294. Raumentwicklung als Führungselement (Tobias Baur)
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Also das hat man ja vor vielen Jahren schon den Silos gesprochen.
00:00:03: Und wenn natürlich Unternehmen diese Silos auch noch räumlich abgebildet haben, dann darf man sich nicht so sehr wundern dass die tatsächlichen Prozesse, die ja eher sozusagen mal horizontal laufen überall anecken, an jeder verschlossenen Führungskräftetür bleibt etwas hängen.
00:00:21: und aus meiner Sicht glaube ich, dass eben Raum eine Beitrittperspektive ist für Organisationsentwicklungen und dann muss man handeln.
00:00:40: Ja, hallo!
00:00:41: Und herzlich willkommen bei Organisationen entwickeln dem Become Better Podcast.
00:00:46: Ich bin wie immer Christina Grubendorfer und ich spreche hier mit ausgewählten Gästen über Führung, über Zusammenarbeit und über Veränderungen und ich freue mich dass du mit dabei bist.
00:00:58: Heute sprechen wir darüber warum Raum mehr ist als Kulisse Veränderung ermöglicht.
00:01:07: Oft wird der physische Raum in Unternehmen ja nur als Infrastrukturthema behandelt, tatsächlich wirkt er aber auf Kultur, Prozesse und Führungen.
00:01:18: Wir wollen heute wissen wie Raum gezielt zur Wirksamkeit von Transformationen beitragen kann?
00:01:24: Und um das zu beantworten haben wir Tobias Bauer gewinnen können!
00:01:28: Tobias ist strategischer Unternehmensberater, mit Fokus auf Raum und Organisationen.
00:01:34: Und Gründer von Raumrevolution.
00:01:37: Er setzt den physischen Raum als Transformationsinstrument in Unternehmen ein.
00:01:42: Ich bin wirklich richtig gespannt!
00:01:44: Herzlich willkommen lieber Tobias.
00:01:47: Herzlich Willkommen, vielen Dank für die Einladung und für unser Gespräch.
00:01:51: Ich hoffe dass ich mich sehr freue.
00:01:52: Ja Du hast es schon fast alles gesagt.
00:01:55: Ach so, können wir schon wieder aufhören.
00:01:56: Nicht
00:01:56: ganz würde ich sagen nicht ganz.
00:01:59: Ich glaube, wir wollen ein bisschen mehr als irgendwas behaupten.
00:02:02: Wir wollen das ja auch verstehen.
00:02:03: Ja wohl wahr.
00:02:06: Wie bist du zum Thema Raum gekommen?
00:02:12: Das frage mich im Nachhinein schon auch aber ich glaube man geht so weit in die Zeit des Studiums zurück.
00:02:20: Aber ich habe irgendwann mal quasi Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieur Wesen studiert.
00:02:27: Das hat einen technischen Hintergrund.
00:02:29: Ich habe relativ schnell gemerkt, dass mich es eigentlich gar nicht so reizt um ehrlich zu sein und bin dann eigentlich im Laufe der Jahre immer mehr von der reinen Betrachtung des Raumes oder von Gebäuden auf den Nutzen, den Raum- und Gebäude ja stiften sollen gestoßen.
00:02:48: oder habe ich mich darauf fokussiert?
00:02:50: Und wenn man das tut ist man ganz schnell weg sage ich mal, architektonisch-technischen Betrachtungen von Raum rutscht immer mehr auf die Menschen zu den Raumnutzen.
00:03:00: Und dann sind das meist der Nutzende – also es ist ja Organisationen oder Unternehmen jetzt in meinem Fall und es stellt sich immermehr die Frage welchen Zweckwichen nutzen soll denn Raumräumlichkeiten aber eigentlich Gebäude und Infrastruktur stiften?
00:03:16: Und so bin ich immer mehr bei der Frage zur Organisation Nutzen, Wirkung, Gestaltung gerügt.
00:03:26: und das was ich jetzt tue habe ich natürlich die letzten zwanzig Jahre im Prinzip schon getan aber mein Fokus hat sich immer mehr ein bisschen mehr auf die Organisation dann gerichtet.
00:03:37: Und so stehe oder sitze ich heute hier, sonst spreche mit dir über organisationale Raumentwicklung.
00:03:43: Ja
00:03:44: sehr schön!
00:03:46: Lass uns doch mal tatsächlich mit einem Thema starten, das jetzt viele direkt brennend interessieren dürfte.
00:03:52: Nämlich wenn man über Räume in Organisationen nachdenkt wie steht man dann zum Thema Home Office?
00:04:01: Ja da hast du schon recht!
00:04:03: Das ist natürlich ein gegenwärtiges Thema.
00:04:06: und Unternehmen also wir sprechen jetzt im Home Office von Unternehmen mit sozusagen den Fokus auf Knowledge-Working, Wissensarbeit nicht Produktion oder Logistik meine ich.
00:04:20: Da ist das ein anderes Thema.
00:04:21: also viele Unternehmen haben natürlich die letzten Jahre festgestellt dass ihre Arbeitsmodelle Homeoffice als Beispiel stark davon geprägt sind lasse sich die Nutzung ihrer Räumlichkeiten ihres Unternehmensraums stark verändert hat.
00:04:37: aber eben nicht nur Und das hat man schon schnell festgestellt, nicht nur die pure An- oder Abwesenheit.
00:04:44: Sondern dann natürlich auch die Frage der Raum, der genutzt wird wenn die Menschen wirklich vor Ort sind wie in einem Bürohaus oder auf dem Lebensraum.
00:04:58: ist er immer noch von einer gleichen Funktion?
00:05:01: oder welchen Nutzen muss er schliften?
00:05:03: melde doch einiges der Tätigkeiten, der einzelnen Menschen und Personen mitarbeitern.
00:05:08: Ja dann im Homeoffice gemacht werden.
00:05:10: Also insofern hat sich schon auch nicht nur die Quantität sondern auch die Qualität von Raum verändert durch ja durch die veränderten Arbeitsmodelle stichtert HomeOffice darüber nachzudenken.
00:05:23: ich glaube es ist glaube ich schon Aufgabe von Unternehmen und eben nicht noch kurz ergänzen darf nicht so sehr Unternehmensabteilungen, die sich um Flächenmanagement oder von der Bauabteilung.
00:05:36: Sondern ist es eher eine Frage der aus der Organisation heraus?
00:05:39: Von Personalverantwortlich und von denjenigen, die die Organisation weiterentwickeln.
00:05:45: Genau da kommen wir jetzt ja auch auf jeden Fall gleich noch ein bisschen spezifischer hin.
00:05:50: Ich habe mich eben nur gefragt könnte es sein dass dadurch das ja die Arbeit, die man gut alleine machen kann In dem Moment, wo ich mich einfach konzentrieren muss.
00:06:02: Da bleiben die Leute irgendwie vermehrt zu Hause so also da wo es irgendwie geht und wenn sie dann ins Büro kommen Dann geht das ja um Zusammenarbeit.
00:06:14: Dann geht es um Abstimmungen, um Kreativität und und und Und da beginnt das womit du dich beschäftigst.
00:06:23: oder würdest Du das was du tust davon auch nochmal abgrenzen?
00:06:28: Ich würde schon sagen, das was du Schilders ist ein Teilbereich dessen, was ich betrachte.
00:06:37: Du hast aus der Praxis gerade berichtet Menschen sind viel zu Hause und erledigen dort eine konzentrationsintensive Arbeit aber gleichzeitig kannst du fast mitschlingen lassen dass sie das nicht tun also sozusagen keine geeignete Umgebung in ihren Unternehmerischen Räumlichkeiten vorfinden und deshalb lieber zu Hause bleiben.
