:43: Da gibt es diesen bekannten Forbes-Artikel, der sagt meine Führerskraft hat mehr Einfluss auf die mentale Gesundheit als mein Therapeut und ich glaube dass es vielleicht in mancher Hinsicht überspitzt aber oft anderer Seite natürlich auch nicht, sondern Faktoren wie hast du psychologische Sicherheit?
00:10:01: In deinem Team kann die Sachen ansprechen, die mich stören oder nicht stören fühle ich mich unterstützt, habe ich das Gefühl.
00:10:09: Ich kann Impact haben!
00:10:10: Ich hab Handlungsspielraum mehr ist nicht alles genau vorgegeben.
00:10:14: und das sind natürlich dann auch wieder Sachen wo Nilo, wo wir dann sagen die helfen den Führungskräften diese Fähigkeiten dieses Skills einfach zu erlangen um mal eine gesunde Kultur zu schaffen und Mitarbeiter so zu unterstützen dass sie leistungsfähig Leistungen bringen können, aber gleichzeitig eben nicht ausbrennen.
00:10:37: Ich glaube das ist der größte Hebel.
00:10:39: Aber das kann man natürlich auch gesamt, sagen wir mal kulturell auf ein Unternehmen übertragen.
00:10:44: und ich meine um eine Sache rauszupicken die ich gerade schon angesprochen habe es einfach.
00:10:48: dieses Thema psychologische Sicherheit ist immer im Basswort geworden aber im Kern so dieser Punkt kann ich Sachen ansprechen kritische Sachen ansprechend Probleme äußern oder auch Sachen testen ohne einfach Angst zu haben dass mir das negativ ausgelegt wird, wenn es nicht funktioniert.
00:11:06: Wenn's eine Kritik ist und... Das ist natürlich auch beim Thema mentaler Gesundheit ein Riesenthema.
00:11:11: Kann ich... kann ich es ansprechen?
00:11:15: Wenn ich vielleicht gerade überlastet bin, kann ichs ansprechen, wenn... Hey!
00:11:20: Ich geh grad privat vielleicht durch ne Scheidung, hab nen Riesenproblem, jetzt habe ich das neue Projekt.
00:11:25: Ich packe es grade nicht.
00:11:26: Ist das was, was ich ansprechen kann?
00:11:28: Kann ich das mit meinem Chef, meiner Chefin...?
00:11:30: besprechen, ohne jetzt Angst zu haben dass mir das negativ ausgelegt wird.
00:11:34: Oh der Jonas, der packt es einfach gerade nicht!
00:11:37: Der Jonas ist nicht gut genug.
00:11:39: und nur wenn ich natürlich so eine Kultur habe wo ich solche Sachen auch besprechen kann, kann ich überhaupt präventiv eigentlich beim Thema mentale Gesundheit arbeiten.
00:11:50: sonst ist das immer nur reaktiv.
00:11:52: Oh plötzlich isst er Jonas krank.
00:11:54: Der Jonas ist jetzt plötzlich vier Wochen krank, dem ging es doch noch irgendwie gut gestern.
00:11:59: Ich habe mich überhaupt nicht mitbekommen.
00:12:00: und natürlich nur wenn ich so eine Kultur hab die psychologische Sicherheit lebt, die Vertrauen hat, die dann einen Umgang hat kann ich überhaupt mental, Entschuldigung, ein präventives Umfeld schaffen, dass man frühzeitig einsetzen kann.
00:12:15: das nochmal als ein wichtiger Gedanke.
00:12:18: Ja, ich muss mal einmal kurz eine Lanze brechen für die armen Führungskräfte.
00:12:21: Die ja immer alles schuld sein sollen und die natürlich selber auch einfach Teil eines Systems sind in dem sie bestimmte Dinge eben tun müssen oder tun können oder dürfen oder eben auch nicht.
00:12:33: Und ich finde das Bild hilft immer so zu sagen Eine Führungskraft ist eigentlich auch nur so ne Art Maske durch die die Organisation die dahinter steht auch durch tönt.
00:12:44: Und irgendwie Mitarbeiter nehmen das ja häufig so wahr, dass ihre Führungskraft das jetzt alles so macht oder so sieht.
00:12:52: Aber die funktionieren ja auch nur innerhalb von bestimmten Strukturen.
00:12:57: Also das ist mir einmal nur wichtig da so daneben zu stellen...
00:13:01: Ganz klar!
00:13:01: Du bist natürlich oft in der Zwickmühle.
00:13:03: Ist natürlich klar ne?
00:13:04: Du musst irgendwie deinen Team für motivierend sein vielleicht auch die Stütze sein.
00:13:09: Und gleichzeitig bist du aber auch in der Situation, dass das vielleicht belastend ist und super stressig.
00:13:15: Du vielleicht gar nicht hinter der Entscheidung stehst.
00:13:17: also ganz klar!
00:13:18: Ja,
00:13:19: und dass dir vielleicht selber auch gar nicht gut geht.
00:13:21: Eben auch genau aus dem Grund weil jetzt schon wieder irgendeine Studie gesagt hat die Mitarbeitenden fühlen sich hier nicht sicher und die Führungskräfte sollen es mal wieder schuld sein weißt du?
00:13:32: Also das ist finde ich auch nochmal die andere Seite der Medaille.
00:13:35: aber gut egal jetzt gucken wir einmal auf...
00:13:38: Aber der Verantwortung muss man sich dann vielleicht auch als Führungskraft bewusst sein.
00:13:42: Das ist halt viele Leute wollen immer Führerungskraft sein.
00:13:45: aber was heißt denn Führers Kraft heißt natürlich auch zusätzlichen Druck zu haben, zusätzlich Sachen auf den Schultern.
