70. Studiozeit: Was wäre wenn? Brauchen wir mehr Wildes Denken? (mit Christina Grubendorfer und Jens Kapitzky)
Wildes Denken, eine Beschreibung des Ethnologen Lévi-Strauss zur Weltsicht indigener Völker, ist die Kombination von „Bruchstücken“ der sinnlichen Wahrnehmung und vergangener Ereignisse, die mit Hilfe der Einbildungskraft zu konkreten Bildern und Geschichten verarbeitet werden. Es geht darum, alles miteinander in Zusammenhang zu setzen und so einen ganzheitlichen Zugang zur Wirklichkeit zu schaffen. Das wilde Denken kann die abstrahierte, rationale Erklärung ergänzen. Welche Möglichkeiten sich dafür auch in der Organisation bieten besprechen Christina Grubendorfer und Jens Kapitzky.
Jens Kapitzky ist 1965 in Waldheim, Sachsen, geboren und in der provinziellen Mitte zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz aufgewachsen. Nach der Verweigerung des regulären...