00:06:59: Dann würde ich sagen, ist das nicht der optimal Fall?
00:07:01: Das macht die Praxis sein aber ich glaube es ist nicht ideal fall.
00:07:05: offen gesagt Und mir ist es ein stück zu einfach zu sagen naja Aber die praxis in der praktische richte oft ja bis sie zuhause wenn ich mich konzentrieren soll da kann Ich gut die calls machen und vertrag durcharbeiten und für die sozialen und kommunikativen Aspekte des Miteinanders gehe ich ins Büro.
00:07:24: Ich finde das alles nicht falsch, aber mir ist es dann trotzdem zu wenig weil es eher so ein Tatsachen schaffen ist.
00:07:35: Ich versuche schon Raum als Veränderungswerkzeug zu sehen und auch zu argumentieren und dann komme ich natürlich nicht drumherum.
00:07:47: Wir kommen vielleicht gleich noch drauf zu sagen okay der Blick auf die Organisation und deren Entwicklung ist relevant.
00:07:56: Wenn sozusagen in diesem Betrachtungsprozess dann auch ganz am Ende des Nachdenkens steht, ist ja wunderbar.
00:08:06: wenn wir unsere Homeoffice-Anteile aufrechterhalten und dort sozusagen konzentrationsintensiven Aufgaben erledigt werden, ist es okay.
00:08:14: aber ich plädiere dafür das nicht als gegeben hinzunehmen sondern wirklich ganz vorne anzusetzen und die Frage zu stellen, wo entwickelt sich unsere Organisation hin?
00:08:24: Und wo soll sie sich hinentwickeln.
00:08:27: Genau!
00:08:27: Das ist ja auch der Unterschied den du machst.
00:08:29: Du sagst, du machst Raumentwicklung oder Betracht des Traumentwicklungen als Organisationsentwickling.
00:08:36: holen uns doch dann vielleicht mal über so ein praktisches Beispiel rein.
00:08:39: also was es so ein typischer Case is zum Beispiel eine Anfrage ein Anliegen mit dem ein Unternehmen auf dich zukommt.
00:08:49: Welche Hürden gibt es für das Unternehmen, dass es auf dich zukommt?
00:08:53: Weil sonst, wenn es das alleine könnte, würdest du dich ja nicht anrufen.
00:08:58: Und was genau machst du dann und was ist denn hinterher anders als vorher?
00:09:03: oder was ist vor allen Dingen durch dich in die Welt gebracht, was nämlich so eine typische Infrastruktur-Abteilung oder Facility Management oder wie auch immer eben nicht hätte leisten
00:09:16: können?".
00:09:19: Also ich werde aus zwei, vereinfacht gesagt, aus zwei verschiedenen Perspektiven angesprochen.
00:09:27: Die häufigste ist wahrscheinlich nach wie vor jemanden der in einer Organisation, ob das eine Verwaltung oder Privatwirtschaft verantwortlich ist für Raum stellt fest die du es einiges geschildert hast.
00:09:39: Hoppla wir haben wie Leerstand um Office bedingt aber wir merken auch Wir haben zu wenig Besprechungsräume Irgendwas in der A zu ganz operative nahe am Raum, operative Themen.
00:09:53: Und da wird dann schon erkannt dass eine sozusagen wenig in die tiefe gehende räumliche bauliche Veränderung man zwar machen kann aber man schnell auf dem Weg der Mode oder des Trends rutscht.
00:10:11: das heißt dann in Hochglanzbroschüren gesehen, dass neue Arbeitswelt nicht benutzt bewusst diesen Begriff bedeutet.
00:10:21: Also quasi ein Kausalerzusammenhang feststehen würde, das das Offenheit Sofa-Ecke und Ähnliches bedeutet.
00:10:30: Ich überspitze ein bisschen.
00:10:37: Und wenn so eine Schilderung bekomme dann versuche ich natürlich schon zu klären, ob denn nun das Ergebnis ist oder sein soll etwas was man kennt.
00:10:51: So nach dem Motto wir sind jetzt auch dabei und machen neue Arbeitswelt.
00:10:55: Oder gibt es eine Erkenntnis dass der verhandene Raum eben die Organisation heute bzw wie sie in Zukunft so sein soll mehr beeinträchtigt als fördert?
00:11:11: ist.
00:11:13: Wenn ich da kurz mal reingehen kann, das heißt es kommt ja jemand auf dich zu und es ist ja bei uns im übrigen auch ganz
00:11:21: oft so
00:11:21: mit dem falschen Auftrag, als
00:11:24: nicht der Auftrag den du gerne
00:11:26: hättest.
00:11:27: Und auch nicht mit dem Auftrag von dem du denkst dass es dem Unternehmen wirklich nachhaltig dient.
00:11:34: und da beginnt schon deine Beratung.
00:11:36: welche Fragen stellst du in so einem Gespräch, damit die Aufmerksamkeit deiner potenziellen Kunden oder auch dann schon Kunden in die von dir gedachte Richtungen gehen.
00:11:51: Ja, ja, also nicht die vereinfachte Frage ob ein Unternehmen sage ich mal das heute nur in Neu haben möchte?
00:12:03: Oder dass was eigentlich gebraucht wird schon dem Zukunftsbild entspricht?
00:12:06: Das ist eine schon die Frage, die unter meinen Top drei ist wenn ich mit jemandem zum ersten Mal in Kontakt trete.
00:12:12: Aber das du sagst dass es bei euch ganz sicher derselbe.
00:12:16: also schon die frage welche Entwicklung ist denn gewollt?
00:12:21: oder auch gibt es bestimmte Themen die die erkannt sind deren vielleicht traditionelles entstehen heute hinterlich ist?
00:12:33: also wenn Ein Unternehmen sich sozusagen auf der formalen Seite ins Leitbild schreibt, dass man also nicht top-top Arbeitgeber in fünf Jahren sein möchte oder man auf Augenhöhe mit Kunden und Mitarbeitenden kommuniziert irgendwas in der Art.
00:12:56: Dann frage ich gerne nach solchen Zukunftsbildern Frage dann mein Gegenüber, ob denn heute genau dieses Bild was beschrieben ist in einer Vision zu beschreiben im Zielbild heute irgendwo auch sichtlich erkennbar ist.
00:13:12: Wenn dann gesagt wird nein natürlich nicht, dann sind wir auf dem richtigen Weg.
00:13:16: und aber wenn natürlich dann so Themen wie schon Führung zu halten Machterhalt, Tradition.
00:13:26: Es soll nur sozusagen ganz unten was verändert werden oben bleibt alles dasselbe.
00:13:31: dann spüre ich schon das es da ein dickes Brett wird.
00:13:35: aber offen gesagt Ich treffe auf mehr Gesprächspartner die neugierig sind auf die Wirkung des Raums weil der nicht immer erkannt gesehen oder gespürt wird.
00:13:48: Aber ich glaube im Gespräch dass relativ schnell herausgearbeitet wird und dann so eigentlich man meistens so ein Aha-Moment irgendwann kommt.
00:13:59: Und dann wird es spannend, wenn man sagt okay wie tief oder wie tief geht man denn in diese Organisation rein?
00:14:07: Weil wir haben einen Raum.
00:14:07: also das ist wirklich ja ein Eintriff in Strukturen verändert.
00:14:11: Man muss alles auf den Tisch Also kann man nicht so ein bisschen oberflächlich über die Organisation sprechen.