00:13:50: Und dann muss ich das natürlich auch ernst nehmen und gucken wie gehe ich damit um?
00:13:54: Wie schaffe ich vielleicht die nötige Resilienz, wie kann nicht mehr ein Netzwerk vielleicht schaffen aus anderen Führungskräften in ähnlichen Situationen sind wo ich mich austauschen kann, wo ich mir Support holen kann.
00:14:07: Also da ist natürlich dann auch ein Stück weit eine Verantwortung bei der Führungskraft besser damit umgehen zu können um dann auch wieder die Energie zu haben und die Ressourcen zu haben, um das Team zu unterstützen.
00:14:21: Ja genau einerseits ja und andererseits reicht es eben nicht da irgendwie an die Verantwortung zu appellieren.
00:14:27: denn jetzt können wir mal wieder zurück zu den Unternehmen, die vielleicht auch euren Service nutzen oder die jetzt auch sagen Mensch liebe Fungskräfte lasst euch doch damit unterstützen.
00:14:36: wie könnt ihr denn auch mentale Gesundheit in euren Teams stärken?
00:14:41: ich glaube dass ist ja so ein bisschen So ein sich selbst verstärkender Effekt.
00:14:47: Also die, die es am wenigsten nötig haben machen wahrscheinlich die meisten Trainings und die dies nötigt hätten gehen da nicht hin.
00:14:54: oder wie ist deine Erfahrung?
00:14:57: Ja also so ein Stück weit ist es schon so dass natürlich das Thema schon noch recht kommt auf die Kreise ankommt auf der Region an und auf die Art der Firmen an.
00:15:07: aber sagen wir mal je mehr ländlicher je mehr.
00:15:10: sagen wir einmal das ganze auch Blu-Color.
00:15:13: Wenn es hier keine Stereotypen bedienen, aber das zeigen unsere Daten ist das Thema einfach etwas stigmatisierter und wird dann oft ein bisschen weniger in Anspruch genommen insbesondere präventiv.
00:15:23: Und was dann enorm wichtig ist, dass man da auch so ein bisschen Aufklärungsarbeit macht.
00:15:28: Das ist natürlich auch unsere Rolle, dass wir in den Unternehmen darüber sprechen und darüber kommunizieren.
00:15:33: am Ende des Tages... Was heißt irgendwie Stigma?
00:15:38: Stigma heißt das Thema ist nicht normal.
00:15:40: und das Thema, das Gegenteil von Stigma ist irgendwie man normalisiert ein Thema.
00:15:44: Und das normalisiert man indem man auch darüber spricht und indem man in dem Leute vielleicht auch selbst teilen welche Herausforderungen sie hatten dass sie da durchgekommen sind, dass vielleicht auch Nilo da geholfen hat usw.
00:15:58: Das hilft dann natürlich das Thema ein Stück weit ein Gruppenrand zu bekommen, die anfangs ein bisschen schüchtern und ein bisschen scheus sind bei dem Thema oder skeptisch ist glaube ich das richtige Wort.
00:16:11: Und da ist einfach viel Überzeugungsarbeit auch am Anfang gefragt.
00:16:18: Aber da sehen wir eben schon dass über die Zeit natürlich auch ein Zeitgeist-Thema, dass metallic Gesundheit immer normaler wird.
00:16:28: Je jünger die Leute, desto nur ist es ganz normal.
00:16:30: Ich höre das über Freunde Ich höre das über meinen Instagram, TikTok.
00:16:35: Das ist für die junge Generation ist metallisch und hat überhaupt kein Problem.
00:16:38: Thema mehr kann man total offen drüber sprechen.
00:16:41: Aber auch bei den älteren Generationen, die mehr da natürlich wahrgenommen wird oder von Kollegen, von Freunden bekannten Man hört ich habe damals Unterstützung genommen es hat mir super geholfen.
00:16:51: wir geht jetzt besser Dass du normaler wird.
00:16:54: das und was dann auch oft hilft ist, dass man natürlich Leute findet im Unternehmen.
00:16:59: Manchmal haben auch viele große Firmen wo sich die Geschäftsführung hinstellt und sagt wenn man Nilo ausrollt hey das ist ein total wichtiges Thema.
00:17:08: ich hatte selber mal eine Phase von Burnout oder hatte Kollegen oder Bekannte.
00:17:13: Die haben sich dann passende Unterstützung geholt den geht es jetzt wieder gut.
00:17:16: also einfach um darüber zu reden so hey das is völlig okay.
00:17:20: Die viele Menschen, ein Großteil der Menschen gehen in ihrem Leben mal durch herausfordernde Zeiten durch.
00:17:26: Und das sollte völlig normal sein dass wir uns Unterstützung holen und bestenfalls machen wir das bevor wir in dieser Phase sind und wollen uns rechtzeitig die Unterstützung.
00:17:36: Auf jeden Fall wenn jetzt gerade Führungskräfte zuhören die sich jetzt fragen was kann man denn bei euch lernen?
00:17:41: also was kann ich den tun um da jetzt besser in meinem Team draufzuachten?
00:17:49: Womit würdest du den Raten da mal anzufangen?
00:17:52: Ich glaube so ein bisschen, also generell als Führungskraft zu verstehen was gibt mir denn Energie und was raubt mehr Energie.
00:18:02: Und wie kann ich dadurch mein Team auch besser irgendwie managen?
00:18:06: Weil ich habe über die Jahre auch selber gelernt und das natürlich auch etwas, was man über die Nilo-Plattformen eines Tages lernen kann.
00:18:13: Die Aufgabe der Führungskraft ist schon oft zum gewissen Teil dem Team auch Energie zu geben.
00:18:20: Und ich kann natürlich nur die Ressourcen und kann den Team auch Power geben, wenn ich selber in einem Status bin dass sich eher überschüssige Energie hat.
