293. Ich, Wir, Es und Globe - die Kraft der Gruppe (Annika Wolf)

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wie machen wir das hier miteinander?

00:00:01: Und auf wahrzusehen, Konflikt zeigt mir noch erst mal.

00:00:04: Da gibt's irgendwas in Systemen was angesprochen werden möchte.

00:00:08: Irgendwas ins System, was auch nicht vereinheitlich werden möchte und ich finde es ist ja auch eins einer dieser Aspekte.

00:00:16: wie werden auch Amivalenzen ausgehalten in dieser Gruppe?

00:00:20: der eine möchte sofort ein konflikt lösen unter andere eben nicht und das ist erstmal beinst darf dass nebeneinander bestehen oder mit Widerspruch.

00:00:28: Oder bin ich in der Lage zuzuhören, ohne dich sofort davon überzeugen zu müssen, dass das Gegenteil der Fall ist?

00:00:45: Ja hallo und herzlich willkommen bei Organisationen entwickeln dem BecomeWetter Podcast!

00:00:51: Ich bin wie immer Christina Grubendorfer und ich spreche hiermit ausgewählten Gästen über Führung, über Zusammenarbeit und über Veränderungen – und ich freue mich, dass du dabei bist.

00:01:03: Heute sprechen wir darüber, wie Gruppen arbeitsfähig werden – auch und gerade dann wenn es konfliktaft wird.

00:01:10: Es geht um Autonomie!

00:01:12: um Interdependenz, um Störungen als Lernsignale und den praxisnahen Rahmen der Themen zentrierten Interaktion.

00:01:21: Ich freue mich schon sehr auf meinen Gast.

00:01:23: es ist heute Annika Wolff.

00:01:25: sie hat eine Professur für nachhaltige Transformation an der Hochschule Emden-Lehrinne und beschäftigt sich intensiv mit Gruppenprozessen.

00:01:35: in ihrem aktuellen Beitrag in der Zeitschrift für Organisationsentwicklung porträtiert sie Ruth Kohn und zeigt, warum TZI also themenzentrierte Interaktion nach wie vor so relevant ist.

00:01:49: Ja hallo herzlich willkommen liebe Annika.

00:01:51: ich freue mich so dass wir es jetzt geschafft haben zu sprechen.

00:01:54: Vielen vielen Dank Christina!

00:01:56: Ich freu mich auch dabei zu sein.

00:01:58: Ja sag mal was ist denn eigentlich so dein persönlicher Bezug zum ganzen Thema Gruppen und Gruppenarbeit?

00:02:06: Auch jetzt vielleicht Themen, zentrierte Interaktion.

00:02:11: Wie bist du eigentlich zu diesen Themen gekommen?

00:02:15: Zum ersten Mal wirklich das Thema Gruppe als solcher in die Beschäftigung mit Gruppen bei meiner ersten gruppenden namischen Training auch im Rahmen nach der Ausbildung wie ich bei dir genießen durfte – das an dieser Stelle und habe gemerkt dass ich ja viel in Gruppenmitgruppen zusammen arbeitete Und die Dynamiken in Gruppen, mir bis zu dem Zeitpunkt ich immer ganz klar war.

00:02:40: Also nicht immer ganz transparent und mich dann angefangen habe mit den Themen Gruppendynamik tiefer zu beschäftigen.

00:02:48: Ich bin darüber auch bei Kurt Levin unter anderem auf Routon aufmerksam geworden und die themenzentrierte Interaktion.

00:02:57: Spannenderweise zum merken... das viele von den Aspekten, die ich in der Gruppendynamik schätze, nämlich die Verbindung von einzelnen Menschen hin zu Gruppe.

00:03:08: Also vom Ich zum Wir, dass ein Aspekt ist mit dem Rotkorn sich auch sehr intensiv beschäftigt hat?

00:03:17: Ja!

00:03:18: Und du hast jetzt gerade gesagt, du arbeitest hier auch selbst viel mit Gruppen.

00:03:22: Jetzt mal so ganz rein praktisch und mal so mitten reingesprungen – und gleich wickeln wir das Thema natürlich auch nochmal systematisch auf!

00:03:29: Aber wenn Du mit einer Gruppe arbeitst, woran merkst Du in der Arbeit mit einer Truppe, dass jetzt so eine Art Gruppenthema ruft?

00:03:39: Und was lässt Du dafür dann vielleicht auch bewusst mal

00:03:42: liegen?!

00:03:45: Ich glaube, wenn ich das Gefühl habe ein Gruppenthema ruft wie es erkenne ist.

00:03:49: Wenn ein Thema immer wieder irgendwie so aufploppt und die Gruppe aber anfangs ganz galant liegen lässt also sich mit dem Thema nicht beschäftigen möchte Es kann sowas sein wie Thema einfach macht oder auch wäre regiert hier die Gruppen Und da zu merken, so wann ist der richtige Zeitpunkt um genau dieses Thema auch anzusprechen.

00:04:18: Oder wer fängt an in einer Gruppe zu moderieren und irritiert damit auch durch das andere Gruppenmitglieder?

00:04:26: Und darauf einzugehen und weniger das als sozusagen das in Frage zu stellen sondern eher die Gruppe zur Fragen, was ihr erlebt denn die Grupe das Also zahlen das Thema der Verantwortung für die Gruppe auch in der Gruppe zu lassen.

00:04:44: Und ich finde, dass ist das was in meiner Arbeit mit Gruppen mich auch lebendig werden lässt, es sozusagen so Denkanstöße Interventionen zu machen um die Gruppel in ihrer Entwicklung und ihrem Gruppenprotest zu unterstützen.

00:05:02: Ja okay jetzt haben wir schon da Allein in dem, was du gerade erzählt hast.

00:05:09: Schon sieben Anhaltspunkt!

00:05:12: Jetzt habe ich gerade überlegt wo springen wir jetzt mal rein?

00:05:16: Ich glaube, wir müssen einmal vorstellen wer ist Ruth Cohn und was es eigentlich Themenzentrierte Interaktion.

00:05:23: und dann also kurz und magst du das mal kurz sagen und dann gehen wir einfach mal rein In diese einzelnen Themen die wir ja auch schon angekündigt haben.

00:05:35: Ruth Cahn Ursprünglich aus Deutschland ist dann in die USA emigriert und hat als Teil von einer therapeutischen Bewegung, auch der sogenannten humanistischem Psychologie.

00:05:49: In unterschiedlichen Begegnungen mit Kollegen so... Ich nenn's immer ein bisschen das Kribilanstrum-Prinzip angewandt also mit den Aspekten, gut gepasst haben, die für sie arbeitsförderlich waren.

00:06:05: Die hat sie angenommen und mit der therapeutischen Praxiserfahrung, die sie gesammelt hat sehr stark in traditioneller Einzeltherapie dann ein Gruppentherapie gemerkt... Da passiert mehr!

00:06:18: Also Gruppe ist mehr als die einzelne Teile oder die einzelnen Teilnehmer in der Gruppe und hat gemerkt Da gibt es einfach soziale Zusammenhänge und diese sozialen Zusammenhinge.

00:06:32: Daraus hat letztendlich sie die Themenzentrierte Interaktion entwickelt, die wurde weiterentwickelt in den letzten Jahrzehnten, sagen wir mal der Ursprung an der Stand von Ruth Kohn.

00:06:45: Ja okay genau also Themenzentrierte Interaktionen.

00:06:49: da würde ich nämlich auch immer direkt sagen eiergenau Ruth Kohn.

00:06:53: aber eigentlich was ja viele vielleicht nicht wissen, ist das es wie so ein Melting-Pod von ganz verschiedenen Perspektiven.

00:07:01: Da klang jetzt bei dir schon die Gestalttherapie durch.

00:07:05: aber ich glaube da ist auch Psychoanalyse mit drin und natürlich auch humanistische und systemische Perspektive.

00:07:12: Das mag, das ist aber genau das was ich daran mag.

00:07:15: Es gibt sozusagen nichts Klares sondern sich an dem zu bedienen was dienlich ist in dem Moment.

00:07:24: Und ich finde das ist der Grund warum ich sie auch in einem Artikel als Vordenkerem sehe also sich nicht am Grenzen zu halten sondern Grenzen so testen, Grenzen noch auszutesten und Grenzen überschreiten im Blick auf den Menschen.