00:14:17: da muss auch mal eine Paar Tabus vielleicht auch ran, ein unausgesprochenes.
00:14:23: Vielleicht auch etwas was wehtut oder eben nicht sofort gesehen oder erkannt?
00:14:28: Genau ich hatte dich ja auch eben unterbrochen.
00:14:31: also wir waren jetzt sozusagen bei der Auftragsklärung stecken
00:14:34: gegeben.
00:14:34: Ja genau.
00:14:35: Also was zum Beispiel könnte das für einen Ziel sein was so ein Unternehmen verfolgt und wie könnten dann Räume auf dieses Ziel einzahlen?
00:14:43: Also eine einfache... Ein übergeordnetes Ziel ist oft.
00:14:50: Du hast eingeleitet mit dem Homeoffice-Thema, das Unternehmen schon feststellen, dass die Art und Weise ihrer Kommunikation sich verändert hat.
00:15:01: Und ich glaube auch, dass viele Unternehmen vielleicht ganz zu bestätigen nicht ganz glücklich sind darüber wie in den letzten Jahren sich Kommunikations verändert hat.
00:15:13: Da gibt es viele Gründe.
00:15:15: Also wenn man sich weniger persönlich sieht, verändert sich Kommunikation.
00:15:20: Wenn man mehr Hybrid digital arbeitet, verändert die Kommunikion und ich glaube gerade die Kommunication.
00:15:28: Und da wiederum insbesondere die spontane Kommunikations- ist für so viele Felder existenziell, würde ich was sagen, dass genau hier Raum seine vielleicht größte Wirkung entfalten kann.
00:15:44: In dem eben, und dann sag ich jetzt, wenn du sagst auf der Lösungsseite so schnell gehe ich nie auf die Lösungs- seite.
00:15:50: Ich sage nicht naja dann braucht ihr einfach ein paar Marktplätze, ein paar Kaffeelaunges das hilft euch dann.
00:15:57: im Endeffekt kann das schon ein Ergebnis sein.
00:15:59: aber wie und wann Menschen miteinander sprechen in einer Organisation hat mit Raum, ausgestaltung von Raum aber auch dann mit der Positionierung von Raum und Nähe vom Distanz.
00:16:17: Und auch von der Gleichwertigkeit von Räumen, von veränderten Hierarchieren die traditionell dargestellt werden durch Raum immer noch.
00:16:27: also da glaube ich ist für viele Unternehmen ein ganz langer Hebel wenn sie feststellen wir sprechen reden treffen uns nicht mehr so wie es eigentlich sein sollte.
00:16:37: Es bleibt etwas auf der Strecke, da ist nach einer, die ich es nenne, organisationalen Raumentwicklung ganz sicher etwas anders als vorher.
00:16:47: Da müssen auch ein paar Dinge aufgegeben werden natürlich.
00:16:51: Ja was zum Beispiel?
00:16:52: Ich stelle dir also ich sage oft so ein Beispiel über Kommunikation.
00:16:57: oder eigentlich ist ja sozusagen Begegnung noch Vorkommunikation.
00:17:01: Ich muss ja Menschen erst mal begegnen, dass überhaupt ein Gespräch zustande kommen kann.
00:17:07: und nehmen wir an, wir haben zwei Personen also nicht eine Dürrungskraft und einen Mitarbeitenden die treffen sich auf den Flur irgendwo zufällig sprechen ein kurzes Thema am sagen.
00:17:22: Herr Müller gut das ich sie treffe.
00:17:24: ich habe eine Frage zum Projekt XY auf dem Flur.
00:17:27: Dann wird es schnell geregelt, eine Minute gibt's ein Ergebnis.
00:17:30: und jetzt stellt ihr doch einfach die selben Personen vor in einem kerminiertes Treffen im Sitzungsraum der Geschäftsführung.
00:17:43: dieselben Personen Herr Müller ist fünf Minuten vor dem Termin da selbstverständlich um hier formal sauber zu sein.
00:17:51: Chefin kommt zwei Minuten danach und dann bespricht man einen Thema Ich bin ziemlich sicher, gleiche Personen ein anderes Ergebnis.
00:17:59: Und das kann man noch weiterspielen wenn man sagt die gleichen Personen treffen sich dann am Freitag in der Betriebskantine zu einem Zufällig und sitzen an selben Tisch bei Currywurst.
00:18:10: und dann wird gefragt, Herr Müller, kann ich Sie doch kurz zur Seite nehmen zum Thema XY?
00:18:15: Also gleiche Menschen wieder anderes Ergebnis!
00:18:19: Wenn diese Begegnungen, die ich gerade erschildere weniger werden nicht mehr da sind oder einfach auch durch Raumräumlichkeiten, Raumanordnungen Gebäude nicht provoziert werden.
00:18:35: Dann fehlt ein ganzes Stück glaube ich im Miteinander in der Zusammenarbeit von Menschen und das ist oftmals ein zentraler Punkt, der verändert gewünscht wird.
00:18:51: Wo grenzt du den Raum ab?
00:18:55: Sag jetzt mal Kommunikationsformaten oder von Strukturen.
00:19:03: Informeller und Formellaart, weil also man könnte es ja auch so lesen dass man sagt naja gut die Begegnung auf dem Flur das war halt so eine informelle Begehnung und da gibt's andere Spielregeln als
00:19:18: in einem
00:19:19: formalen Meeting mit der Geschäftsleitung.
00:19:21: Da wird man gleich überfallen von den ganzen Regeln, die da auch noch so lauern unterm Tisch.
00:19:28: So hier nicht zu laut sein oder aber auch das Gegenteil.
00:19:32: immer schön die Ellbogen ausfahren was weiß ich.
00:19:34: und in der Kantine ist man ja fast schon privat.
00:19:37: also weil da ist man jetzt in der Pause.
00:19:41: Man bringt sich vielleicht nochmal, man bringt nochmal andere Aspekte von sich selbst dort zum Vorschein.
00:19:47: Also da gibt es wieder andere Regeln.
00:19:49: Wie unterscheidest du davon jetzt Raum?
00:19:52: Also mir ist es auch was ein bisschen zu klassisch, zu sagen.
00:19:56: Es gibt halt die Informelle und die Formellekommunikation.
00:20:01: Man muss glaube ich noch weiter nach hinten gehen und sagen wo entsteht denn auch offene Kommunikation?
00:20:07: Was sind die Voraussetzungen dafür?
00:20:10: Und jetzt bin ich junger Mensch bei einem Unternehmen und habe morgens irgendwie eine coole Idee Und die würde ich gerne in mein Team tragen oder vielleicht meinem Vorgesetzten.
00:20:25: Wenn ich jetzt nicht den Eindruck habe, dass offene und ehrliche und direkte Kommunikation in meinem Unternehmen gewünscht ist oder gefördert wird, gewollt wird, dann behalte ich ja diese Idee für mich.
00:20:42: Ich glaube auch das ermöglichen einer offenen, spontanen oder informell.
00:20:51: Ich bin mir das fast schon die spontane Kommunikation wichtiger.
00:20:55: wenn signalisiert wird dass auch Menschen unterschiedlicher Funktionen, Hierarchien Ebenen und Ähnliches miteinander reden sollen und auch dürfen kann man ja noch weitergehen Und es nicht nur formale Formate gibt dann gewinnt, die Kommunikation in ihrem Gewicht und die Wertlichkeit.
00:21:26: Und die Anordnung von Raum bis hin aber auch zur Nutzung von Räumlichkeiten und die Signale du kannst mich ansprechen jederzeit.