00:18:28: Was sind das für Faktoren?
00:18:29: Das sind dann oft.
00:18:29: erst mal geht es mit dem Basics los.
00:18:31: Habe ich eine gute Schlafroutine habe ich ne gute Ernährungsroutine kümmer ich mich um mich selbst und mein soziales Umfeld.
00:18:41: Das sind oft die Basics.
00:18:42: Aber wo man, wo viele Leute in ihrem Alltag strudel einfach nicht die Awareness dafür haben.
00:18:48: Nicht das Gefühl dafür haben und dann geht es oft darum, einfach die Verhaltensmuster ein bisschen umzustellen.
00:18:55: Also gesunde Gewohnheiten zu etablieren, verhaltensweisen zu etablieren und natürlich dazu gehören auch oft Gedankenmuster zu etabblieren.
00:19:03: also grübelig am Abend noch viel über die Arbeit kann dann schlechter schlafen.
00:19:07: Das ist natürlich alles Sachen, die ich ändern anpassen kann damit es mir selber besser geht.
00:19:12: Also am Ende zusammengefasst ist die Frage dann hier so ein bisschen, wie kann ich meine eigene Resilienz, meine eigene Reistungsfähigkeit verbessern?
00:19:22: Das ist so Schritt Nummer eins!
00:19:24: Wenn's mir gutgeht, dann kann ich auch meinen Leuten helfen.
00:19:27: und Schritt Nummer zwei ist dann Wie schaffe ich denn mein Mitarbeitenden zu helfen in der Organisation?
00:19:33: Wie kann ich psychologische Sicherheit im Team generieren?
00:19:36: Wie schaff ich einen Vertrauensverhältnis mit meinem Team?
00:19:39: Wie kann ich ein Gespräch führen, wenn ich das Gefühl hab der Steffen oder die Susanne in meinem Team.
00:19:45: Ich habe es gefühlt diesen überarbeitet oder dass ist zu viel.
00:19:48: wie kann ich den Gespräch hören?
00:19:49: Wie gehe ich da auf die Person zu?
00:19:51: und das sind alles Dinge und Punkte wo wir dabei unterstützen.
00:19:55: Da gibt's verschiedenste Formate.
00:19:57: manche Leute machen das gerne im eins-zu-eins Setting.
00:20:00: Das heißt ich sprech mit einer passenden Psychologin haben auch viele Psychologen, Psychologinnen die noch Leadership Coaching und Top haben auf der Plattform wo ich dann eins zu eins dazu sprechen kann.
00:20:10: Ich kann das in Gruppenformat machen mit anderen Führungskräften, die auch ähnliche Herausforderungen, ähnlichen Themen habe, kann das dann geleitet von der Psychologin besprechen?
00:20:19: Und wie habt ihr das gemacht?
00:20:21: Erfahrungen austauscht ist auch oft super wertvoll.
00:20:24: Ja, dass so der Grundgedanke
00:20:28: okay Lassen wir mal uns auf die Unternehmen ein, die ja vor allen Dingen gewinnen machen müssen.
00:20:36: Das geht ja nicht anders denn sonst gäbe es sie ja nicht mehr demnächst so.
00:20:43: und natürlich sind Sie daran interessiert dass ihre Leute ich sage jetzt mal bewusst so mechanistisch funktionieren und die Leistung erbringen die sie von ihnen brauchen.
00:20:58: schlägt sich das eigentlich auf die Zahlen nieder, wenn jetzt wie du schon sagst der Hauptgrund für eine Krankmeldung irgendwas im Bereich mentaler Gesundheit ist.
00:21:12: Also von was reden wir da eigentlich mittlerweile?
00:21:15: Was hat das für Dimensionen angenommen?
00:21:19: Wenn man das wirklich mal in Zahlen übersetzt.
00:21:24: Um das nochmal im Kern so ein bisschen runter zu brechen warum das auch so hohe Zahlen sind?
00:21:28: Also bei mentaler Gesundheit ist das Thema, dass die Leute, die z.B.
00:21:33: Lette Depressionen haben, Angstzustände haben, Burnout-Haben oft sehr lange ausfallen.
00:21:38: Also dann hast du oft im Schnitzel einen Ticken über dreißig Tage wenn so eine Person psychisch krank meldet bei Burnout Fällen wo man ausfällt und es natürlich ganz anders wie wenn ich kältet bin, eine Krippe habe
00:21:50: usw.,
00:21:51: wo ich oft drei vier Tage weg bin vielleicht mal ne Woche weg bin.
00:21:54: Das heißt, es sind etwas weniger Menschen, die da krank sind.
00:21:58: Aber diese meisten sehr lange fallen diesen Menschen aus.
00:22:04: Also Zahlen gibt's natürlich ganz viele verschiedene Studien und so weiter, die ihre Zahlen berechnen.
00:22:11: Ich glaube im Schnitt kann man sagen dass um die zwei bis zweieinhalb Tausend Euro pro Person eigentlich pro Jahr verloren gehen wegen mentaler Gesundheit.
00:22:20: So ist das wenn man eigentlich grob darüber nachdenken kann.
00:22:25: Die Kosten von mentaler Gesundheit sind drei Blöcke.
00:22:28: Das erste ist ein eigentlich klassischer Ausfallkosten, weil du nicht arbeiten kannst.
00:22:33: Also das sind dann im Schnitt so zwanzig, zweinzwanzig Prozent der, sagen wir mal, krank Tage vom Schnitt einer Person auf Basis von mentalener Gesundheit.
00:22:45: und dann sagt man okay, der erste Kostenpunkt ist natürlich diese Menschen gehören können jetzt nicht arbeiten.
00:22:50: Der zweite Kostenpunkt ist das ganze Thema Präsentismus.