00:07:41: Naja und nur weil das nicht eine reine Lehre ist oder nicht bei einer Theorie Wurzel bleibt heißt es ja nicht, dass ich trotzdem eine Klarheit bringen kann.

00:07:51: Genau.

00:07:52: Worum ging's ihr denn vor allen Dingen dabei?

00:07:54: Also du hast jetzt schon gesagt sie hat vor allem die Gruppe als therapeutisches Werkzeug in den Vordergrund gestellt und ja auch gesagt eine Gruppentherapie kann so viel mehr bewirken.

00:08:09: Die Hörer-Höreren fragen sich jetzt gerade schon, sind wir jetzt in was für ein Podcast haben wir jetzt gelandet?

00:08:13: Nein also kommen dann auch gleich auf die Organisations Kontexte.

00:08:18: Aber worum ging es ihr denn vor allen Dingen dabei?

00:08:21: Also was wollte sie da auch fördern?

00:08:25: Ich glaube wichtig für Sie war tatsächlich auch zu gucken das ist so etwas wie ein gesellschaftliches Lernen gibt.

00:08:31: Also wirklich partizivative praktische Verantwortungsübernahme zu ermöglichen.

00:08:37: und Zu Ihrer Zeit war es eh tatsächlich zu gucken, auch das ist ja mit Blick auf Gesellschaft so was wie Partizipation und Demokratie zu ermöglichen.

00:08:47: Und daraus ist natürlich auch also Ihr Ansatz wird ja auch sehr gesellschaftstherapeutisch in Teilen beschrieben zu gucken wie gehen wir irgendwie miteinander um?

00:08:59: Wo sozusagen auf der Kompass für, so hat sich es ja auch Teil genannt.

00:09:04: Für nun humaneres Leben in einer humaner anderen Welt und ich glaube das ist einer von den Aspekten an denen sie immer Zeit ihres Lebens weitergearbeitet hat, den Menschen als selbstbestimmungsfähiges beziehungsorientiertes und imblickungsfähigest Subjekt zu betrachten.

00:09:23: aber ich glaube dass ist ein Aspekt für Gruppe und auch für Organisationen ein unglaublich wichtigeres.

00:09:31: Ja, ja also als ich dir gerade so zuhörte gingen meine Gedanken auf die Reise ehrlich gesagt in Richtung gesellschaftliche Entwicklung.

00:09:42: Also und ich habe mich so gefragt wo kommen Menschen eigentlich heute in unserer Gesellschaft sagen wir mal in Deutschland?

00:09:50: Gerade in Gruppen zusammen?

00:09:53: und über was reden sie dort miteinander?

00:09:57: Und wie,

00:10:00: ja.

00:10:00: Ist

00:10:00: das eigentlich nach der ganzen Pandemie noch?

00:10:03: Also da gab es ja nun wirklich eine krasse Zäsur und ich frag mich manchmal wurden die Initiativen danach eigentlich genauso wieder aufgenommen.

00:10:10: Wie schaust du dahin?

00:10:11: Kleiner Exkurs an der Stelle!

00:10:13: Ja und ich finde ist ein wichtiger Exkurt denn viel von dem miteinander in Verbindung kommen Und diesen Kontakt miteinander, das ist ja auch ein Aspekt der Nach-der-Pandemie wirklich gelitten hat.

00:10:27: Also wenn wir über Kommunikation sprechen, wo kommen Menschen zusammen?

00:10:31: Ist ja auch eine Frage und wo hören Menschen sich noch aneinander zu?

00:10:36: Habe ich wirklich zugehört was der andere von mir möchte oder habe ich nur eine Meinung die ich kundtue und damit geflissen sich aneinander vorbei rede?

00:10:48: Und ich glaube, das ist ein Aspekt der mir auch wichtig ist.

00:10:52: Deshalb auch in Kontakt von einzelnen Gruppenmitgliedern darauf zu achten.

00:10:57: Zum einen, wie komme ich hier in Kontakt miteinander?

00:10:59: und zum anderen darauf zu Achten?

00:11:02: Welche partizipativen Prozesse also was handeln wir hier miteinander aus?

00:11:06: Das ist keine WhatsApp-Schreiben oder Social Media Betäubung, sondern im Kontakt miteinander.

00:11:12: Was verhandeln wir denn hier miteinander?

00:11:14: Und dieses Wiedermiteinander ins Gespräch kommen, miteinander ins Verhandeln kommen – das finde ich ist ein unglaublich wichtiger Aspekt der gerade im Hinblick auch auf gesellschaftspolitische und demokratische Prozesse in Deutschland immer wichtiger wird.

00:11:28: Jetzt hat man jetzt auf den letzten Wochen anhand der Wahlen gesehen.

00:11:31: Kleiner Exkurs!

00:11:32: Ja, auf jeden Fall.

00:11:34: Ich schaue da schon in den kleinen Kreis des Privaten.

00:11:38: ja was mich zum Beispiel persönlich tut das mir super offen wecker geht ist wenn man zum Beispiel irgendwo eingeladen ist.

00:11:46: also was weiß ich es treffen sich zwei Paare miteinander zum Abendessen und es gelingt noch nichtmals mehr, dass man zu viert gemeinsam im Gespräch bleibt.

00:11:56: Sondern fangen die einzelnen über den Tisch hinweg an zwei Gespräche miteinander zu führen – ich kriege eine Krise!

00:12:02: Und wenn man dann, weiß ich nicht so fünf zu sechs an einem Tisch sitzt, dann scheint das ja mittlerweile fast unmöglich zu sein, dass einfach mal gemeinsam an dem Thema dranbleibt Und da mache ich mir echt Sorgen.

00:12:15: Unterinterveniere ich in meinem Privatleben auch ganz vehement und das ist auch was, was meine Freundinnen auch sehr schätzen.

00:12:23: wenn wir uns zum Beispiel treffen dann reden wir tatsächlich alle gemeinsam über ein Thema und hören uns zu

00:12:31: Ja, und ich finde das hat etwas wieder mit dem Thema auch zu gucken.

00:12:34: Wie kommen wir in Kontakt miteinander?

00:12:35: Also Kontakt heißt ja nicht ich, Kommunikation und Kontakt.

00:12:40: Kontakt heißt hier nicht Ich rede und rede und redet und dann rebest du.

00:12:43: Sondern haben wir ein Gespräch miteinander wo wir uns aufeinander beziehen Wo es einen Anschluss gibt.

00:12:49: ich dir Zuhöre Und ist nicht nur darum geht Dir meine Gedanken mitzuteilen und alles was ich irgendwie toll finde und mache gerade sondern bin ich daran interessiert, also bin ich an dir interessiert.

00:13:02: Und das ist mein Respekt, dass... Ich lebe das in einem Privatleben durchaus auch und ich finde es schön, wenn's Menschen gibt mit denen ich dann mich treffe unterhalte, abends essen gehe und genau da gibts kein Telefon, auf Beziehung miteinander und sich auf Bezug nehmen auf was der andere gesagt hat und zu merken, da spielt das umfeld gar keine Rolle mehr weil die Umwelt die ihr löscht irgendwie, sondern es gibt einen ganz starken Sog zwischen uns wo wirklich auch Kontakt und Verbindung stattfinden kann.

00:13:37: Ich glaube das ist ein wichtiger Aspekt des Thema Verbindung weil dann hält auch Beziehung also wenn ich sozusagen, wenn nicht vom anderen, wenn ich mich mit dem anderem beschäftige Wenn ich im Mit dem Anderen in Beziehungen bin Und das Thema der Bindung Also welche Haltungsfähigkeit oder Bindung wie kurzfristig oder zu sagen, wie soll ich dafür das Beziehung hält?

00:14:05: Ja.

00:14:06: Und ist es wenn du auf Gruppen schaust, glaubst du dass es leichter ist in Gruppen eine Beziehungen miteinander zu haben oder eher so in Zweierbeziehungen?

00:14:18: Naja also ich würde sagen die Herausforderung in zweierbezügend ist geringe als in Gruppe weil in Grupe habe ja ein viel höheres Beziehungsgeflecht was sich zu pflegen habe und Da wird natürlich auch immer verhandelt, welche Rolle spiele ich in dieser Gruppe.