00:21:35: das halte ich für enorm wichtig.
00:21:37: und das Gegenteil erleben wir.
00:21:39: oder lebst Du in Deinem Alltag wenn für Gespräche keinen wahrsten Sinne kein Wort ist und man sich dann zurückzieht und sagt, ja, dann machen wir einen Termin.
00:21:51: Sobald ich ein Termin vereinbare, ist meine Idee, die mir heute Morgen eingefallen ist schon weg der Geistesbitz verpufft Und ich glaube, wenn wir eben diese zufälligen... Also das Zufall ist doch der Kollege Zufalls der von spontanen Begegnung lädt.
00:22:08: Wenn wir den keinen im Wortssinn keinen Raum bieten dann gehen wir in die formale Kommunikation, das heißt für jede Kleinigkeit verabreden wir uns über Teams oder stellen Termine ein und ähnliches.
00:22:23: Das heißt, dass uns durch nicht vorhandene spontane Gespräche entgeht organisieren wir formal.
00:22:36: Und das ist eine ganz merkwürdige Angelegenheit, die aber in vielen Unternehmen irgendwie akzeptiert wird.
00:22:42: Ich weiß nicht warum das so ist?
00:22:44: Ja vielleicht zwei Sachen.
00:22:46: ein kleiner Mini-Exkurs mir letztens begegnet dass jemand gesagt hat jemanden spontan anzurufen sei heutzutage übergriffig Denn schließlich wäre es ja gang und gäbe, dass man sich verabredet oder dass man zumindest kurz vorher mal über irgendein Kanal anfragt ob die Person verfügbar ist.
00:23:08: Und da habe ich gedacht du liebe Güte!
00:23:11: Weil ich kann doch entscheiden, ob ich ans Telefon drangehe, wenn's klingelt also der Übergriff passiert doch nicht automatisch durch den Anruf.
00:23:19: Na gut, das ist mal so ein Kommentar und das andere.
00:23:23: vielleicht ist es für dich ja total selbstverständlich.
00:23:26: Aber für mich als Hörerin jetzt noch gar nicht!
00:23:29: Wie kennen denn?
00:23:31: Wie kann denn räumliche Anordnung sowas wie eine Spontanität, eine Sichtbarkeit überhaupt
00:23:40: begünstigen?!
00:23:41: Wie sieht denn das dann ganz konkret aus?
00:23:45: Ja ich habe jetzt im letzten Monat die wieder Gelegenheit mit der großen Unternehmen in Lodrheim-Westfalen, welches Messen veranstaltet.
00:23:56: Und da ist dann sozusagen in einer Planungsphase ein großes Gebäude entstanden und das Ziel war immer die Menschen zusammenzubringen.
00:24:04: Dann muss man sich einfach mal anschauen wie Menschen Gebäuden betreten.
00:24:12: als Beispiel nur.
00:24:13: Da gibt es Zugänge, eine Zufahrt über die Tiefgarage und einen Hintereingang.
00:24:18: Und dann kann man schon, also sozusagen Men-Personenströme führen indem er eben nicht zulässt dass alle die morgens des Büros oder des Haus so muss man besser sagen betreten sofort in ihren einzelnen Büros verschwinden und sich nicht mehr sehen sondern man kann durchaus versuchen Verkehrswege so zu gestalten das Kreuzungspunkte entstehen.
00:24:47: Treffpunkte entstehen, die einen Anreiz haben dort vielleicht auch noch ein Moment zu verweilen oder andere zu treffen.
00:24:59: Und das klingt wie ich finde banal.
00:25:02: oft ist es wirklich eine Verkehrswegeführung Kreuzungspunkte Markplätze mit aber auch einer entsprechenden Qualität.
00:25:10: also man muss dann schon schauen dass es für die Mitarbeitenden dort Sinn ergibt und praktisch ist, dort auch ein Stück weit zu bleiben.
00:25:19: Da kann man natürlich dann Versorgung, Trigarderobe aber bis hin auch zur Arbeitsmöglichkeit gestalten so dass solche Treffpunkte, solche beräumlichen Treffpunkt, die dann auch angenommen werden.
00:25:34: Also das ist ein Punkt ich glaube der ist ganz wichtig.
00:25:37: also die spontanen Treffen Ja,
00:25:41: und das passiert ja manchmal sehr unbeholfen.
00:25:43: Also da
00:25:44: tanze ich auch
00:25:45: wirklich drauf an wie genau man das macht also Bayespiel.
00:25:49: Ich erinnere mich gerade an so ein Unternehmen produzierendes Unternehmen Mittelstand.
00:25:54: So ein typischer weiß ich nicht so Glas Metallgebäude.
00:25:59: Man kommt zu vorne rein rechts ist so das Pferdnahäuschen Und man steht in so einem kleinen Vorraum dass über zwei Etagen zieht sich die Decke hoch Und dann ist es somit so weißen Fliesen gefließt.
00:26:15: Es geht eine Treppe noch an der Seite hoch und links ist ne Glastür, geradeaus auch ne Glasstür.
00:26:21: Dann wurde vor diesem Pferdner Kabuff ein weißer Städtisch aufgestellt.
00:26:28: Auf dem weißen Städttisch standen jetzt kleine Fläschchen mit irgendwelchen Erfrischungsgetränken... Ja okay!
00:26:36: ...und Gläser.
00:26:37: Und dann so eine Papierservierte drunter Und da muss man sich doch echt fragen, wer bleibt hier?
00:26:44: Bitte jetzt stehen und macht sich so eine Flasche auf.
00:26:47: Es ist ungemütlicher!
00:26:49: Geht's ja überhaupt nicht mehr?
00:26:50: Nein eben also es muss schon die Wertlichkeit ausstrahlen.
00:26:54: und damit meine ich jetzt nicht dass manche sagen bösartig das, dass die Mitarbeitenden gepampert werden und ihnen alles bereitgestellt wird.
00:27:03: aber es muss ernsthaft auch sagen ein guttherakulturelles Gut sein dass man zusammenkommt und auch zusammenstehen bleibt.
00:27:13: Und es gibt ja auch Unternehmen kennen, wo wir sozusagen das sich miteinander austauschen ohne sichtbares aktives Arbeiten im Sinne von Arbeitsmittelschreibblocker, Laptop oder irgendwas.
00:27:31: Das wird ja nicht als Arbeit gesehen.
00:27:33: also der Aspekt hat schon etwas Kulturelles.
00:27:36: auch Wenn ich jetzt nur wie in deinem Fall geschildert habe im Eingangsbereich stetig aufstelle, dann fragt man sich doch wer soll denn da wirklich ernsthaft bleiben?
00:27:48: Es ist doch uninteressant.
00:27:49: Also ich muss dann in Zeugenfällen schon wirklich sagen was können wir anbieten Wie kann Aufenthalt?
00:27:58: Wie kann Begegnung attraktiv sein?
00:28:02: Und es hat natürlich was mit, also das bin ich nicht der Innenarchitekt.
00:28:06: Aber es muss einfach eine Wertigkeit ausgestrahlt werden.
00:28:10: Sonst bleibe ich nirgendwo stehen sonst erkenne ich auch diesen Ort nicht als Arbeitsort oder Treffpunkt.
00:28:19: und ein anderer Punkt ist schon du hast es gerade noch so angedeutet die Sichtbarkeit und ich hoffe die Hörer übersetzen wenn ich Sichtbarkeitsage nicht alles gedanklich in Großraum und nur Glas.
00:28:33: Ich habe erst heute irgendwas gelesen, da war eine Darstellung, dachte ich, das ist ja wieder eine Verzerrung.