00:22:56: Das heißt, jemand ist da geht noch zur Arbeit man kann vielleicht nicht drüber reden will auch nicht darüber reden kommt noch zu arbeiten oder arbeitet im Homeoffice Kamera aus und ist einfach deutlich unproduktiver.
00:23:07: Und das ganze Präszentismus-Thema sagt man oft ist eigentlich kostenmäßig ungefähr das Doppelte wie das Ganze absente Ist ein Thema.
00:23:15: Und dann der dritte Teil.
00:23:17: Das ist ein sehr spannender Teil, weil es in vielen Organisationen schon der größte Kostentreiber tatsächlich bei dem Thema ist.
00:23:24: Ist das Thema quasi Retention?
00:23:27: Also dass Menschen wegen schlechter mentaler Gesundheit das Unternehmen verlassen, kündigen rausgehen und man dann natürlich die Kosten hat, dass man jemand neues einstellen muss.
00:23:38: Natürlich erst mal die Zeit überbringen muss unter eine neue Person suchen muss.
00:23:42: Und ich glaube, das ist auch ein klassisches Thema wo man auch sehr oft Ich glaube jeder kennt jemanden, der schon mal wegen ist zu stressig.
00:23:50: Ist zu viel ich pack's nicht toxische Kultur und so weiter und sofort gekündigt hat gegangen ist das natürlich ein Thema was man sehr aufzieht.
00:23:58: und all diese Kosten zusammen sagt man zwei jetzt bis zweieinhalb tausend Euro im Schnitt pro Person so kann man es runter rechnen glaub ich das ist dann immer ganz gut für das Unternehmen das ein bisschen zum Gefühl dafür
00:24:09: zu bekommen.
00:24:10: Aber pro alle Personen ne?
00:24:11: Also jetzt... Exakt,
00:24:12: exakt!
00:24:13: Ne ne ne Pro alle Personen.
00:24:15: Genau.
00:24:16: Und da ist es dann ja doch sehr, sehr hoch.
00:24:18: also okay und hast du denn den Eindruck dass diese Dimensionen auch nach und nach tatsächlich Teil von Unternehmensstrategien werden?
00:24:30: Also wird das einfach stärker platziert auch in ja hr Strategien hier auch wirklich systematisch Unterstützung zu leisten.
00:24:43: oder wie nimmst du das war
00:24:46: Wir sehen beides.
00:24:47: Also ich glaube, also was wir im Kern sehen ist das die Unternehmen wo es ein Thema ist was sehr laut wird weil dann tatsächlich die Krankentage auch in dem Unternehmen nach oben gegangen sind in den letzten Jahren oder Ähm, sie ganz viel sagen mal Bäm-Gespräche.
00:25:06: Das sind also Wiedereingliederungsgespräche oder Kündigungsgespreche wo das Thema immer mehr aufkommt oder in Umfragen im Unternehmen, wo das Themen immer mehr Auf kommt?
00:25:15: Das sind dann klassischerweise die Unternehmen, die was tun.
00:25:19: Es ist jetzt glaube ich nicht so dass man sagen kann durch die komplette Bandbreite ist das Thema jetzt alle haben das priorisiert und wollen da etwas machen.
00:25:27: Ja es ist nicht mehr so stigmatisiert ja es ist normaler geworden und alle Firmen haben das irgendwie auch im Schirm.
00:25:33: Aber die Firmen, die tatsächlich was machen unter gerade rein investieren.
00:25:36: Das sind die wo das Thema einfach lauter präsenter geworden ist in den letzten Jahren weil kranken tage total hochgegangen sind in den firmen oder weil es in irgendeiner Art und Weise doch aufgeschlagen ist.
00:25:48: Und dann wird's halt plötzlich ein großer kostenfaktor Wo man sagt hey wir müssen da jetzt was investieren Jetzt ist es plötzlich priorität und dann wird auch etwas gemacht.
00:25:58: Sonst ist es was, wo man weiß, ja, man müsste jetzt da etwas machen.
00:26:01: Aber das ist nicht Brio und aktuell ist ja alles, was jetzt nicht gerade umsatzsteigend ist oder direkt kosten.
00:26:10: Wir sind eher so ein indirektes Kostenthema.
00:26:12: Ist dann oft in so einer Phase wie aktuell in der Wirtschaft, wo die meisten Unternehmen natürlich schauen müssen, wo sie bleiben und eher nicht am Wachsen sind Ja, effizienter werden Stellenabbau ist ja der Klassiker überall.
00:26:29: Und dann kommen wir eher da rein, wo es quasi ausschlägt.
00:26:33: plus zu dem letzten Punkt, den ich gerade gesagt habe das sind natürlich schon oft einen Punkt, wo wir auch reinkommen und das sehen wir jetzt in den letzten im letzten Jahr sehr oft.
00:26:42: Wir haben viele große Konzerne die gerade durch eine restrukturieren gegen großen Change Prozess viel Entlastungen haben, die gesagt habt im Zuge dessen Wollen wir mit Nilo starten?
00:26:53: Wir wissen, dass es superintensiv ist.
00:26:54: Wir wissen die Leute, die da bleiben haben mehr erst mal auf den Schultern das sie tragen müssen für die Führungskräfte.
00:27:01: Es ist intensiv und da wollen wir Nilo passend einbinden.
00:27:03: Ja wenn du jetzt immer so sagst, dann wollen wir damit Nilo Starten wie genau kann man sich denn das dann vorstellen?
00:27:10: also Wie läuft denn dann jetzt eine Zusammenarbeit mit euch ab?
00:27:17: Geben klassischerweise haben eigentlich alle Mitarbeitenden dann Zugang zu Nilo.
00:27:21: Wir sind im Kern einfach eine digitale Plattform App, alle Mitarbeiter haben anonymen Zugang können jederzeit unseren Service nutzen und sich anmelden.