00:14:35: Das heißt im Eins zu Eins habe ich erst mal nur die eine Auseinandersetzung.

00:14:39: Im Eins zu Ende wird es auf jeden Fall komplexer und dann auch sozusagen die Dynamiken der anderen noch für sich entweder aufzunehmen abzugrenzen zu merken ah das ist für mich dienlich, das ist finde ich hinderlich dass auch noch im Blick zu haben.

00:14:56: Und nichtsdestotrotz leben wir ja ein Gruppen.

00:14:59: Also soziales Lernen, jede Organisation ist ein soziales Konstrukt.

00:15:07: Wir leben in Gruppen unser gesamtes Leben und das ist auf das Spannende finde ich.

00:15:13: Und natürlich ist Gruppe nicht immer leicht!

00:15:16: Das ist aber auch einer Spekt der eine gewisse Herausforderung hat zu sehen.

00:15:20: so ja wie und wie gehe ich gut mit Gruppen um?

00:15:23: Wie erlebe ich mich in Gruppe Und sie verändert sich auch mein Zugehörigkeitsgefühl in Gruppe.

00:15:31: Na, ich hatte so einen kurzen Moment, dass ich so dachte, so eine Gruppe kann einen natürlich auch ne Weile tragen ohne das ich jetzt mit der Gruppe großartig in Beziehung gehen würde ja?

00:15:42: Also aber vielleicht guckst du da anders drauf.

00:15:44: also mal angenommen man hat ne etablierte Gruppe dann kann es ja auch sein, wenn wir uns treffen so ein paar Mal nicht so richtig präsent bin und Ich zerstört jetzt aber unsere Beziehung noch nicht, so.

00:15:58: Aber irgendwann schlägt es vielleicht mal

00:15:59: um.".

00:16:01: Ja und irgendwann hat... also ich stimm mich mit dir beeilen und trotz alledegen gibt es ja den Moment.

00:16:06: ist was erwarte ich nie von Gruppe?

00:16:09: Und wenn meine Erwartung ist oder auch meine wie ich mich in Gruppe einbringe, dass ich eher zurückhaltend bin und irgendwie mal gucke was passiert stellt sich sicherlich irgendwann die Frage für die Gruppe auch nach Zugehörigkeit.

00:16:24: Zugeheurigkeit ist ja nicht ein Dämonzinal.

00:16:26: Zegehörigkeit ist für mich zu entscheiden.

00:16:28: Ich will zur Gruppe zugehören Und natürlich auf der anderen Seite Auch Für Die Gruppe gehört die Person dazu!

00:16:35: Und ich finde das Ist Ja Wieder Ein Zimmer wieder bei dem Thema der Verhandlung.

00:16:38: Genau Das verhandeln wir immer wieder In unterschiedlicher in unterschiedlichen Abständen, wer gehört hierzu wem?

00:16:46: Also das Thema auch der Nähe und Distanz.

00:16:48: Und ich finde, dass ist ja nichts Statisches!

00:16:50: Das ist ja das Schöne auch im Gruppe.

00:16:53: Es lebt von der Dynamik Da kommt eine Person dazu Denn verändert sich was es geht eine weg Der verändert sich wieder etwas Und damit umzugehen und zu merken Was für ein Unterschied es macht Für mich in der Emotionalität, im emotionalen Leben von Gruppe.

00:17:13: Das ist das, wo ich Spaß am Gruppel habe!

00:17:15: Also immer wieder auf unterschiedlichen Kontexten und das ist glaube ich auch einer der Aspekte warum ich... zum Anfang des Semesters wenn den neuen Vorlesungen beginnen und dann gibt es immer wieder eine neue Gruppe und zu merken wie ich so knispert und knuspert und wie kriegen wir das hier miteinander hin?

00:17:33: Da bin ich die Autorität im Raum.

00:17:35: und trotzdem die Frage so ah, wie mache ich das jetzt hier?

00:17:38: Wie machen wir das hier miteinander damit wir eine gute Lernerfahrung haben.

00:17:42: Was wie viel Gruppenarbeit ist notwendig, wie viele individuelle Arbeit ist notwendigt um auch miteinander ins Gespräch in Beziehung uns lernen zu kommen.

00:17:52: Ja absolut!

00:17:54: Geht mir auch immer wieder so mit neuen Seminargruppen.

00:17:57: Ist immer wieder schön, eine Geburtstunde zu gucken.

00:18:00: was passiert jetzt?

00:18:02: Wir haben am Anfang ein paar Fachbegriffe eingeführt.

00:18:04: Lass uns die doch mal erklären!

00:18:06: Also wir haben jetzt vorhin so einen Wort gehabt wie Verbindung oder Verbundenheit.

00:18:11: ist das auch das was Interdependenz bezeichnet oder geht es da noch um etwas anderes?

00:18:19: Naja also ich würde sagen Interdependent also ein etwas Gemeinsames zu schaffen in Abgrenzung sozusagen zur Autonomie.

00:18:32: Also bin ich sozusagen eine eigenständige Person in der Gruppe, habe ich eine Unabhängigkeit davon?

00:18:41: oder gibt es eine Verbundenheit in irgendeiner Art und Weise zu der Gruppen?

00:18:48: Und das ist ja das Schwanne auch ein Gruppe!

00:18:50: Das ist ja auch was Ruth Cohn ganz klar sagt mit ihrer Autonomie und Interdependenz.

00:18:57: Und das Spannende ist doch zu gucken, muss ich in Gruppe mein individuelles Ich aufgeben?

00:19:05: Also muss sich sozusagen konform werden um Teil von Gruppe zu werben.

00:19:09: oder kann ich nicht sagen Naja in der Verschiedenheit in der wir hier miteinander sind können wir uns aufeinander beziehen Und diese Balance zwischen auf der einen Seite der Selbstbestimmung und auf der anderen Seite der Bezogenheit, das so herzustellen dass in Gruppe die es die Möglichkeit gibt.

00:19:31: Also auch zu betrachten, dass Gruppe als Raum unterschiedliche Meinungen Bedürfnisse arbeitsweise zur Verfügung stellt und gleichzeitig natürlich ist sowas gibt wie gemeinsame Aufgaben, verbindliche Absprachen und auch die Übernahme von Verantwortung.

00:19:48: Und das finde ich sozusagen das lebendige in Gruppe und es braucht eben zum einen diese Eigenständigkeit also die Autonomie und zum anderen eben auch diese Bezogenheit.

00:20:02: Wir wollen das hier miteinander machen!

00:20:05: Das bedeutet aber nicht unbedingt wir müssen alle dasselbe wollen.

00:20:09: Ja jetzt handwerklich gesehen wenn du jetzt so eine Gruppe leitest oder moderiert.

00:20:15: Was wären das denn so?

00:20:17: Oder gibt es bestimmte Indizien, wo du sagen würdest okay jetzt schlägt das hier um in so einen Konformitätszwang?

00:20:25: Jetzt kommen wir gar nicht zusammen.

00:20:27: also es entsteht ganz wenig Interdependenz alle bleiben irgendwie möglichst stark in ihrer Autonomie.

00:20:36: Gibt's da so bestimmte Symptome und Wie kann man auch einer Gruppe helfen, sich darauf hin selbst zu beobachten und es dadurch ja auch ein Stück selber mitzuregulieren?

00:20:49: Also ich glaube, ein klares Signal ist häufig wenn... Und das ist ein Beispiel was du vorhin gebracht hast.

00:20:57: Wenn Menschen sich in ihrer Kommunikation nicht aufeinanderbeziehen, sondern es immer nur so geht dass das Individuum im Vordergrund steht um dann mal die Frage zu stellen wie wollen wir es hier miteinander machen, weil wir wollen ja gemeinsam was in dieser Gruppe?

00:21:13: und ich glaube das ist aber einfach einer Spekt.

00:21:16: Dieser Komformitätsgedanke kommt am Anfang immer irgendwie auf so naja wir müssen... Wir wollen ja alle dasselbe!

00:21:23: Und das ist es sozusagen nie, das wollen sie nicht.