00:28:38: Glas hat natürlich sozusagen Komponenten die Belicht und nicht Durchdringungen und Sichtbarkeit.
00:28:44: aber insgesamt ist es wichtig dass einzelne Personen das Teams sichtbar sind, aber auch das gesehen wird was sie denn tun.
00:28:53: Es darf auch gesehen werden an Projekten gearbeitet wird, dass vielleicht auch ein Projektabschluss gefeiert wird.
00:29:01: Dass vielleicht auch eine ersichtbare Atmosphäre des Ausprobierens der Neugierde, des Experimentierends erlaubt ist.
00:29:12: und deswegen bin ich kein Freund von wirklich dann im Ergebnis wie sagt man so schön architektonisch gestriegelt und allklacken Gebäuden und Räumen sondern Es muss sichtbar sein, dass Menschen sich Raum zu eigen machen.
00:29:30: Da darf dann auch mal was rumstehen und eine Projektskizze aus der letzten Woche noch sichtbaus sein.
00:29:37: Ich finde das macht belebend und führt dazu – es ist ja ein Bestreben von vielen Unternehmen -, dass man vielleicht als Mitarbeiter der Abteilung X mal wahrnimmt, was den Y macht.
00:29:51: Also ich finde auch ganz wichtig wie ich da jetzt von so Treffpunkten wie es gerade gemacht habe zu sprechen, sondern um durchaus auch eine gewisse Durchmischung von Organisationseinheiten zu provozieren.
00:30:05: Also
00:30:05: nicht der Flur A?
00:30:07: Da sitzt der Vertrieb und B sitzt da mehr Einkauf.
00:30:10: also das jetzt nicht
00:30:12: Ja, nein das jetzt eben nicht.
00:30:13: Seitdem ist es sozusagen unternehmensstrategisch genauso gewollt.
00:30:16: aber alle sagen wir Nein!
00:30:18: Das wollen wir ja nicht ne?
00:30:20: Also Marketing soll schon wissen was Entwicklung tut und andersrum Und wenn diese Personen sich nicht begegnen vielleicht auch nicht zufällig begegnern dann entsteht ein Zusammenarbeiten.
00:30:34: Wenn man auch diskutieren was ist das Zusammenarbeiten immer fast immer nur in formalen Formaten oder wir beginnen unsere Zusammenarbeit zwischen Marketing und der Einheitentwicklung beim nächsten Kickoff, weil wir es vereinbart haben.
00:30:53: Also das ist sozusagen wieder eine formale Sache.
00:30:57: Wenn ich aber jetzt Teil von der Marketing-Einheit bin beispielsweise und ich treffe die Kollegen zufällig schon zwei Wochen vor dem Kickoff in den allen Kalendern steht dann habe ich schon die Chance die Zusammenarbeit in dem Moment zu beginnen.
00:31:13: Zu sagen, du wir treffen uns nächste Woche wie habt ihr vor?
00:31:16: Wir bringen die Gedanken mit.
00:31:19: Habt ihr schon irgendwas?
00:31:20: dann beginnt in dem moment schon das zusammenwirken und genau solche Dinge sind oftmals als Ergebnis gewünscht.
00:31:28: es gibt glaube ich keine Schablone auch nicht auf der Gebäude Seite zu sagen genauso so muss es sein.
00:31:34: funktioniert dass immer.
00:31:36: am Schluss ist es schon eine spezifische Betrachtung der Organisation und der möglichen Raumkomponenten, die dann dieses Zusammenwirken unterstützen.
00:31:46: Ich hoffe ich enttäusche keine Zuhörer, die hier erwarten ein Schema F, welches einfach zu graben ist.
00:31:54: Nein,
00:31:54: ich glaube Schema-F sind bei uns auch nicht gewohnt.
00:31:59: Aber ich habe jetzt vieles gehört man so die Befürchtung bekommt, oh Gott.
00:32:09: Dann müssen wir ja jetzt super viel Geld in die Hand nehmen und dann müssen wir irgendwie alles umbauen und alles umplanen.
00:32:17: Und da gibt es doch ein Riesen-Chaos!
00:32:20: Was würdest du dem vielleicht entgegensetzen?
00:32:23: Also Chaos nicht, wobei Chaos ja durchaus eine Bereinigung sein kann.
00:32:29: Aber du hast recht Ich glaube, das ist auch ein Grund offen gesagt warum Raum als Werkzeug erst in Dritter Reihe mal steht und dann betrachtet wird.
00:32:43: Weil man ja von Immobil aus geht also sozusagen ein unbeweglicher physischer Behälter.
00:32:51: wenn man aber natürlich sagt es wird unsere Transformation also unsere Entwicklung von Strukturen Prozesse Führungskultur Rollen beschreiben all das Wenn man glaubt, das geht auch ohne dass man vielleicht die räumliche Umgebung als das was uns täglich beeinflusst.
00:33:11: Trotzdem gelingt dann mag das ein Versuch wert sein.
00:33:16: Ich setze schon entgegen, dass der Kollege Raum ums jetzt braucht mal Salob zu sagen oder die Führungskraftraum ist jeden Tag da Immer wenn jemand ins Büro oder die Unternehmenszentrale geht, der Raum als Führungskraft ist immer da.
00:33:37: Und wenn ich dann aber sage okay, dann muss mir doch eigentlich es wert sein diesen daurenhaften Einfluss den Raum auf die Menschen, die diese Räumlichkeiten nutzen hat Wenn ich den gestalten will ja dann bleibt es nicht aus, dass Rondlichveränderungen auch mit Investitionen einhergehen.
00:34:04: Wenn man natürlich diese Investition nur in Steine als Steine betrachtet, ist das eine, wie man aber sagt, ihr fördert dadurch die Organisationsentwicklung parallel zu all den anderen Entwicklungen, die er anstoßt.
00:34:19: Dann wird da schon ein Schuh draus, aber mir ist klar... Mir ist klar, dass das manchmal eine große Hürde ist, weil es dann auch oftmals um große Summen geht.
00:34:30: Aber das Chaos was du angesprochen hast, würde ich sagen, das entsteht nicht!
00:34:37: Es hilft dann eher mit Beispielen zu arbeiten.
00:34:40: jeder der mal umgezogen ist und der gesagt hat so jetzt muss sich entschlagen, jetzt muss ich aufräumen Ich kann altes hinter mir lassen.
00:34:48: Ich muss auch nicht jedes alte Buch mit, ich bin ja jetzt digital.
00:34:51: Ach so, sind wir aber noch nicht.
00:34:52: Aber werden dann digital sein?
00:34:54: Also es geht ja um die Zukunft.
00:34:56: Ich glaube solche Überlegungen kann man schon vermitteln.
00:35:02: Aber am Schluss ist es notwendig, die Führungsebene der Organisation des Unternehmens zu überzeugen.
00:35:11: Wenn da und das ist leider auch Teil manchmal der Wahrheit wenn dort keine Visionäre, Visionärinnen sitzen Raum in seiner Veränderung als Kostenfaktor lediglich betrachtet und eben nicht als Einfluss nehmende Größe eines als on-stationale Ressource, wenn man so möchte.
00:35:31: Und dann wird es natürlich werden die Bretter immer dicker, die man zu bohren hat!
00:35:36: Naja,
00:35:37: ich glaube es kommt so ein bisschen drauf an wo man als Unternehmen steht.
00:35:40: Also wenn man jetzt tatsächlich große Schmerzen hat und Probleme hat und sagt so wir müssen hier wirklich in einen großen Transformationsprozess rein denn sonst gibt es uns ganz bald einfach
00:35:50: gar nicht
00:35:51: mehr.