00:27:31: wenn ich dann auf der Plattform bin kann ich individuell je nachdem was ist mein Thema?
00:27:35: Was ist meine Herausforderung?
00:27:36: Was in meiner Präferenz die passende Unterstützung bekommen.
00:27:40: also ich kann mit ein paar Klicks, mit einer passenden Psychologin oder Therapeuten sprechen.
00:27:45: Da haben wir fünfzig verschiedene Sprachen in globales Netzwerk.
00:27:49: Wir haben hunderte von so einmal Gruppenformaten pro Monat auch mal geführt von der Psychologen-Therapeutin und dann einfach mit verschiedenen Leuten aus verschiedensten Unternehmen die da drinnen sitzen?
00:28:02: Oder ganz viel natürlich digitale Themen, Achtsamkeitsthemen vom Meditation usw.
00:28:09: Der Kern ist diese Plattform und außen rum passiert dann natürlich auch viel was ich vorhin erzählt habe mit.
00:28:15: Kommunikation Kultur da arbeiten wir sehr eng mit den Unternehmen zusammen wie wir das Thema platzieren Kommunikations Kampagnen machen dass die Leute von Nilo wissen Vertrauen haben das Thema instigmatisiert wird.
00:28:32: innere Kritikerin, die meldet sich gerade und sagt wieder ja okay das ist ja praktisch weil dann können ja die Unternehmen genauso blöd weiter machen wie bisher.
00:28:43: Und machen so eine Art Outsourcing ne?
00:28:46: Soja ja Nilo wird es jetzt schon richten und wir... genau!
00:28:50: Machen einfach weiter so wie bisher, wir müssen uns nicht ändern.
00:28:53: Wir müssen uns hinterfragen.
00:28:55: Wir mussten irgendwie keine anderen... Also wir müssten nicht unsere Kultur hinterfragten, sondern wir machen einfach
00:29:02: weiter.".
00:29:04: Ja also oft sind es dann schon die Unternehmen, die das Thema adressieren wollen?
00:29:09: Die einfach sagen hey wir wollen eigentlich eine Kultur sein Wo die Leute gerne arbeiten, wo die Leute zusammenkommen.
00:29:16: Die Leute wachsen und natürlich dann auch leistungsfähig sind.
00:29:19: Das sind schon meistens die Unternehmen, die dann auf solche Investitionen tätigen.
00:29:23: Du hast natürlich vollkommen recht, dass das auch ein bisschen zynisch sein kann.
00:29:28: Wenn ich jetzt extreme Beispiele eine sehr schlechte, sehr negative, sehr toxische Kultur habe... ...die Leute sind krank oder haben keine Lust mehr zur Arbeit zu kommen.
00:29:36: Dann natürlich zu sagen hey aber hier habt ihr doch Nilo ist doch alles gut!
00:29:39: Das funktioniert natürlich nicht.
00:29:43: Wir haben meistens schon an die Intention der Firma zu sagen, hey uns ist das Thema wichtig wir verstehen.
00:29:49: Das ist eine intensive Phase und ein Baustein ist dass wir euch dabei unterstützen wollen.
00:30:00: Und gleichzeitig kann man natürlich auch mit Nilo zusammen den Hebel, dass wir über die Führungskräfte natürlich auch einen sehr starken Hebel auf Kultur haben.
00:30:08: Wie das die Leute gut geführt werden und dass die Leute gesund geführt wird, dass man versucht hier Themen wie psychologische Sicherheit zu platzieren.
00:30:17: aber natürlich hast du vollkommen recht gibt es sicher ein gewissen Teil organisationeller Natur, der natürlich das Unternehmen selbst managiert muss.
00:30:28: Wir wollen natürlich auch so hinter die kulisse schauen.
00:30:32: also machen jetzt mal den vorhang auf.
00:30:35: was habt ihr denn über euch selber auch gelernt in den letzten jahren?
00:30:38: also ich meine man robt sich da ja so ran man hat so ein geschäftsmodell.
00:30:42: einiges funktioniert gut anderes noch nicht so.
00:30:46: Was war denn so eure eigene Entwicklung?
00:30:48: Jetzt gar nicht natürlich nur in Bezug auf mentale Gesundheit.
00:30:51: Wir sind aber ja hier im Podcast.
00:30:53: Organisationen entwickeln, deswegen ist das natürlich immer spannend auch zu hören gerade so auch aus deiner Sicht.
00:30:59: was waren vielleicht so wichtige Learnings wenn du dazu was teilen magst.
00:31:06: Was waren wichtige Learning jetzt irgendwie spontan?
00:31:09: Ich glaube ein ganz großes Learning ist einfach von und das haben wir anfangs definitiv nicht gut gemacht ganz klar zu definieren, wer man denn als Organisation ist.
00:31:21: Wie man hier arbeitet?
00:31:22: Welche Erwartungen man auch von den Mitarbeitern hat die bei uns arbeiten und dann natürlich rigoros auch im Hiringprozess und also im Bewerbungsprozess mit den Leuten dazu ins Gespräch zu gehen, dass man auch Kohrent Leute hat, die ähnliche Erwartung an einem Beruf haben wie wir als Firma natürlich auch haben.
00:31:43: Und ich glaube das is was Was man oft viel zu spät macht oder gar nicht macht und weil man Angst hat vielleicht Leute abzuschrecken, aber ich glaube darum geht es einfach im Kern.
00:31:54: Einfach mal zu sagen wer man ganz klar ist wie man hier arbeitet und wer man auch nicht ist um dann wirklich nur Leute anzuziehen die da gut reinpasst.
00:32:03: also ein kleines Beispiel das wahrscheinlich relativ offensichtlich ist bei unserem Thema machen das thema mentale gesundheit gleichzeitig.