00:21:26: und in der Ausdifferenzierung finde ich ist ein spannender Moment zu gucken Wie dürfen wir unsere Unterschiedlichkeit bestehen?

00:21:36: Wie können wir in der Bezogenheit miteinander arbeiten?

00:21:39: Und ich glaube, ein anderes Aspekt ist immer noch wenn es dann so...ich nenn's immer Störungen gibt.

00:21:45: Was ja auch so eins von denen den Aspekten ist die Rotkunden da auch sehr deutlich sagt wie sie sagt ne Störung und starke Betroffenheiten neben sich vorrang zu gucken was wenn ich diese Störung im betrachte?

00:22:00: welche Informationen liefern Sie denn über mich also sozusagen an mich über die Gruppendynamik.

00:22:08: Das fand ich jetzt mal ganz interessant, das heißt sie hat gesagt Sie nehmen sich Vorrang?

00:22:13: Ja!

00:22:14: Das ist spannend weil es wird ja häufig zitiert als Störungen haben vorrang

00:22:21: Ich nenn's immer Gruppenleitung sagen immer Störung haben vorang um auf stöhrungen einzugehen die sowieso im raum sind.

00:22:30: Also das Lernsignal ist ja ganz deutlich, dass eine Störung irgendwie immer wieder kommt.

00:22:35: Und jetzt nehmen wir uns mal in Sucht zu sagen... Die Störung hat jetzt Vorrang!

00:22:40: Wir müssen es betrachten und ich glaube, die nehmen sich den Vorrang und so hat sich auch gesagt der Take-President.

00:22:48: Die nehmen sich dem Vorrang weil er die Gruppe mit diesem Lern-Signal umgeht Also wie einen uners gesprochenen Konflikt, eine Überforderung die da kommen.

00:22:58: Die unterschiedlichen Bedürfnisse.

00:23:00: Da muss immer einer auf die Toilette gehen.

00:23:01: Einer hat fängt immer irgendwie...eine Person fängt ja immer an irgendwas zu essen.

00:23:05: Das ist ja ein Aspekt zu gucken, diese Störung als Beobachterung also aus Lernquelle zu betrachten damit die Gruppe besser versteht Was passiert denn hier jetzt gerade mit uns in der Gruppe?

00:23:22: Ja, was passiert dann?

00:23:23: Also was verändert sich jetzt in der Gruppe wenn man das jetzt tatsächlich thematisiert und wenn man da auch vielleicht so eine Art Routine entwickelt Da eben auch ja einfach ganz normal hinzuschauen.

00:23:36: Was gibt es hier eigentlich für Betroffenheiten?

00:23:41: Also ich glaube wichtig ist es nehmen Aspekt dass diese Unterscheidungen zu haben Was gehört irgendwie zur Person Und was erzählt uns eine Störung möglicherweise als Reaktion über eine Gruppe?

00:23:58: Ja.

00:23:59: Und ich glaube zum einen ist es so, dass zur Person als solche wenn's da eine Störung gibt zu gucken hat das etwas mit der Gruppe zu tun oder ist das ne Störung die sozusagen da ist.

00:24:11: also wenn nicht ein Beispiel Wenn ich Angst vor Gruppe habe Dann ist es ja etwas, was – denn gibt's das worauf meine Sozialisierung?

00:24:19: Da mags andere Themen geben die mich dazu verleiten eine Angst vor Gruppe zu haben.

00:24:28: Und das ist erstmal was, was in mir inherent ist.

00:24:31: und nichtsdestotrotz hat sie einen Wirkung auf Gruppe und aber durchaus zu sagen können nicht sich mit dem Individuum zu beschäftigen sondern auf der Gruppenebene zu bleiben und zu sagen dann welche Wirkung hat dieses Verhalten jetzt auf die Gruppe und für die Grupe.

00:24:46: Und ich glaube, das ist sozusagen ein Aspekt, auf den ich ja gucken würde.

00:24:49: und dann zu gucken und wie reagiert die Gruppen da drauf?

00:24:53: Es kann ja durchaus sein, dass es einzelne Gruppenmitglieder gibt, die auch Angst vor Gruppe haben und sich dann auch äußern sagen, also ja, es kann nicht nachvollziehen!

00:25:01: In dem Moment entsteht der Verbindung in dem Mensch besteht Beziehung und da wird ja was verhandelt, wie gehen wir als Einzelne und als Gruppe mit?

00:25:10: dem Bedürfnis Einzelner um das zu nutzen, damit die Gruppe als Ganzes sich wirklich einfach besser verstehen kann.

00:25:18: Und es geht nicht um Verstehen so wie beide verstehen's jetzt gut sondern dass Gruppen geschehen als solch ist also die Störung in der Spannung aufzunehmen anzunehmen sie nicht lösen zu müssen Sondern dynamisch damit zu arbeiten.

00:25:34: Ja super spannend.

00:25:35: lass uns mal auf ein ganz typisches Phänomen gucken da mit.

00:25:39: Also ich beschreibe mal Es ist eine Gruppe Und jetzt ist eine Person, die also wiederholt – also sagen wir mal so über drei Treffen hinweg sich jedes Mal extrem viel Raum nimmt.

00:25:52: Also sich ständig meldet, ständig irgendwas sagt, fragt und so weiter.

00:26:00: Jetzt haben wir ja die erste Brille.

00:26:02: sehe ich das als sozusagen Personenphänomen oder sehe es als Gruppenphänomien?

00:26:09: Wie würdest du das jetzt erst mal untersuchen, wo es dann hingehört?

00:26:14: Naja also gibt ja zwei Aspekte.

00:26:17: Zum einen ist es auch so wenn die Gruppe, wenn's sozusagen keine Reaktion in der Gruppe gibt kann ich auch sagen so wahrscheinlich jetzt keine Bewendigkeit zu geben.

00:26:28: Die Gruppe scheint das nicht als Störsignal anzusehen.

00:26:32: Dann ist eine Frage muss sich überhaupt irgendwas tun!

00:26:35: Wenn aber die Gruppe immer wieder sagt so, also es ist wirklich ein bisschen nervig hier.

00:26:40: Und wieso meldest du dich?

00:26:42: Kann ja auch einer Spekt sein dann zu sagen und wie gehen wir jetzt als Gruppe damit um.

00:26:48: Das kann ja auch dann und dann sind wir natürlich beim Gruppenphänomen und dann zu untersuchen, was ist sozusagen die Wirkung, die dieses Verhalten auf der Gruppe hat.

00:26:58: Denn das finde ich darf man nicht ganz vergessen, gerade so eine Person, die Raum einnehmen nehmen anderen den Raum und es mag aber auch durchaus Personen geben, die das ganz gerne haben, dass sie sich zurücklehnen können.

00:27:10: So ein bisschen Vorjurismus, nenn ich immer.

00:27:13: Sich das net anschauen, das verandere arbeiten und richtig was tun in der Gruppe mit der Grupe?

00:27:19: Und das bedeutet natürlich auf der anderen Seite auch wie viel Verantwortung gebe ich denn da auch ab!

00:27:25: Also das ist ja auch eine Frage.

00:27:27: also wenn ich mir eine Gruppe so angucke um dabei zu bleiben.

00:27:31: Es gibt natürlich einen Personenphänomen und das kann man persönlich besprechen.

00:27:36: Und spannender ist doch zu gucken, als Gruppenphänomen wie geht die Gruppe damit um?

00:27:40: Was verhandelt die Grupper denn da auch?

00:27:42: Also Raumeinnehmen kann auf der einen Seite sagen, dass bei denen ich Verantwortung für mein eigenes Lernen, super!

00:27:52: Auf der anderen Seite hat es natürlich auch was mit Macht zu tun.

00:27:54: also je näher ich Raum einnehme, desto machtvoller bin ich erstmal in dieser Gruppe.

00:28:04: Ja, inwiefern?

00:28:07: Ich bestimme ja damit durchaus auch Themen mit.

00:28:12: Also ich sorge ganz deutlich dafür, dass ich zum einen Verantwortung für andere übernehme und zum anderen auch indem ich den Raum gestalte, indem ich Themen setze – ich auch durchaus ein Einfluss darüber habe.

00:28:28: welche Fragen sind werden denn hier gefragt!