00:35:51: Und jetzt gucken wir mal was eigentlich bei unserem Erfolg aktuell alles im Weg steht und welche Qualitäten bei uns auch unterbunden werden.
00:36:01: also das Beispiel dass du für ihn genannt hast gute Ideen kommen gar nicht.
00:36:06: Kommunikation, weil die Leute gelernt haben.
00:36:08: Da hört mir hier eh keiner zu oder man hat auch keine Gelegenheit dazu sie überhaupt vorzubringen und dann eben zu sagen so das ist aber da ist der Raum ein ganz wesentlicher Faktor.
00:36:21: Es wird ja auch viel.
00:36:22: also es hat man ja vor vielen Jahren schon über von den Silos gesprochen und wenn natürlich Unternehmen diese Silos auch noch räumlich abgebildet haben, dann darf man sich nicht so sehr wundern dass die tatsächlichen Prozesse, die ja eher so horizontal laufen überall anecken.
00:36:43: An jeder verschlossenen Führungskräftetür bleibt etwas hängen und aus meiner Sicht... Also ich möchte mit meiner Sicht auch gar nicht eine andere Art der Organisationsentwicklung propagieren aber ich glaube dass Raum eine weitere Perspektive ist für Organisations entwicklungen.
00:37:05: Und wenn der Schuh drückt, wie du es gerade sagst.
00:37:08: Dann muss man handeln!
00:37:09: Ich kann glaube ich mir als Unternehmen die wenigsten Unternehmen können sich erlauben ein weiter so, wie man so sagt.
00:37:16: und dann ist das natürlich schon schön zu erkennen dass einige auch verstehen, dass Organisationsentwicklung mit all ihren Facetten von Strukturführung und Ähnliches dann doch immer wieder auch... Wir bestätigen ja viele Organisations-Entwickler, dass irgendwann auch die Frage nach Raum kommt und die Frage stellt, ob geht das denn bei uns und unseren Räumen, die ja Macht- und Territorien nur so triefen ums mal überspitzt auch auszudrücken?
00:37:46: Aber ja, interessanterweise nur im White-Colour-Bereich.
00:37:50: Also wenn wir jetzt mal gucken wo nutzen Unternehmen Raum eigentlich schon genauso wie du es hier auch beschreibst dann natürlich im Blue-Color Bereich.
00:37:59: ich meine Natürlich müssen wir Wenn wir auf Arbeitssystemplanung Arbeitsgestaltung gucken Auf Workflows in produzierenden Gewerben Naja da käme doch keiner auf die Idee Jetzt eine Werkhalle so zu bauen dass irgendwelche fertig produzierten Teile erstmal quer über die Straße in ein anderes Gebäude gebracht werden müssen.
00:38:20: Das ist mein guter Not auch das, aber wenn es doch irgendwie geht dann nicht und da werden doch einfach die Prozesse auch räumlich bereits abgebildet so.
00:38:30: Nur nur in diesen produzierenden Prozessen wird eben Werkstück A zu B gereicht.
00:38:36: und ich sage mal jetzt im White-Color Bereich, da glaubt man dass Idee irgendwie von alleine zu be kommt, die fliegt durch und überwindet sie los.
00:38:48: Also so hat man manchmal den Eindruck und genau da ist fast schon ein plakatives Beispiel mit der Idee oder Geisterspitz, die morgens entsteht wo kommt die denn am nächsten Tag?
00:39:01: Wo ist die am nächsten tag?
00:39:03: Oder wo ist sie hingeblieben?
00:39:05: Und wenn natürlich dann schon Man gefahrläuft, dass der Geistesbitz die Idee schon am ersten Vormittag tatsächlich an Strukturen hängen bleibt.
00:39:16: Jetzt vielleicht nicht nur Raum aber auch im Umgang miteinander hängenbleibt.
00:39:21: Wenn ich keine vertrauliche Atmosphäre habe und ich als Neuling meiner Erführungskraft gar nicht anspreche wenn sie sich hinter irgendwelchen Türen versteckt und ich meine das gehört hier so zur... zu der Hierarchie, zu den Arbeitsabläufen.
00:39:36: Dann habe ich diese Idee schon in den ersten vier Stunden nach der Geburt wieder erstickt
00:39:43: und das muss ja vielleicht noch nicht mal der Geistesblitz sein.
00:39:46: wenn wir jetzt mal auf Geschäftsprozesse gucken.
00:39:52: Da ist doch auch die Frage wie werden eigentlich auch Büros Abteilungen und so weiter räumlich so angeordnet dass eben dieser Workflow auch hier bei diesen Funktionen optimal ablaufen kann.
00:40:10: Und ich glaube, da guckt man wirklich noch relativ selten hin?
00:40:13: Also man guckt seltenhin beziehungsweise nimmt es auch als selbstverständlich das eben Marketing in Gebäudetrakt A und Abteilung B im Gebäudebereich B ist.
00:40:26: Weil dort wiederum sozusagen innerhalb dieses organisatorischen Einheit ja Mirarchien, Abläufe, Prozesse, Gewohnheiten vorherrschen.
00:40:37: Und ich bin ziemlich sicher dass acht von zehn Personen die du auf dieses Thema ansprichst auch in deiner Arbeit sagt ja wir haben halt den Flur da sitzt das Marketing und der anderen Flur sitzt die Entwicklung.
00:40:52: aber eigentlich müssten wir genau dafür sorgen dass eine Durchmischung oder zumindest ein über den Tellerrand sprechen und sehen möglich ist.
00:41:04: Und das nennt man dann, man.
00:41:05: es ist fast schon ein einfaches Mittel sozusagen eine Belegung von Raum oder von Gebäuden mit der natürlich Distanzen und Nähen ganz, ganz einfach geschaffen werden können.
00:41:20: aber in den Köpfen ist die Abteilung sitzt auch im Gebäudeteil A Also die Abteilung B sitzt irgendwo anders.
00:41:30: Und umso wichtiger, selbst wenn diese Anordnung sinnvoll wäre ist es ja um so wichtiger eben vielleicht neutrale Flächen-, Räumlichkeitenbereiche in einem Gebäude zu schaffen wo dann A und B zusammenkommen und sich treffen weil sie gar nicht umeinander herumlaufen können.
00:41:50: Naja,
00:41:50: es ist ja sogar so dass das dann diese Security-Konzepte gibt.
00:41:54: Dann hast du irgendeine Zugangskarte und die ist für bestimmte Flure gesperrt!
00:41:59: Da kommst du noch nicht mal rein.
00:42:01: Ja aber dann steht im Leitbild wir reden auf Augenhöhe und ziehen an einem Strang oder sowas.
00:42:07: Und dann muss doch lachen laut.
00:42:10: Aber da geht's beim Simmel auch wieder bei, es sind dann nicht nur, glaube ich so Empfindlichkeiten.
00:42:16: Sondern wenn ich die Personalabteilung spreche und die sagt ja aber wir haben solch hohe Anforderungen an Datenschutzangeheimhaltung
00:42:24: usw.,
00:42:25: der wird ja sofort auch die Idee Raum zu verändern, dann auch abgeblockt mit solchen Totschlagargumenten.
00:42:33: Es mag in Teilen natürlich alles gerechtfertigt sein.
00:42:39: Genau, das Beispiel hundertmal gehört.
00:42:41: Ja aber bei uns geht das nicht.
00:42:43: Also immer geht irgendwas bei uns gerade nicht.