00:32:11: wir sind ein einmal fremd finanziertes Startup, wir haben hohe Wachstumsziele und wir wollen hier schon eine Leistungsperformance Kultur bei Nilo bauen.
00:32:23: So oder haben das gemacht über die Jahre?
00:32:25: Und natürlich musst du wenn du das nicht explizit kommuniziert komm am Anfang bist du natürlich sehr ansprechend für Menschen die einfach das Thema mentale Gesundheit sehr interessant finden.
00:32:38: Das Gefühl haben, intuitiv ist das jetzt ein Arbeitsplatz wo sehr hohe Work-Life Balance ist, wo ich nicht so hart arbeiten muss weil die das vielleicht intuitiv der Fall ist und wenn du da nicht von Anfang an ganz klar kommunizierst.
00:32:54: Wir wollen diese Mission erreichen, dies ist uns extrem wichtig.
00:32:57: aber diese Missionen erreichen wir nur, wenn wir auch hohe ambitionierte Ziele haben, wer hat dafür Arbeiten usw.
00:33:03: Und das war ein sehr großes Learning dass wir anfangs verpasst haben und ich glaube, das geht wahrscheinlich sehr vielen Firmen so.
00:33:15: sind natürlich verschiedene Erwartungen, das ist bei jedem Unternehmen anders aber wichtig dass man es einmal definiert hat.
00:33:20: Ja und ich meine das merkst du ja auch erst dann wenn's dann passiert.
00:33:23: also ich meine ne?
00:33:26: Da hättet ihr ja vielleicht überhaupt nicht mitgerechnet dass das eben so kommt.
00:33:30: Aber jetzt im Nachhinein klingt es dann immer total logisch.
00:33:35: Hätten wir ja früher drauf kommen können, aber nee!
00:33:39: Hat sich dem erst gezeigt.
00:33:45: Kann man denn jetzt Fortschritte messen?
00:33:48: Also geht es dann tatsächlich ganz nackt nur um die Krankenstände.
00:33:54: oder gibt's andere Möglichkeiten auch zu sagen, okay super.
00:33:58: Jetzt haben wir hier auch Maßnahmen eingeleitet und jetzt wird das auch besser.
00:34:03: also was würdest du auch raten?
00:34:05: Was sind denn auch vielleicht geeignete Indikatoren?
00:34:10: Krankenstände übergeordnet sind natürlich oft auch ein volatiler Faktor, wo es oft verschiedene Einflussfaktoren gibt.
00:34:17: Gehe ich jetzt durch eine intensive Transformation, Change-Prozess plötzlich ändert sich alles.
00:34:23: Es gibt große Entlassungswellen dann hat das plötzlich einen großen Einfluß vielleicht auf die Krankentage was mit der Unterstützung von Nilo gar nichts zu tun hat.
00:34:32: also Das muss man natürlich immer im Blick haben bevor man solche Sachen anguckt.
00:34:37: aber ansonsten ist die Grundsatzfrage, ist so ein bisschen eigentlich warum führt das Unternehmen Nilo ein und was will das Unternehmen mit Milo erreichen?
00:34:46: Und da siehst du verschiedene Facetten.
00:34:49: Also wir haben vorhin viel über Krankenthal gesprochen.
00:34:51: aber es gibt natürlich auch Unternehmen, die einfach sagen du hast wahrscheinlich eine große Gruppe sind vielleicht moderne Technologieunternehmen, die immer noch stark wachsen oder natürlich ein attraktiver guter Arbeitgeber sein wollen.
00:35:05: Da geht's natürlich darum bin ich irgendwie ein Benefit, der genutzt wird und der bei den Mitarbeitenden gut ankommt.
00:35:11: Das sind natürlich Nutzungsraten.
00:35:13: was ist das Feedback der Mitarbeiter?
00:35:14: Dann kommt das gut an.
00:35:15: da geht es eher um solche Themen.
00:35:17: Da wird Thema Krankentage und so dass es vielleicht ein netter Nebeneffekt wird aber nicht wirklich angucken.
00:35:22: dann gibt's wiederum andere Filme die kommen zu uns genau wegen dem Thema Krankentaage.
00:35:28: Und das Thema ist bei uns hochgegangen und da ist natürlich schon, dass wir versuchen gemeinschaftlich zu erarbeiten.
00:35:34: Was ist denn realistisch erreichbar?
00:35:36: Vielleicht auch über einen längeren Zeitraum zwei bis drei Jahre was wir erreichen wollen und dann setzen wir uns als Ziel und versuchen das gemeinschaftliche zu erreicht.
00:35:45: wichtig Natürlich dass wir uns strukturelle Veränderungen Sachen muss man natürlich immer im Blick haben.
00:35:52: das kann jetzt nie noch nicht beeinflussen aber im Kern Jetzt sind das dann schon Sachen, wo wir vor nachher gucken.
00:35:58: und der dritte Punkt ist ganz klar.
00:36:00: Wir haben schon auch Firmen, wo es einfach sehr viel um Retention geht.
00:36:07: Das sind dann Jobs oft auch im Niedriglohnsektor, wo du teilweise dreißigvierzig-fünfzig Prozent Retention pro Jahr hast.
00:36:19: Das sind große Core Center, da sind Leute im Servicebereich arbeiten.
00:36:24: Da sind Putzkräftefirmen und so weiter und sofort, wo es natürlich einen riesen Effekt hat wenn du das um ein zwei drei Prozent nur senken kannst.
00:36:33: Wenn du jetzt plötzlich zwanzig dreißig Leute weniger einem Jahr dazu holen musst.