00:28:31: Wer wird denn hier

00:28:31: gehört?!

00:28:34: Welche Themen werden eingebracht?

00:28:35: und damit bin ich in meiner Funktion, die ich da ins Erwolle einnehme auch durchaus machtvoll.

00:28:42: Und das darf man ja auch nicht vergessen finde ich.

00:28:44: Macht ist ja nicht was gegebenes sondern die anderen Gruppenteilnehmenden geben mir ja auch Macht wenn es die Personen mit sie meldet indem Sie mir den Raum geben Und das zu verhandeln, nämlich du nimmst dir da ganz schön viel Raum.

00:28:59: Ja aber die gibt's ihm hier auch.

00:29:00: so ja und was wäre dann?

00:29:02: Und wie gehen wir damit um?

00:29:03: also wie viele raumbrauchenden andere personen auch?

00:29:06: und dann zu gucken wenn sie mir wieder mit dem wieder der autonomie will ich jetzt den raum einnehmen und es mehr in scheiß egal was alle andern sagen oder merke ich?

00:29:14: naja also dass hat eine konsequenz für mich.

00:29:17: wenn ich in der gruppe mit mir weiter in diese position rausnehme dann gibts ja auch die gefahr Thema Interdependenz.

00:29:25: Dann gibt es ja auch die Gefahr, dass die Gruppe mich vielleicht irgendwann aus der Rubau schmeißt und das würde ich ja auch nicht.

00:29:31: Also Verhandlung nach außen und Verhandlungen nach innen – was will Ich mit mir?

00:29:36: Und was will ich von der Gruppe?

00:29:39: Na, ich fand jetzt erstmal nochmal interessant.

00:29:41: Mit Blick auf die Leitung hast du ja ganz am Anfang gesagt naja da muss die Leitungen erst mal gar nichts machen solange die Gruppen nicht erkennen lässt, dass sie stört.

00:29:48: So, jetzt könnte es aber ja sein.

00:29:50: Jetzt nehmen wir mal an du als Professorin hast eine Lerngruppe und die kennen sich jetzt auch noch gar nicht so lange Und du bist jetzt ja dafür auch ein Stück verantwortlich dass die da auch gut lernen.

00:30:00: So wäre das dann nicht doch in deiner Verantwortung das zumindest zu thematisieren?

00:30:06: Oder sagst du nö Das ist kein Bier.

00:30:09: Ich

00:30:09: glaube also in aller Ernigkeit ich glaube es kommt drauf an ob's mich nervt Irgend einem Zeitpunkt.

00:30:17: Und dann finde ich ja durchaus der Gruppe zur Verfügung zu stellen, so wie erleben sie denn gerade das Gruppengeschehen?

00:30:25: So und den kann es ja sein dass ein paar sagen oh alles ganz toll ist irgendwie läuft's dann doch nicht so.

00:30:31: ah was läuft denn da nicht so?

00:30:33: also ich finde dass das eine ist ja mein eigenes erleben zur verfügung zu stellen oder mein eigener erleben einer gruppe auf auktorieren zu wollen und zu gucken.

00:30:42: hat die gruppe dasselbe erleben wie ich?

00:30:46: Also wie viel Vermutungen, Hypothesen stelle ich denn an?

00:30:51: Wie diese Gruppe darauf reagiert?

00:30:53: und das kann ich ja abklären indem ich so etwas wie eine Frage stelle.

00:30:57: Wie geht es Ihnen gerade mit der Gruppe?

00:30:59: Was passiert mir grade im Gruppengeschehen?

00:31:02: So... Ich hatte letzte Woche das erste Mal... Erste Semester Und dann haben die sich gegenseitig vorgestellt und dann war hinterher sehr spannend für mich die Frage Haben sie jetzt sozusagen als Gruppe diese Aufgabe

00:31:20: erledigt?

00:31:21: Und dann war erst mal Irritation, weil Sie haben es natürlich nicht gemacht.

00:31:25: Das ist ja eine Frage auch so, wie reagiert eine Gruppe?

00:31:29: also wenn einer eine Person vorlegt oder einen Gruppe vorlegt und dann folgen die anderen, das ist ja auch spannend.

00:31:35: So ja naja wir haben die Aufgabe anders verstanden.

00:31:37: Also trotzdem haben sie hier so gemacht wie die erste Gruppe Also auch zu erkennen, was für eine Dynamik sowas ... Wer geht als erstes vor?

00:31:47: Wer bestimmt den Raum?

00:31:49: Wer folgt da?

00:31:50: Wer ist in der Lage dann zu sagen, das machen wir anders.

00:31:54: Und das mitzubekommen und der Gruppe zur Verfügung zu stellen im eigenen Lernprozess, im eigenen Erleben sich selbst besser zu verstehen.

00:32:03: Das finde ich ist für mich ne Aufgabe.

00:32:06: Da mag ich persönliche Präferenzen haben!

00:32:09: Ich find's wichtig die nicht der Gruppe als erstes zur Verfügung zu stellen, sondern zu erkunden auch immer.

00:32:17: Er so ein bisschen neugierig forschend.

00:32:22: ist es das was da gerade passiert oder ist das sozusagen nur mein eigenes erleben?

00:32:27: Das heißt aber immer jetzt wenn ich dich höre dann würdest du immer sagen die Rolle der Leitung oder der Moderation liegt eigentlich darin vor allen Dingen das System beim Beobachten seiner selbst zu unterstützen

00:32:40: Ja.

00:32:41: Also, ohne dass man jetzt zu stark reingeht ist sei denn man hat jetzt selber eine Störung dann muss es ja auch okay sein dir auch zu sagen oder?

00:32:50: Auf jeden Fall und ich finde auch da also ich habe schon mal irgendwie auch gesagt oder fühle mich ein bisschen verarscht das ist natürlich in der Reaktion meinerseits Ja, also da habe ich auch nicht super nachgedacht.

00:33:01: Das gebe ich zu!

00:33:02: Da habe ich mir nicht darüber Gedanken gemacht ob ich das jetzt hypothetisch zur Verfügung stellen soll sondern da kam eine spontane Reaktion so habe ich es genannt und dann auf der anderen Seite zu merken Da habe ich was ausgelöst und das ist ja auch spannend immer wieder.

00:33:21: Und du wirst vorhin die Professur angesprochen, immer wieder da hab' ich eine Rolle und werde in Savole auch als Mensch gesehen.

00:33:28: Und als Mensch habe ich auch Emotion.

00:33:30: Diese Gehirn da in meinem Rollenverständnis nicht unbedingt rein!

00:33:33: Und trotzdem haben sie eine Auswirkung um zu gucken, wofür trete ich denn jetzt hier an?

00:33:40: Also es gibt natürlich auch einen Unterschied zu sagen, es gibt eine Lehrveranstaltung.

00:33:44: Da gibt's ne Vorlesung und da muss was gemacht werden.

00:33:46: oder auch in deinem Fall... ...da gibts nen Seminar, da gibts ein Workshop, da willst du was erreichen,... ...dann gibts Ziele die vereinbart worden, dann gibts n'n Auftrag zu.

00:33:54: Dann wird der Raum den Du gestaltest.

00:33:58: Der wird nicht offen-und frei!

00:34:00: Und ich höre oben einfach mal und schaue mal und nehmen uns mal Zeit.

00:34:04: Sondern da wirst du schon irgendwie intervenieren in einer Art und Weise dass du am Ende in irgendeiner Weise zum Ziel kommst, weil du hast ja ein Zielbild vor Augen.

00:34:14: Und ich finde sich bewusst zu sein was ist meine Rolle die ich für diese Gruppe spiele oder die ich in dieser Gruppe habe?

00:34:24: Ist einen Aspekt um sich auch mit dem Thema Macht aus nahe zu setzen also auch zu gucken welche Rolle Arturität Aufgabe habe ich in und mit dieser Gruppen Und das aber auch nicht verfügt zu stellen.

00:34:38: Ich moderiere hier was oder ich mediere hier war, so dass ich bin hier da für die Beratung und mir ist es wichtig.

00:34:44: Es kann aber auch sein, dass ihnen auch etwas anderes wichtig ist.