00:42:47: Die haben auch auf sie wollen halt nicht, glauben
00:42:50: wir zu
00:42:50: oder sehen den Nutzen nicht?
00:42:52: Auf einer anderen Seite die muss man sich natürlich schon angucken so klar es kann ja irgendwelche Sicherheitsaspekte geben, die man auch ernst nehmen muss.
00:43:01: Aber auf der anderen Seite geht's glaube ich hier sehr um die Frage was ist Einerseits also der Raum, der zur Verfügung gestellt wird mit all seinen Möglichkeiten und wer hat überhaupt Zugang zu diesen Räumen.
00:43:14: Und da wird ja eben auch oft so was wie ... Also einfach so Macht oder welchen Wert hast du hier bei uns auch symbolisiert?
00:43:24: Absolut wert!
00:43:26: Wer hat Zugang zum Informationen?
00:43:29: Wer hat Teilhabe an einer Entscheidung?
00:43:33: Wer wird über eine Entscheidung informiert, all das kann ich... Ja wer
00:43:35: bekommt welches Buch?
00:43:38: Ich sage ja genau.
00:43:39: Am Schluss kannst du genau diese Dinge über Raumanordnung, Raumstrukturen Gebäude steuern oder unterdrücken oder forcieren und ich spreche deswegen, glaube du hast bei der Anmoderation das gesagt von Raumentwicklung und damit meine ich tatsächlich gar nicht so sehr ein nach mehreren Monaten vielleicht sogar auch Jahren am Schluss entstandenes Ergebnis, also sichtbarer Raum sondern die Entwicklung.
00:44:09: Weil wenn wir jetzt über Tuscat Zugang haben gesprochen oder Information wissen lernen, wo lernen wir denn überhaupt voneinander?
00:44:21: Das sind Themen, die in einer Raumentwicklung, in einem organisationalen betrachtet werden müssen.
00:44:27: Das meine ich mit so Tapus.
00:44:28: Man muss richtig, so richtig tief rein und sagen okay sag mir doch bitte mal wie entstehen da euch?
00:44:35: Oder sagen wir anders wer trifft Entscheidungen?
00:44:38: naja das steht ja im Organikram der die Krokura hat.
00:44:42: aber wie entstehenden Entscheidungen und wie werden Grundlagen für eine Entscheidung denn überhaupt erarbeitet?
00:44:50: wenn man dann spürt dass eigentlich so Privilegien eine große Rolle spielen und am Schluss werden eben dann Entscheidungen im Hinterzimmer oder im Vorstandszimmer, oder was nur getroffen.
00:45:02: Dann glaube ich ist es auch Ausdruck von einer bestimmten unternehmerischen Kultur.
00:45:09: Wenn dem so ist, dann brauche ich nicht erwarten.
00:45:11: Ich bleibe bei meinem Beispiel das die innovative Idee schon morgens wieder verstickt wird weil man erkennt dass hier Entscheidungen Teilhabe nicht gewünscht.
00:45:27: Gewollt ist, weil man gar nicht mehr in die Ebene vielleicht von Geschäftsführung Entscheidungsträgern kommt, weil dort eine abgeschlossene Tür ist, so ein Platzzeichen.
00:45:39: Du hier nicht!
00:45:41: Genau was würdest du machen?
00:45:44: Also im Angeln du kämpfst jetzt einen Auftrag...
00:45:48: ich
00:45:49: mache mir jetzt mal so'n Wunschauftrag, es kommt ne Behörde und sagt Ja, wir haben das jetzt hier verstanden.
00:45:56: Wir haben ja immer diese typischen Vorzimmer also nicht nur Geschäftsführungen auch die Beweisleitungen.
00:46:01: Die haben alle immer so ein Zimmer.
00:46:02: da hat man ist aber die Tür abgeschlossen.
00:46:05: Da kann man nicht rein und man kann nur durch dieses Vorzimmert sitzen dann eine oder zwei Office Assistenten oder innen und an denen muss man dann vorbei.
00:46:17: Und meistens kommt man ja auch nicht dran vorbei, so.
00:46:19: Das heißt, Spontanität wird da ja schon mal unterbunden.
00:46:23: Die haben jetzt gesagt, wir haben jetzt erkannt das ist doof?
00:46:27: Wie kann man denn jetzt so ein Vorzimmer weiterentwickeln?
00:46:30: also jetzt mal um bei deinem Begriff zu bleiben, jetzt nicht Revolutionen zu rufen sondern zu sagen, wir entwickeln das jetzt!
00:46:41: Und das ist ja ein praktisches Beispiel, was du vorbringst.
00:46:44: Das ist hier hundertmal so.
00:46:47: Dann würde ich schon sagen dann bitte schön, dann lassen Sie uns doch mit den Fortzimmerkräften oder Assistenzkräften und aber auch den Führungskräften die bisher diese Fortzimmerkultur gelebt und vielleicht auch geschätzt haben zusammensitzen und sagen okay wie soll Funktion des Vorzimmers in Zukunft sein, braucht die denn überhaupt noch?
00:47:14: Also welche Aufgabe übernimmt dieses Vorzimmer und zwar offiziell und inoffiziellen.
00:47:23: Und was alles bewirkt dieses Althergebrachte Vorzimmers?
00:47:28: Du hast, glaube ich, Territorien gesprochen von Macht, von Abgrenzung von Bestimmung, wer hier überhaupt mit wem spricht.
00:47:38: Das sind ja ganz, ganz relevante Themen für den Umgang miteinander.
00:47:45: und wenn ich dann höre es soll aber eigentlich alles so bleiben also der Umgang unter Miteinander das zusammenwirken Dann komme ich wahrscheinlich auch mit meinem Raum Thema weiter.
00:48:00: Wenn aber erkannt wird dass eben Vorzimmer sozusagen traditionelles und althergebrachtes, geradezu beispielhaft darstellen.
00:48:11: Dann erlebe ich schon in Verwaltung, dann beispielsweise Verwaltungen immer mehr das gesagt wird nein stimmt wir sind heute anders organisiert bewollen uns an als organisieren und dann ist der Weg frei.
00:48:25: zu sagen dann wird es zukünftig keine Vorzimmer dieser Art mehr geben kommt natürlich ein Aufschrei von dem einen oder der anderen.
00:48:34: Aber man muss dann einfach ganz nüchtern betrachten und sagen, welche Aufgaben da ist in der Vergangenheit.
00:48:39: Wie werden die in Zukunft gelebt?
00:48:42: Was bedeutet das für das Miteinander, für das Zusammenwirken einzelner Bachkräfte oder auch vielleicht auch berechtsübergreifender Aufgaben, die dann in solchen Assistenzpools oder irgendwas gebündelt werden.
00:48:57: Aber da sprichst du einen Punkt an, wer so richtig tief reingeht Die Steigerung dessen werden noch sozusagen das Chef-Eck-Büro mit so und so viel Fassadenachsen, Licht und Vorzimmer.
00:49:10: Und davor auch nochmal eine abgeschlossene Tür die nicht überwindbar ist.
00:49:14: aber da sind wir jetzt schon sehr fast in der Nähe von Triches.
00:49:21: Aber tatsächlich gibt es diese Situation.
00:49:23: Ja, die sind
00:49:24: gar nicht solche Klischees.
00:49:26: Ich will jetzt nicht so eins in die Kerbe hauen, ich will ja schon auch ein Optimismus versprühen dass es zumindest erkannt ist das das nicht mehr die Zukunft ist.