00:36:38: Und ist das natürlich Quatsch statt zu sagen Nilo ist der Hebel der das jetzt... halbiert, aber unser Anspruch dann ist einfach hier die Leute wo wir wissen auch die gehen einfach wegen schlechter mentale Gesundheit.
00:36:51: das wird da ansetzen und dabei im Teil von diesen Menschen dazu führen dass es den Leuten besser geht.
00:36:57: Dass sie eine Dankbarkeit für einen Arbeitgeber auch da ist und dass ich dadurch dann auch länger unter dem Arbeitgeberg quasi treu bin.
00:37:06: zusammengefasst, es kommt immer ein bisschen darauf an was ist das Ziel dass das Unternehmen eigentlich erreichen will und auf Basis dessen messen wird aus.
00:37:14: Ja jetzt ist in euer Geschäftsmodell ja auch eine Paradoxie eingebaut weil wenn man jetzt wirtschaftlich schaut dann seid ihr natürlich daran interessiert möglichst lange einem Unternehmen dran zu hängen sozusagen.
00:37:28: aber wenn ihr euer Ziel erreicht dann braucht euch ja nicht mehr.
00:37:32: also wie geht ihr mit dieser Paradoxi um?
00:37:36: Interessant, habe ich tatsächlich noch gar nicht so drüber nachgedacht.
00:37:40: Was du da entdeckst?
00:37:42: Am Ende des... Ich glaube was wir definitiv sehen ist schon das Leute wenn sie sehr gute Erfahrungen gemacht haben in Nilo schon wieder zurückkommen.
00:37:53: Das heißt es ist schon so wenn jemand durch eine Krise geht sich Unterstützung holt.
00:37:58: von Nilo sehen wir ganz oft natürlich dann zwei drei Jahresverträge haben dass die Leute auch wieder zurück kommen.
00:38:05: weil es ist ja auch normal, dass man über den längeren Zeitraum mehrmals irgendwelche Herausforderungen und Probleme mit Themen hat.
00:38:13: Wenn man einfach auch gelernt hat hey das hilft mir total!
00:38:16: Mit Nilo mache ich vielleicht zwei drei Sitze mit der Psychologin oder mach hier irgendwelchen anderen Formate und ich bin super.
00:38:23: Mir geht's irgendwie in ein paar Wochen wieder sehr gut.
00:38:26: dann habe ich das natürlich auch gelernt so ein bisschen als Muskel und macht das immer wieder.
00:38:30: Das heißt, wir sehen bei unseren Bestandskunden mit denen wir mehrere Jahre zusammenarbeiten.
00:38:35: Dass wir oft in Jahr zwei und drei einem höheren Nutzung als im ersten Jahr haben.
00:38:41: Das hat verschiedene Faktoren.
00:38:42: aber ein großer Faktor ist natürlich Leute machen eine gute Erfahrung nutzen das wieder oder... Und ist ja das richtige Wort?
00:38:50: Erzähl Kollegen, Kolleginnen davon die auch anfangen das zu nutzen.
00:38:55: Naja, ich habe eben so gedacht.
00:38:56: Das ist ja so ein bisschen wie bei sie nicht.
00:38:58: Ich will jetzt mal joggen und jetzt nehme ich mir so einen Personal Trainer und der begleitet mich die ersten Male Und irgendwann sollte ich den ja nicht mehr brauchen es sei denn ich hab irgendwie genug Geld und brauche Gesellschaft beim Joggen.
00:39:14: Irgendwann müsste ich das ja irgendwie alleine hinkriegen.
00:39:17: Aber vielleicht hakt dann da auch die Metapher und es ist dann eben doch nochmal hier anders bei so Präventionsmaßnahmen.
00:39:25: Genau, ich glaube, es gibt wahrscheinlich diesen Fall wo du recht hast und wo man sich wahrscheinlich im Kreis drehen würde jetzt immer wieder mit der Psychologin zu sprechen.
00:39:35: aber wir haben natürlich dadurch dass Nilo sehr breit und wenn's dann um sei es bei Führungskräften oder auch Mitarbeitenden geht Dann sei es in unseren Gruppenformaten oder anderen Formaten, wo's dann um das neue Jahr geht los.
00:39:50: Wie setze ich die Ziele für dieses Jahr?
00:39:53: Ihr geht aktuell durch eine Change-Situation um und haben wir spezifisch für diese Situation aktuelle Formate, die wieder ansprechen für Leute sind.
00:40:03: Also so gucken wir, dass wir auch kontinuierlich relevante Inhalte liefern, die zeitgemäß sind, die Menschen gerade umtreiben So dass wir da quasi ein Mehrwert für die Mitarbeiter, aber natürlich auch für das Unternehmen im Stiften können.
00:40:17: Aber ich gebe dir recht wenn man mit einer Thematik im besten Fall lerne ich einen Weg irgendwie damit umzugehen und da hat mir vielleicht die Psychologin der Psychologe dabei geholfen und ich habe jetzt diesen Art und Weise damit um zu gehen.
00:40:32: Das ist natürlich ein wünschenswertes Szenario.
00:40:37: Ich habe mich gerade so in die Rolle der Unternehmerinnen begeben, die das jetzt hört und sagt ohja ist ja alles ganz gut.
00:40:43: Aber ich hätte ja jetzt doch ein bisschen Sorge dass da irgendwann die Kosten explodieren.
00:40:48: also habt ihr da irgendwie eine Beruhigungspille?
00:40:52: Also
00:40:52: wenn ich
00:40:53: das höre ja die Nutzung im zweiten und dritten Jahr geht die dann nach oben.
00:40:59: Da würde ich dann so denken, oh war ja und was heißt das jetzt kostenseitig?
00:41:04: Dann fange ich gar nicht erst an.
00:41:05: Nee wir machen das relativ einfach.