00:34:47: und dann sind wir wieder bei dem Thema Spürungen neben Vorrang.

00:34:50: Was ist bei Ihnen gerade wichtig?

00:34:52: Was ist wichtig für mich zu verstehen damit sie Arbeitsfähigkeit haben?

00:34:58: ja total und ich frage mich gerade wie?

00:35:02: Also was gibt's vielleicht noch so für Analyse Möglichkeiten?

00:35:06: also es gibt Also wir übertreiben es jetzt mal.

00:35:09: Es gibt jetzt halt ein Konflikt in der Gruppe, also aus dieser Störung oder was weiß ich vielleicht auch aus diesem da ist eine Person die immer ganz viel sagt dann stellt man zur Verfügung Dann reflektiert's die Gruppe und auf einmal BAM haben wir einen Riesenkonflikt.

00:35:23: so und da gehts heiß her Wie würdest du das erstmal beobachten?

00:35:28: Also wie würdest Du oder welche Möglichkeiten gibt es das überhaupt einzusortieren?

00:35:35: Was das ja zum Gruppenkonflikten

00:35:38: Und ich glaube auch da wieder wichtig, wie sehen einzelne Gruppenmitglieder das.

00:35:44: Und ich finde da auch wichtig nicht nur die zu hören, die ich so immer höre, sondern auch zu gucken was es dann gibt.

00:35:56: Gibt's ja sowas wie einen Gruppenkonsens in irgendeiner Art und Weise?

00:36:01: Und damit mal nicht unbedingt, es gibt immer eine gemeinsame Position oder Entscheidung.

00:36:06: Sondern einfach gibt es sowas wie auch vielleicht eine Gruppennorm die sich da gebildet hat, wie mit diesem Konflikt umgegangen wird.

00:36:14: und ich finde was wichtig ist in so Gruppen konflikte dürfen sein!

00:36:21: Die sind nix Negatives.

00:36:23: also an den Ankonfliktenkt ja häufig dieses wirklich negative ich sag mal ein bisschen der negative Scheißhaufen Boah, es darf auf gar keinen Fall sagen.

00:36:31: Konflikte wollen wir nicht!

00:36:32: Ja genau, ein Konflikt bedeutet doch erst mal nur da gibt's irgendwas in Getriebe das funktioniert jetzt hier nicht.

00:36:42: und dann zu gucken was funktionieren sie aber auch?

00:36:46: In den seltensten Fällen ist es doch die Sachebene.

00:36:49: In den meisten Fällen isst doch irgendetwas auf der Beziehungsebene wo ich nicht gesehen werde, nicht gehört werde eins meiner Bedürfnisse nicht befriedigt wird.

00:36:59: Klammer auf, bin nicht für Bedürfniszufrieden verantwortlich.

00:37:01: Kann man sich überlegen und ich glaube das sind so Aspekte zu beachten.

00:37:09: Wie machen wir es hier miteinander?

00:37:11: Und auf wahrzusehen Konflikt zeigt mir noch erstmal da gibt's irgendwas ins System was angesprochen werden möchte.

00:37:18: Irgendwas in System was auch nicht vereinheitlicht werden möchte und Ich finde dass ist ja auch eins einer dieser aspekte.

00:37:28: wie werden auch an die Valenzen ausgehalten in dieser Gruppe.

00:37:33: Der eine möchte sofort ein Konflikt lösen, und der andere eben nicht!

00:37:36: Und das ist ja erstmal beides.

00:37:38: darf, dass nebeneinander bestehen oder mit Widerspruch... Oder bin ich in der Lage zuzuhören ohne dich sofort davon überzeugt zu müssen, dass das Gegenteil der Falle ist?

00:37:49: Und sozusagen damit umzugehen und zu gucken ...Konflikt?

00:37:54: Zubi, der ist erst mal da, er zeigt uns wieder irgendwas.

00:37:57: Da gibt's was zu beobachten, da gibt es was zu lernen.

00:38:00: Und wie gehen wir dann um?

00:38:04: Ja, du hast eben schon das Stichwort Gruppennorm genannt.

00:38:07: Ich glaube es ist eine gute Überleitung zu dem S. Wir waren ja jetzt bei ich und wir und Ruth Kohn hat diese vier Faktoren-Logik auch geprägt.

00:38:19: Magst Du die erstmal vorstellen und dann können wir vielleicht noch mal die anderen beiden Faktore an die wir jetzt nicht so stark besprochen haben.

00:38:28: Genau dass ich beziehe sich auf einzelne Personen in einer sozialen Situation, wie ich es jetzt nennen würde mit den individuellen Begriffensten, Gefühlen, Kompetenzen und sonstigen Anteil die Teil der Sozialisierung sind auch.

00:38:45: Das Video ist ja tatsächlich die Beziehung zwischen einzelnen Gruppenmitgliedern.

00:38:51: Das ist da, wo auch die sogenannten Normen entstehen.

00:38:56: Was für Rollen macht Kommunikationsstrukturen, die es da irgendwie auch gibt und wo natürlich auch so Aspekte reinkommen wie typisch Gruppen in dänischer Raum was wie Intimität Zugehörigkeit macht Und dann beschreibt sie ja als den Faktor S. So schön also zu sagen was ein Thema sein kann Aufgabe oder eben auch eine inhaltliche Zielsetzung, wenn ich jetzt mal auf Organisationsebene betrachte wie ein gemeinsames Ziel oder auch eine gemeinsame Aufgabe.

00:39:31: Und ich glaube was wichtig ist, dass dieses Ziel also das S nicht losgelöst ist sondern eben auch immer im Zusammenarbeit und der Spannung zu Ich und wir steht.

00:39:44: Als vierten Faktor hatte sie ja den Globe, also zeigen die äußeren Rahmenbedingungen und, oder auch die Umwelt in deren Gruppen eben auch arbeiten.

00:39:54: Da gibt es – und das ist mit dem Aspekt auf Organisationen natürlich auch so was für organizonale Strukturen,

00:40:01: Vorgaben

00:40:03: und – und darüber haben wir vorhin gesprochen – auch sowas wie gesellschaftliche Kontexte.

00:40:07: also auch zum Thema Partizipation Demokratieverständnis kann das durchaus einen Faktor sein der da berücksichtigt wird.

00:40:17: Spannend, weißt du was ich nämlich dachte?

00:40:20: Das mit dem S wäre so das gemeint, was ich ganz gerne als das dritte bezeichne.

00:40:27: Aber das würde ja Rotkorn.

00:40:29: dann bei dem Vier verorten also mit dem Dritten meine ich ja diese emergente Qualität.

00:40:34: Also eine Gruppe entwickelt mit der Zeit gewisse Regeln häufig ja auch kulturelle Regeln, Spielregeln.

00:40:43: Die dann alle bespielen und alle verhalten sich danach.

00:40:46: das ist gar nicht mehr so unbedingt zu reflektiert aber man kann es auch Norm nennen.

00:40:51: also man macht das hier so oder man macht es hier nicht so Ja?

00:40:55: Und dies oder jenes Verhalten wird hier bei uns in der Gruppe gerne gesehen und dieses und jenes verhalten wird ihr gar nicht gerne gesehen.

00:41:03: da wollen wir alle die Augen

00:41:05: Und

00:41:05: da hätte ich jetzt gedacht, das ist das S. Aber das ist es gar nicht!

00:41:09: Das S ist wie du sagst eine Aufgabe, ein Ziel, ein Zweck...

00:41:14: Irgendwie sowas.

00:41:15: Genau und das ist da wo es ja auch durchaus häufig in Organisationen Konfliktpotenzial gibt denn wenn es über Ziele- und Erwartungen oder Arbeitsaufträge keine Klarheit gibt die irgendwie Fokus und Orientierung schaffen dann geht's eher ins Konflikteere.

00:41:34: Mit dem S haben wir über das S ein geteiltes Verständnis.

00:41:39: Also, dass ich und es wir in Zusammenhang mit dem S ist immer wieder eine dynamisches Spannungsverhältnis.

00:41:49: also insbesondere wenn Organisationen sich verändern hat es ja immer eine Auswirkung auf alles drei.

00:41:56: Und sozusagen... Ja, also wie gehen wir sozusagen dynamisch mit diesen sozialen Interaktionen die es da in Unterschiedlichkeit gibt auch um.