00:49:36: aber Raum ist emotional und es ist nicht immer so dass hier in unserem Beispiel gerade eben nur sozusagen die Führungskraft hier klammert sondern durch uns andere, die dann sozusagen ihr kleines Fürstenreich fürchten zu verlieren.
00:49:57: Natürlich!
00:49:58: Aber das ist in seltensten Fällen die Führungskraft an.
00:50:01: Dann hast du es jetzt gesagt?
00:50:03: Eher der Vorstandsassistent.
00:50:04: Ich
00:50:05: wollte hin, dass ich das nicht her, so raus pro Saune aber wirschtes sind ja auch Duros, die es da gibt.
00:50:12: Aber ich glaube, es ist Humort in den Organisationen und solche Themen, die einfach nicht mehr als sinnvoll erkannt werden.
00:50:19: Und am einfachsten ist das, wirklich ernsthaft.
00:50:21: Am einfachsten es da zu lösen wenn man nicht nur darüber spricht dass jetzt die Assistenz der andere Aufgabe hat sondern dass man das wirklich auch räumlich demonstrativ verändert und dann wird's nämlich sichtbar und dann glaubhaft!
00:50:34: Dann ist nämlich der Chef die Führungskraft zwar mit anderen Aufgaben aber doch einer von vielen und dann ist nämlich die Hemmschwelle geringer.
00:50:44: ins Gespräch zur öffnen des Zufälligen, des echten, des ehrlichem.
00:50:48: Und damit stichwort Sicherheit, psychologische Sicherheit wird ja überall diskutiert.
00:50:53: Vielleicht hier ein Beitrag geleistet dass sich die Kommunikation auf Augenhöhe, die auch wiederum im Leitbild unter Mission steht tatsächlich dann auch unterstützt und gelegt hat?
00:51:04: Ja
00:51:05: da ist eben noch so was ganz Wesentliches gesagt finde ich nämlich so diese Frage welche Funktion hat eigentlich dieses Vorzimmer Welches Problem, das unsere Organisation sonst hätte wird denn damit eigentlich bearbeitet?
00:51:19: Genau.
00:51:19: Und wie könnte man es auch anders bearbeiten?
00:51:22: Also welche an also funktionalen Äquivalente gibt es das auch zu bewerkstelligen?
00:51:29: und was bleibt dann noch übrig?
00:51:30: Ich glaube ich habe jetzt eben so ein bisschen unreflektiert raus.
00:51:33: Posaun zu dieses Jahr der Vorstandsassistent der da nicht will.
00:51:38: wirklich rührende Missverständnisse, die da passieren.
00:51:42: Und wenn man dann mal drüber redet und sagt ach so du willst es gar nicht?
00:51:45: Achso ich hab gedacht das muss... Ich habe gedacht das ist hier so, dass muss ich so machen.
00:51:49: Ja.
00:51:49: Und ich glaube dieses sich wirklich mal zusammenzusetzen und zu sagen welche Funktion hat das.
00:51:55: Das ist schon ein Riesen nutzen und dann kann man sagen So!
00:51:58: Und wie nutzen wir jetzt diesen Raum in Zukunft Anders noch.
00:52:02: Ja, es ist ein Gesprächsthema und aber es gibt Hunderte von solchen Gesprächsthemen.
00:52:06: und jetzt bin ich wieder... Ich glaube vor bald vierzehn Minuten hatte ich gesagt dass eigentlich Kommunikation so ein wesentliches Thema ist für die Entwicklung von Menschen und Organisation.
00:52:18: Wenn das eben nicht ausreichend einfach nicht zustande kommt?
00:52:23: Ich sage ganz bewusst wenn Begegnung nicht zustandekommt oder eben einen fast nur noch formalisierten Charakter hat ist ja lustig, wir verabreden uns in Teams.
00:52:32: Ich muss ja immer über den Namen schon mittlerweile schon schmunzeln.
00:52:36: was für ein Team denn?
00:52:37: Es ist doch kein Team, es sind Bildschirmen ungefähr.
00:52:41: also wenn man das nicht falschverständlich friede und digitale Formate haben alle ihre Berechtigung.
00:52:49: aber wenn man durch verlorene oder nicht bewahrendene Spontanität, durch spontane Begegnungen alles nur noch formalisiert und auch formale Gespräche entstehen.
00:53:01: Denn wird die Diskussion ums Wortsümer und diesen Funktionen bin ich überzeugt davon niemals in einer solchen Tiefe- und auch Menschlichkeit diskutiert?
00:53:14: Weil man es braucht eine Anregung dazu!
00:53:16: Es braucht irgendeinen Anstoß, es braucht irgends eine Initiative.
00:53:20: Und da dann eben fortzieht man sowas von klassisches Beispiel ist, das mal Anzug greifen aufzubrechen.
00:53:27: Ist in jedem meiner Raumentwicklungsprojekte ein Schlüssel, weil es tief reingeht, wenn's hoch emotional ist.
00:53:38: Aber nur dort wo Emotionen entsteht.
00:53:41: doch dann Veränderung also... habe ich überhaupt nichts gegen, das darf schon knischen.
00:53:45: Das Chaos muss nicht sein aber es wird und soll auch durch Reibung Wärme und Energie entstehen.
00:53:55: also das ist alles kein Kuschelkurs sage ich ganz offen.
00:53:59: wenn man sagt man macht diese Entwicklung in einem hochgradigen Partizipativen Art und Weise dann darf sie eben auch nicht sein.
00:54:09: das Beispiel passt braucht man ganz gut.
00:54:12: Wenn jetzt die Führungskraft sagt, also gut.
00:54:14: Ich bin bereit über die Funktion des Vorzimmers nachzudenken und dann eine Arbeitsgruppe im Kontext der Raumentwicklung aufgesetzt wird, die sich dieses Thema vornimmt und Vorschlag macht oder eine Idee entwickelt und dann wiederum im Nachgang die Fährungskraft das wegbügelt weil so habe ich mir das nicht vorgestellt.
00:54:35: Dann ist schon die Kraft des Entwicklungsprozesses auch schon ausgehebelt.
00:54:40: Also ganz wichtig der Raumentwicklung Menschen, die da mitwirken ein Mandat zu geben.
00:54:44: Ein echtes Mandat wo dann auch Ideen und Entscheidungen Gültigkeit haben.
00:54:54: Und das ist schon der erste Schritt der organisatorischen Entwicklung wenn eine Führungskraft loslässt mal für einen Thema.
00:55:01: Das finde ich spannend und da merke ich oftmals dass der Entwicklungsprozess eigentlich hier die Wirkung entfaltet und gar nicht mehr so sehr nachher das Ergebnis.
00:55:14: Ja, lieber Tobias ein schönes Schlusswort!
00:55:16: Ich danke dir für das schöne Gespräch heute.
00:55:20: Ich danke für das Gespräch.
00:55:23: Das war Organisationenentwickeln der Become Better Podcast für wirksame Führung und Zusammenarbeit.
00:55:30: Danke dass du deine Zeit mit uns verbracht hast.
00:55:33: Gefällt dir unser Podcast?
00:55:35: Dann würden wir uns riesig freuen, wenn du den Podcast in deinem Netzwerk weiter empfiehlst.
00:55:40: Und falls du über Apple-Podcast oder Spotify hörst, dann gib' uns doch auch gleich fünf Sterne und folge uns!
00:55:46: Denn das hilft uns enorm dabei weitere Menschen zu erreichen, denen es auch ein Anliegen ist eine Welt zu schaffen, in der wir alle gerne leben und arbeiten möchten.
00:55:56: Bis zum nächsten Mal –
00:55:58: Tschüss.
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