00:41:07: Wir machen bei uns ist es immer ein fixer Preis der abhängig von der Unternehmensgröße und der Art der Firma.
00:41:15: Und wir wissen dadurch recht gut welche Nutzung wir erwarten bei welcher Art von Firma und können dann relativ gut unsere Kosten bestimmen.
00:41:26: im vornherein einen Fixpreis, der sich nicht ändert unabhängig von der Nutzung.
00:41:31: Und den zahlt dann die Firma einfach und der wird sich auch nicht radikal in Jahr zwei und drei ändern.
00:41:39: Da gibt es minimale Anpassungen um natürlich Inflationen und solche Geschichten anzupassen aber ansonsten
00:41:45: nicht.
00:41:45: Okay das hat ja dann auch wieder lustige... Side Effects unter Umständen.
00:41:51: Weil das kann ja dann dazu führen, dass dann gesagt wird so jetzt nutzt es halt auch mal.
00:41:56: Wir zahlen hier schon dafür.
00:41:58: Das kann passieren.
00:42:01: Aber tatsächlich ist es am Ende schon.
00:42:04: vor allem je größer die Firma ist, desto normaler ist dann das Ganze.
00:42:08: Normaler meine ich einfach mit... Im Durchschnitt wie viele andere Firmen?
00:42:12: du hast einfach wahrscheinlich einen Teil von fünfzehn zwanzig Prozent die wirklich akut gerade durch eine schwierige Zeit gehen, die da auch schnell drauf springen.
00:42:21: An der anderen Seite vom Spektrum hast du bestimmt dann zwanzzig-dreißig Prozent mit dem Thema gar nicht so anfangen können.
00:42:26: und dann gibt es diesen Mittelbau.
00:42:29: Da ist es wichtig einfach dass sie von Nilo wissen... Dass wir da sind, dass wir da Vertrauen gewinnen und manche schauen jetzt schon aus Interesse rein.
00:42:38: Andere kommen dann wenn sie halt durch eine schwierige Phase gehen.
00:42:41: Wenn es in der Herausforderung kommt, kommen sie dann zu uns.
00:42:43: aber das ist die breite Masse reinspringt ohne dass sie gerade irgendwie ein Thema haben akut irgendwas haben.
00:42:54: Das passiert im selten Fall.
00:42:56: Auch wichtig noch mal zur Erklärung, wenn wir von Prävention reden, dann meinen wir eigentlich nur das Gegenteil von pathologisch, muss man so zu sagen.
00:43:05: ne?
00:43:05: Pathologisch krank ist es aber im Gesundheitssystem, wenn ich jetzt Angst zustände, Depression und so weiter habe.
00:43:12: Aber Prävenzion heißt eigentlich alles davor.
00:43:14: D.h.,
00:43:15: die meisten Menschen haben schon irgendeine Art von Thema.
00:43:18: hey!
00:43:18: Ich bin gerade einfach sehr gestresst.
00:43:20: Hey, ich hab Konflikte, ich geh durch eine Scheidung usw.. Das ist jetzt, da würdest du ja keinen Therapieplatz in Deutschland bekommen und keine Therapie verschäumen.
00:43:30: Aber wir wollen den Leuten natürlich trotzdem die Hilfe geben dass sie eben nicht in diesen pathologischen Bereich reinkommen.
00:43:35: aber es ist meist schon in der überwältigenden Mehrheit ein Thema, ein konkretes Thema dar, das die Leute da angehen wollen.
00:43:45: Okay letzte Frage vielleicht habe ich irgendwas Wichtiges nicht gefragt?
00:43:53: Ähm, hast du irgendwas Wichtiges nicht gefragt?
00:43:57: Wahrscheinlich nicht.
00:43:58: Wie können Menschen die Nilo heute Morgen einführen können mich erreichen?
00:44:03: Das hättest du wahrscheinlich am Schluss noch gemacht!
00:44:05: Aber ansonsten glaube ich haben wir das Thema einmal ganz gut umrundet und ich fange nämlich hier auch schon ganz schnell des Schwitzen an weil ich hier in so einem Raum sitze dass Fenster zugemacht habe damit wir es schön ruhig haben aber dadurch wird sehr richtig warm.
00:44:21: Ich denke, wir sind dann auch wunderbar am Ende angekommen und wir stellen ja ein paar Links in die Show Notes.
00:44:26: Sehr gut!
00:44:27: Da können dann alle, die es jetzt weiter interessiert, Kontakt zu dir oder zu euch aufnehmen.
00:44:34: Perfekt aber dann vielen herzlichen Dank für das Gespräch sehr angenehm.
00:44:38: Ja
00:44:39: ich danke dir auch und sehr spannend und ich finde wirklich so eine Plattform zu etablieren ist halt nicht so ohne, und deswegen habe ich da eben auch noch mal ein bisschen aus organisationsberaterischer Sicht drauf geschaut.
00:44:58: Und hoffe das war aber auch okay für dich!
00:45:00: Auf jeden Fall.
00:45:02: Kritische Fragen sind immer gut.
00:45:04: Sehr schön.
00:45:05: Also, mach's
00:45:07: gut!
00:45:07: Danke, ciao!
00:45:10: Ja, dass wir Organisationen entwickeln.
00:45:12: Der Become Better Podcast für wirksame Führung und Zusammenarbeit.
00:45:17: Danke, dass du deine Zeit mit uns verbracht hast.
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00:45:22: Dann würden wir uns riesig freuen, wenn du den Podcast in deinem Netzwerk weiter empfiehlst.
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00:45:33: Denn das hilft uns enorm dabei weitere Menschen zu erreichen, denen es auch ein Anliegen ist eine Welt zu schaffen, in der wir alle gerne leben und arbeiten möchten.
00:45:43: Bis zum nächsten Mal –
00:45:44: Tschüss!
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