00:42:07: Also ich würde ja jetzt mal fast behaupten dass in den meisten Fällen

00:42:13: nicht

00:42:13: klar ist wo kann man eigentlich gerade gemeinsam arbeitet?

00:42:17: Ja und das ist ja auf der Grund warum wir uns ein Organisation beschäftigen Christina.

00:42:25: Und was wir natürlich noch mal ganz deutlich sagen müssen, eine Organisation ist keine Gruppe.

00:42:29: Eine Organisation ist auch nicht die Summe aller Gruppen, die es in einer Organisation gibt.

00:42:34: und ich finde das wird nochmal so schön deutlich wenn man auch sagt naja also das vorhin am Anfang mal gesagt Es macht für eine Gruppe einen großen Unterschied wer da dabei ist und wenn jemand rausgeht und jemand neues reinkommt dann muss man sich eigentlich erstmal wieder ein bisschen neu sortieren.

00:42:48: Das ist ja eine Organisation anders.

00:42:50: Also ich kann zum Beispiel natürlich ein Teammitglied in meinem eigenen Team total vermissen für die Organisation, wo vielleicht vierzigtausend Leute arbeiten, aber jetzt diese eine Personalwechsel nicht so relevant wahrscheinlich.

00:43:04: Genau

00:43:04: und auch andersrum es kann durchaus sein dass an dieser einen Person Auch wenn sie als im Blick auf eine Aufgabe, als solche nicht relevant ist.

00:43:16: Sie aber trotz alle denen für das Gruppengefüge und dass ich und es wir, also eher aus Wir und Ich bezogen trotzdem eine so große Relevanz hat, dass es bei Veränderungen auch starke Veränderung in der Organisation gibt.

00:43:32: Guck mal, das war ein spannender Punkt!

00:43:34: Das heißt nehmen wir mal an...ich mach's jetzt mal ganz böse, irgendein Low-Performer Ich sag's extra auch abfällig, wenn so wieder mein Unternehmheit drüber geredet wird.

00:43:44: Also unseren Low-Performer wird jetzt sozusagen gekündigt und hatte aber in einer Gruppe im Bereich ich und wir eine extrem wichtige Rolle, dass das Team danach insgesamt in seiner Leistung total zusammenklappt?

00:44:02: Ja!

00:44:03: Das ist möglich,

00:44:04: ja?!

00:44:04: Es ist

00:44:04: möglich!

00:44:06: Interessant.

00:44:07: Und das ist ja, und glaube ich das auch eines einen Aspekt, dass irgendwie zu verstehen, ist.

00:44:13: ja also zum Einen der Mensch mit dem Ich ja eingebettet als eigenständige Person oder Beziehungswesen und im Rahmen Es ist auch nach Aufgaben bezogen und im Raum von Wie es ein Gebetter in größerem Kontext ist, dass alles eine Rolle spielt.

00:44:29: Also ich kann das Eine nicht ohne das andere denken!

00:44:31: Und ich glaube, deshalb ist es wichtig zu gucken auch.

00:44:34: Also wenn wir über Übernahmen reden oder jetzt auch was für eine Auswirkung wird AI auf Unternehmen haben – ist ja auch eine Frage wozu braucht das einzelne Person vielleicht dann doch?

00:44:49: Um eben genau das sozusagen in des S zusammenzuhalten den Spannungsverhältnis zur Ich und Wir?

00:44:59: Ja, absolut.

00:45:00: Und ich glaube da ist auch ein großer Handlungsbedarf.

00:45:02: also Ich würde jetzt auch sagen für Führungskräfte oder Führungen an sich Ist es doch ein wahnsinnig wichtiger Blick immer wieder dahin zu schauen Was ist das S dieser Gruppe?

00:45:12: Also woran arbeiten wir hier eigentlich und was ist eigentlich im Kontext jetzt gerade los?

00:45:17: und was verändert sich Da was ja einen riesen Einfluss gerade auf uns hat genau

00:45:23: Und vor allen Dingen auch zu gucken, dass mit Rotkorn aus dem humanistischen Menschenbild zu kommen ist.

00:45:32: Das Menschen ja veränderungsfähig und veränderung will ich erst mal sind und auch Entwicklungsfähig.

00:45:39: Und natürlich zum einen selbst so stimmt handeln können und zum anderen natürlich auch im Rahmen von Organisationen immer ja auch im Organisationskontext handeln.

00:45:48: Und die Frage ist doch da, stelle ich für den Einzelnen einen Kontext zur Verfügung oder suchte einzelne sich ein Kontext wo genau er die Wirkung entfalten kann und wo er als Ganzes betrachtet wird?

00:45:59: Ich finde das ist ja nochmal einer Aspekt.

00:46:01: also der Mensch kommt ja nicht nur mit seinen Kompetenzen Aufgaben und Wissens unternehmen sondern der bringt ja auch noch diese dritte Kompetenz – ich nenne es sozusagen die erleuchtete Kompetence vielleicht auch mit nämlich er bringt sich mit ein.

00:46:16: Und der Mensch ist ja sozusagen als rational handelndes Menschen, baut da nicht nur Aufgaben ab und sorgt dafür dass das Eremonation funktioniert als solches sondern er bringt sich mit einen und es sich mit einzubringen ist halt auch meine ganz andere Komponente die häufig wenn ich sozusagen den mensch in der einzelnen als Objekt betrachte und sozusagen als Abjekt der Veränderung das wird schon passen.

00:46:40: also den schieben wir jetzt von rechts auf links Dabei nicht zu berücksichtigen, dass der Mensch ja kein Homo-Ekonomikus ist sondern erst mal ein emotionales und irrationales Wesen.

00:46:53: Emotionale, irrationale Wesen!

00:46:57: Ja ich meine es stimmt natürlich voll aber das müssen wir noch ein bisschen Liebevoller sagen.

00:47:05: Ich finde es schon liebevoll gesagt.

00:47:10: Sag mal... Wir nähern uns ja leider, weil wir heute eine kleine zeitliche Begrenzung haben schon dem Ende.

00:47:17: Was haben wir denn wenn wir jetzt nochmal auf Themenzentrierte Interaktion schauen?

00:47:21: Vielleicht nicht angesprochen oder was haben wir darüber hinaus nicht benannt, was die aber noch wichtig wäre?

00:47:31: Also ich glaube ein Aspekt der den ich nach richtig finde, wir haben Ihnen in Teilen angesprochen ist das Thema mit den Konflikten und ich finde ist ja auch in Bezug nochmal zu dem Thema Automomie und Interdependenz.

00:47:45: Da noch mal für mich wirklich zu verstehen, es ist kein Widerspruch, sondern zwischen den beiden gibt es halt diese produktive Spannung.

00:47:54: Und wichtig ist die Spannungen

00:47:56: nicht

00:47:56: zu vermeiden oder lösen zu wollen, sondern einfach zu gucken

00:48:01: wie

00:48:01: gehen wir mit diesen Spannungs- als Lernsignal um?

00:48:07: Sie nicht forschend auflösen zu wollen sind, die sind ja da.

00:48:10: Also sie haben Grunde warum sie da sind und sie haben eine Funktion.

00:48:13: Da hat in den Kontakt zu gehen das Aushalten, zu benennen, reflektieren und zu bearbeiten Und ich finde das ist auch ein Plan, einen Thema von Entwicklung also gemeinsam zu gucken.

00:48:25: wie machen wir es hier miteinander individuell und organisational?

00:48:31: Gibt es da irgendeine Methodik oder gibt's irgendwas als mal angenommen?

00:48:34: und hört jetzt jemand zu und sagt, ja genau.

00:48:36: Und morgen habe ich ein wichtiges Meeting und dann müssen wir jetzt auch wirklich mal aufhören immer diese Konflikte so zu tabuisieren oder unterm Teppichkehren zu wollen oder wie auch immer?

00:48:48: Wie kann man sich denn da mal ran tasten?

00:48:51: Fragen!

00:48:54: So einfach das Klingel ist.

00:48:56: Tatsächlich fragen... Ich merke zwischen uns beiden irgendwie eine Spannung.

00:49:02: Bin ich damit alleine oder spürst du die auch?

00:49:07: Und das ist glaube ich auch ein Aspekt, um dann zu merken und in der Aufregung oder eine Unsicherheit, die es in dieser Situation gibt.

00:49:15: Die sozusagen sich selbst zu spüren und zu merke.

00:49:17: Das ist jetzt mir richtig wichtiges Thema.

00:49:22: Auch dass sozusagen Kommunikation zu bringen, wo ich bin jetzt gerade wirklich aufgeregt weil ich merke, dass es mir ein wichtiges Anliegen und ich würde mit dir gerne nochmal anders drauf gucken.

00:49:31: Also deshalb auch da eher wirklich diesen nicht-missionarischen müssen jetzt hier was lösen, sondern eher so du.

00:49:40: Ich bin dann neugierig irgendwie.

00:49:43: Wie kriegen wir das jetzt hier miteinander hin?

00:49:46: Und ich glaube sozusagen in dem Zuhören... Was hat der andere zu sagen und dann nicht gleich wieder in die Verteidigung zu gehen.

00:49:55: Ja aber ich habe doch!

00:49:56: Sondern so ah das ist ja sozusagen.

00:49:58: Ich mag das Wort spannend nicht so gerne, aber es ist irgendwie für mich aufschlussreich.

00:50:03: Wie kommst du da drauf?

00:50:04: Und wo hast du's bemerkt?

00:50:05: also auch da konkret zu werden und nachzufragen woran machst du das fest?

00:50:11: Und wirklich in der Sprache jetzt war es gerade eine harte Journalität.

00:50:13: Es ist wirklich eher so.

00:50:15: ich wills verstehen!

00:50:17: Du bist mir wichtig und ich möchte verstehen wie gehen wir hier miteinander um?

00:50:23: Und ich habe sehr festgestellt die wenigsten sagen dann ne machen wir nicht Ja, wobei

00:50:29: wenn man auf eine Gruppe guckt vielleicht noch mal hier so ein bisschen reingepixt.

00:50:33: Mal angenommen wir haben so dieses typische Pseudokonsensmuster das heißt Harmonie geht über alles.

00:50:38: man muss sich einig sein Unterschiede sind böse und schlecht Man darf nicht widersprechen.

00:50:44: also mal angenommen Wir haben so ne Gruppennorm Und jetzt kommt eine.

00:50:49: Also Teilnehmerin dieser Gruppe fasst sich ein Herz und sagt Mensch sag mal Nehmt ihr das eigentlich auch so wahr?

00:50:56: Irgendwie habe ich den Eindruck, wir haben hier eine Spannung miteinander.

00:51:00: Also da wäre ja sehr zu erwarten dass alle dann sagen nein auf gar keinen Fall!

00:51:09: Wie kommst du denn darauf?

00:51:11: Nee nicht wie kommst Du darauf?

00:51:12: würden sie noch nichtmals fragen sondern lass uns mal hier was haben wir heute auf der Tagesordnung?

00:51:17: oder ach guck mal Marion hat Kuchen mitgebracht schön

00:51:21: Naja, und das glaube ich aber auch ein Aspekt ist also zeigen da haben wir eine Spannung.

00:51:26: Das ist ja dass es wir Und wieder die frage auch jetzt bin ich in der gruppenynamik wer dafür sie sprechen Sondern von sich aus zu gehen.

00:51:33: so ich spüre hier eine spannung.

00:51:36: Und wie geht's damit nicht gut?

00:51:39: Und das kann also das kann auf einem fruchtbaren Boden fallen oder auch nicht?

00:51:44: mich habe gerade noch gedacht naja und Ist die ist die person der Meinung, dass sie die einzige ist, die da so fühlt.

00:51:54: Also das es da Spannungen gibt und dann ist ja auch eine Frage, also wer setzt diese Norm?

00:51:59: Die Norm hat ja eine Funktion, die Norm dient ja jemanden und in der Regel dient sich jemandem, der maftvoll ist.

00:52:04: Und dann mal zu überlegen wie näher ich mich denn dem?

00:52:08: Und das ist glaube ich unterschiedlich auch im eigenen Verhalten.

00:52:11: Das kann was Verbales sein, was Non-Verbales aufzumerken.

00:52:16: Wie komme ich mit dieser einen Person jetzt so in Kontakt?

00:52:20: Also zu sagen, wie schaffe ich den anderen so wahrzunehmen?

00:52:25: Mich auf zuzumuten.

00:52:27: Mut ist wichtig und in Beziehung miteinander zu bleiben, zu sagen zu mir ist es jetzt hier wichtig und ich merke das... Und ich will da auch nicht wieder rüber huschen!

00:52:38: Sondern hier gibt's jetzt ein Thema, das setze ich.

00:52:40: Das braucht natürlich auch einen Teilen sicherlich auch Allianzen oder Kooperationen.

00:52:44: Und die Frage auch da zu gucken, das sind wir wieder beim Vier dass wir nicht auf Gesamtgruppe, sondern das wir auch in zwei, drei oder vier oder fünfer Beziehungen.

00:52:55: Was braucht's denn dann es ansprechen zu können?

00:52:59: Ja!

00:53:01: Ja du Annika vielleicht so zum Abschluss gibt es für dich irgendein Satz oder irgendeinen Bild oder irgenden Motto oder irgendwas was Dich anleitet wenn Du so ein Gefühl für eine Gruppe entwickeln willst oder wenn Du sagst funktioniert eine Gruppe gut.

00:53:21: Daran mache ich das fest.

00:53:23: oder dieses Bild leitet mich, oder dieser Satz ist wie mein Mantra wenn ich an gelingende Gruppenarbeit denke oder so.

00:53:32: Ich glaube ein Einerspekt ist Vertrauen in den Gruppen und ihren Prozess.

00:53:40: Das ist... Und ich denke mir dass immer wieder auch in der Gruppennynamik oder auch in den Vorlesungen so die kriegen es hin Ich hab der Vertrauen.

00:53:50: Also ich bin da nicht sozusagen als Heil-Heilmittel, sondern da gibt's einen Raum den kann ich irgendwie schaffen und die kriegen das miteinander hin.

00:53:59: Vertrauen in Gruppe!

00:54:00: Und ich habe wirklich ... Ich hab letztes Wochenende sagte ich mal zu mir ja du mit Gruppe, Gruppe... Ich hab Spaß an Gruppe.

00:54:07: Das ist eine ... Ich liebe Gruppe und es klappt nicht immer alles.

00:54:13: also auch ich greif manchmal so ins Klo Dass ich mir hinterher denke, so ja.

00:54:20: Da hat das Universum die erste Finger gegeben.

00:54:23: und trotzdem weiterzumachen zu gucken, dann mache ich es beim nächsten Mal anders.

00:54:27: Keine Angst vor Gruppe zu haben sondern miteinander was schaffen zu wollen!

00:54:32: Und ich glaube, dass ist ein Aspekt auch zu gucken wie beziehen wir uns aufeinander?

00:54:36: Wie muten wir uns zu?

00:54:39: Was nehme ich für mich in Gruppe mit Gruppe wahr?

00:54:43: Ja sehr schön Ja, vielen Dank lieber Annika für das tolle Gespräch.

00:54:48: und ja vielleicht sprechen wir bei Gelegenheit ja noch mal.

00:54:51: Ich frag dich gleich wenn wir auf Stopp gedrückt haben über welches Thema.

00:54:56: Vielen Dank Christina!

00:54:57: Für die Einladung war es sehr schön irgendwie auch anzuschließen an das was uns verbindet.

00:55:02: Ja genau finde ich auch.

00:55:03: Yay!

00:55:04: Tschüss Ja, das war Organisationen entwickeln.

00:55:10: Der Become Better Podcast für wirksame Führung und Zusammenarbeit.

00:55:15: Danke, dass du deine Zeit mit uns verbracht hast!

00:55:18: Gefällt dir unser Podcast?

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00:55:31: Denn das hilft uns enorm dabei weitere Menschen zu erreichen, denen es auch ein Anliegen ist eine Welt zu schaffen in der wir alle gerne leben und

00:55:40: arbeiten möchten.

00:55:41: Bis zum nächsten Mal!

00:55:42: Tschüss.

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